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Kulinarischer Film
 
 
Fasnachtschüechli

Die Domäne der Fasnachtschüechli-Herstellung liegt heute vor allem in den Händen der Grossverteiler. Allerdings gibt es doch noch einige Bäckereien, die für ihre selbstgemachten Fasnachtschüechli bekannt sind. So auch die Urner Feinbäckerei Hauger in Altdorf.  Der Grossvater des heutigen Besitzers hatte 1905 mit der Herstellung von Fasnachtschüechli begonnen und noch heute werden zur Fasnachtszeit rund 3000 Stück von Hand gefertigt.
 

 
     
 
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So entstehen Fasnachtschüechli

Schon Ägypter kannten Fasnachtschüechli

Das Talmuseum Ursern

Weisse Krönung

Fasnächtliches Uri

Vorschau

Archiv

 

 

Metallträger geben den runden Chüechli die Blumenform.

So entstehen Fasnachtschüechli

Haugers Spezialität sind quadratische Fasnachtschüechli. Die Zutaten sind aber dieselben wie für die runden Chüechli: Weissmehl, Rahm, Eier, Eiweiss, Naturejoghurt, Kirsch, Salz, Zucker und Puderzucker. Der Teig wird dünn ausgewallt, gelocht und zugeschnitten. Dann werden die Chüechli im 200 Grad heissen Öl gebacken. Das Wasser im Teig verdampft dabei. Das lockert den Teig und lässt die typischen Blasen entstehen.


 

Die Urner Studentin Tanja Gunti zeigte uns im Talmuseum Ursern, wie man «Chneuplätz» macht.

Schon Ägypter kannten Fasnachtschüechli

Dass die Ägypter bereits eine Art Fasnachtschüechli kannten, belegt eine Darstellung aus dem Jahr 1200 v.Ch. Zwei Personen bereiten mithilfe stabförmiger Werkzeuge in einer Pfanne ein Fettgebäck über offenem Feuer zu.

Im 15. Jh. formten junge Frauen bei uns die Fasnachtschüechli noch von Hand. Sie zogen sich die Teigstücke übers nackte Knie, damit die Fladen hauchdünn wurden. Anschliessend wurden die «Chneuplätze» im heissen Öl ausgebacken. Zu nächtlicher Stunde verwöhnten dann die jungen Damen ihre Angebeteten mit den süssen Chüechli.

Der Kirche war dieser Brauch jedoch ein Dorn im Auge, und sie verbot die Herstellung der «Chneuplätze» kurzerhand.




 Ehemaliges Hauptquartier des Feldmarschalls Suworow.
Das Talmuseum Ursern

Die «Chneublätz-Aufnahmen» unseres al dente Films wurden im Talmuseum Ursern in Andermatt gedreht. Das Haus zählt zu den schönsten Patrizierbauten des Urserentals und wurde 1786 erbaut. Im September 1799 diente das Haus dem russischen Feldmarschall Suworow als Hauptquartier und wurde deshalb auch «Suworowhaus» genannt.
Heute gibt es im Museum wechselnde Ausstellungen zu verschiedenen Themen.

Aktuelle Infos unter: www.museen-uri.ch

Talmuseum Ursern
Gotthardstrasse 113
6490 Andermatt

Öffnungszeiten:

  • Wintersaison: Mi-So: jeweils 16.00-18.00 Uhr
  • Sommersaison: Mi-Sa: 16.00-18.00 Uhr
  • Zwischensaison auf Anfrage
  • Führungen auf Anmeldung, Tel. 041 887 06 24



 Leise rieselt der Puderzucker ...
Weisse Krönung

Leise rieselt der Puderschnee über die herrliche Fasnachtschüechli-Landschaft. Es sieht aus, als würde der Urner Hausberg Gitschen ein weisses Kleid erhalten - und sehnsuchtsvoll darauf warten, angeknabbert zu werden ...

