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Kulinarischer Film
 
 
Pasta = Vielfalt

Pasta bedeutet übersetzt Teig. In unserem Sprachgebrauch wird Pasta oder eben Teigwaren als Überbegriff für verschiedenste Sorten und Formen verwendet. Besonders beliebt sind neben Tagliatelle (Bandnudeln) und Pappardelle (breite Nudeln) natürlich auch Spaghetti, Penne, Fusilli (Spiralen), Farfalle (Krawättli), Maccheroni und Orecchiette (Öhrchen).
 

 
     
 
Seiteninhalt
 
Der Siegeszug der Pasta

Essen des italienischen Volkes

Pastaherstellung

Pasta als Leidenschaft

Bezugsquelle

Vorschau

Archiv

 

 

Zum Schluss werden die Nudeln getrocknet.

Der Siegeszug der Pasta

Lange Zeit ging man davon aus, dass Marco Polo die Nudeln bei seiner Heimkehr aus dem Reich Der Mitte nach Italien brachte und an sich die Chinesen die Pasta erfunden haben. Es gab jedoch bereits vor Marco Polo Teigwaren in Italien, was mittelalterliche Aufzeichnungen beweisen. Schon die Etrusker, die 400 v.Chr. den Mittelmeerraum bevölkerten, schwärmten so sehr für ihre Pasta, dass sie Zeichnungen über die Pastaherstellung in Grabkammern verewigten. Einer weiteren Theorie zufolge sollen die Araber die Pasta nach Sizilien eingeführt haben, als sie die Insel 827 besetzten. Die Araber waren vermutlich auch die Ersten, die Pasta trockneten, um sie haltbarer zu machen.


 

Pasta, ein Lebensgefühl.

Essen des italienischen Volkes

Wie auch immer die Pasta nach Italien gelangte, von dort aus begann sie ihren Siegeszug in die Küchen der Welt. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts blieben die Teigwaren jedoch den Feinschmeckern der besseren Gesellschaft vorbehalten. Erst später wurden sie zum Essen des italienischen Volkes. Der richtige Siegeszug der Nudeln begann zu Beginn des 19. Jahrhunderts mit der industriellen Produktion.


 

Diese Teigbahnen werden später zu Nudeln geschnitten.

Pastaherstellung

Der Nudelteig wird aus Mehl, Wasser, Salz und, bei manchen Sorten aus Eiern hergestellt. Manchmal wird statt Weizen auch anderes Getreide verwendet. Beim Weichweizen müssen dem Teig Eier zugesetzt werden, damit er die nötige Festigkeit bekommt. Hartweizen braucht zum Wachsen mehr Sonne als Weichweizen, deshalb waren früher in nördlicheren Ländern Eiernudeln verbreitet, während italienische Pastasorten meist aus Hartweizen hergestellt werden und ohne Eier auskommen.


 

Mit flinker Hand schneidet Beat Sommer den Teig, der aus der Maschine gedrückt wird.

Pasta als Leidenschaft

Beat Sommer war Fotolithograf, bevor er zusammen mit seiner Frau Marianne die Firma Pastafarm gründete. Heute stellen die beiden zusammen jährlich rund 25 Tonnen Pasta her. Beat sucht immer wieder neue Möglichkeiten, seine original italienischen Pastamaschinen zu verbessern und seinen Bedürfnissen anzupassen. Um besonders spezielle Pastaformen herzustellen, entwirft er jeweils neue Matrizen, durch die der Teig gepresst wird. Marianne hingegen ist unter anderem für die saisongerechten Pastafüllungen zuständig. So verarbeitet sie je nach Jahreszeit Spargeln, Bärlauch oder Kürbis. Nachdem sie die bunte Pasta abgepackt hat, geht es direkt auf die verschieden Märkte. Die Pastafarm bietet  ihre Produkte in Zürich (Oerlikon und Milchbuck) und Winterthur an. Für all diejenigen, die nicht im Internet bestellen wollen.


 

Die Teigwaren der Pastafarm sind auch am Markt in Zürich-Oerlikon erhältlich.

Bezugsquelle

Pastafarm
Die handgemachten Teigwaren sind erhältlich bei:

Pastafarm
M. + B. Sommer
Baltenswilerstrasse 2
8303 Bassersdorf

Direktverkauf in Bassersdorf nur nach telefonischer Voranmeldung:

Tel. 044 836 69 43
Fax 044 837 04 35
info@pastafarm.ch

Für Bestellungen über das Internet: www.pastafarm.ch


 

Fasnachtschüechli in verschiedenen Formen.

Vorschau

Am Montag, 4. Febraur 2008, ist das al dente Filmteam auf der Spur der Fasnachtschüechli.


 In unserem Filmarchiv finden Sie Informationen zu früheren Filmbeiträgen.
Archiv

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Mohnöl - aus Flawil SG
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