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Kulinarischer Film
 
 
Honig hat viele Seiten

Des Schweizers Vorliebe gilt mit Abstand dem dunklen Waldhonig. Aber Honig ist nicht gleich Honig! Seit einigen Jahren wissen das immer mehr Menschen, und die Imker freuts: Die Nachfrage nach verschiedenen Sorten wird immer grösser, die Angebotspalette immer breiter. Im Tessin sind Akazien- und Kastanienblütenhonig die bekanntesten Sorten, die einem leicht auf der Zunge zergehen und das Leben in jeder Hinsicht versüssen.

 

 
     
 
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Blütentreue

Bienenfleiss

Waben sind nicht gleich Waben

Kastanien-Wanderweg

Kastanienhonig von Gerra Gambarogno

Vorschau

Archiv

 

 

Biene auf den Blüten eines Kastanienbaumes.

Blütentreue

Ob Löwenzahn-, Akazien-, Raps-, Phacelia-, Sonnenblumen-, Linden- oder Kleehonig, um nur einige Beispiele zu nennen, die Bienen sind fast zu einhundert Prozent blütentreu, meint der Imker Fritz Baumgartner, der schon seit 1986 seine Bienenstöcke oberhalb des Dorfes Gerra an der Riviera Gambarogno am Lago Maggiore besitzt. «Bei uns finden sie in ihrer natürlichen Umgebung im Juni Kastanienblüten und bleiben dieser Blütensorte treu. Deshalb können die Liebhaberinnen und Liebhaber auch mit reinem Kastanienblütenhonig rechnen.»


 

Fritz Baumgartner beim Herausnehmen der Waben im Innern des Bienenstocks.

Bienenfleiss

Der Wabenbau der Honigbiene ist ein wahrhaftiges Wunderwerk der Natur. Die sechseckigen Zellreihen sind ein Kunstwerk an Ästhetik, vor allem aber bieten sie bei geringem Materialaufwand ein maximales Honigfassungsvermögen. Sie hängen senkrecht im Rahmen. Dadurch werden Stabilität und Tragfähigkeit erhöht, und zudem kann der Honig nicht auslaufen. Die Wabenzellen werden als Brutzellen, als Nahrungsspeicher für Honig und Pollen und zur Temperaturregulierung verwendet.


 

Arbeiterinnenwaben: Die weissen Waben unten haben bereits eine Wachsschicht erhalten. Oben sind die Waben noch nicht mit Wachs «verdeckelt».

Waben sind nicht gleich Waben

Im Wabenbau finden sich drei verschiedene Zellentypen: 

  • Weiselzellen (Königinnenzellen): Sie werden zapfenartig nach unten hängend meist am Wabenrand errichtet.
  • Arbeiterinnenzellen: Sie dienen der Aufzucht der Arbeiterinnen sowie der Lagerung von Honig und Pollenvorräten. Durchmesser ca. 5,37mm.
  • Drohnenzellen (die einzigen männlichen Bienen): Sie haben einen Durchmesser von etwa 6,91mm und eine Tiefe von 16mm.

Mehr Informationen darüber finden Sie hier.


 

Kastanienweg im Tessin: Kastanienwald im Malcantone.

Kastanien-Wanderweg

Die Einwohner des Malcantone lebten während Jahrhunderten von der Kastanie. Die Kastanienkultur wurde vor 2000 Jahren von den Römern eingeführt und hat die natürliche Vegetation verdrängt, allerdings nur dank pfleglicher Anstrengungen. Der gegenwärtige Zustand vieler Kastanienhaine und -wälder zeigt deutlich, dass die Kastanie ohne menschliche Beihilfe leicht von andern Laubbäumen verdrängt wird. Auf dem Sentiero del Castagno wurden ca. 100ha der Haine wieder in den Originalzustand versetzt - verbunden mit der Förderung der Vermarktung der Produkte. Der aussichtsreiche und perfekt in die Landschaft eingebettete Kastanienweg führt den Wanderer durch diese Zeugen vergangener Zeiten. Der Pfad ist zusätzlich zur gelben Markierung mit dem Symbol der Kastanie ergänzt.

Quelle: Tessin Tourismus/Malcantone


 

In Herbstfarben leuchtender Kastanienhonig.

Kastanienhonig von Gerra Gambarogno

Wanderimkerei Baumgartner
Fritz Baumgartner
Mühlekehr
3556 Trub BE
Tel. 034 495 53 64
E-Mail: fbaumgartner@dplanet.ch

Bezugsquellen:
www.gourmetip.ch

Der Honig ist auch in allen Filialen vom Reformhaus Müller Vital Shop erhältlich oder im Reformhaus Ruprecht in den Filialen der Region Bern.
www.reformhaus.ch
www.biolust.ch

Tessin Tourismus
www.malcantone.ch

 

Salinen in Trapani, Sizilien.

Vorschau

Am Montag, 12. November, reist das al dente Filmteam bis nach Sizilien, wo es Arbeitern bei der Salzgewinnung zuschaut.


 In unserem Filmarchiv finden Sie Informationen zu früheren Filmbeiträgen.





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