Feinbäckerei Hauger AG
Gemeindehausplatz 1
CH-6460 Altdorf
Tel. 041 870 21 51
Fax 041 870 21 16
info@hauger.ch 
www.hauger.ch


 

Fasnächtliches Uri: Ein Beitrag zur Förderung des Urner Kulturgutes.

Fasnächtliches Uri

Ein äusserst interessantes und schönes Buch mit sehr vielen historischen und anderen Informationen rund um die Fasnacht im Kanton Uri.
Format 25,0 x 30,5 cm, 360 Seiten, mit über 900 farbigen und schwarz-weissen Abbildungen in festem Einband.

Buchverlag Gisler Druck
Gitschenstrasse 9
CH-6460 Altdorf

Tel. 041 874 16 16
Fax 041 874 16 32 
mail@gislerdruck.ch
www.gislerdruck.ch


 

Raz el Hanout: Ein Feuerwerk an Gewürzen.

Vorschau

Am Montag, 18. Februar 2008, entführt Sie das al dente Team in die Gewürzbazare von Marrakesch.


 In unserem Filmarchiv finden Sie Informationen zu früheren Filmbeiträgen.
Archiv

Erdbeer-Joghurt aus Hochfelden
Toggenburger Blauschimmelkäse
Fernweh rund ums Mittelmeer
Smoothies - Essen oder Trinken?
Tessiner Tofu
Kirschstängeli
Posamenter Zwetschentörtchen
Waadtland: Hechte aus dem Genfersee
Bauernkost ab Hof
Zimt aus Sri Lanka
Lobster - Hummer aus Amerika
Adventsfenster
Tortenkünstlerin Wencke Schmid
Quitten - das vergessene Obst
Trüffel aus der Schweiz
Mohnöl - aus Flawil SG
Mohnöl - aus Flawil SG
Bärendreck aus Kalabrien
Zuckereili
Integration von Migrantinnen und Migranten
Zincarlin - Slow Food
Marillenessig
Raz el Hanut
Fasnachtschüechli
Pasta
Churer Beinwurst
Dresdner Christstollen
Asphaltschinken
Salz aus Trapani
Kastanienhonig
Walliserbrot
Cranberrys
Pilzsuche
Arganöl
Römerfest
Sirup
Juniorenkoch-Nationalmannschaft
Kräuter-Raritäten
Culatello
Spargeln
Strausse
Tartufo
Blumenfrauen
Damastmesser - ein uraltes Handwerk
Rapsöl - das Öl aus einer alten Kulturpflanze
Schoggi-Osterhasen: Handgefertigt
Gazosa - In-Getränk aus dem Tessin
Salame aus dem Säulimamt
Currywurst: Ein Stück Berliner Esskultur
Suurchäs: eine Rheintaler Besonderheit
Hopfen: die Blüte fürs Bier
Donuts
Valentinstag
Meerrettich
Mobile Militärküche
Kandierte Veilchen
Linsen
Büffelmozzarella
Ananas - Königin der Früchte
Zitronat-Zitrone: vom Himalaya ans Mittelmeer
Biodiversität - frisch vom Hof
Rückblick auf 200 mal al dente
L'Etivaz - der Käse von der Alp
Linzertorte - 300 Jahre alt und noch immer zart
Schokoladenträume und -kreationen aus Bougy-Villars / VD
Macarons – süss und zerbrechlich
Slow Food Bienenhong von einheimischen Dunklen Bienen
Wildschwein-Spezialitäten aus dem Malcantone
Münsterkäse AOP zertifiziert - aus den Vogesen.
Tropenhaus Frutigen
Engadiner Leckerbissen
Gruyère d'Alpage AOC
Güggeli
Swiss Cowboys
Heubrot
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Dinner in the Sky
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Harissa - nordafrikanisches Feuer
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Curry - die Gewürzmischung
Fischen hoch zu Ross
Dreikönigskuchen - luftig und süss
Fleischkäse - der Käse, der keiner ist
Pain Paillasse
Kakao, die Speise der Götter
Marzipanfrüchte: unecht, aber süss!
Ostschweiz - ein Genusspaket
Leinenweberei
Dörrbirnen
Bio-Bauern
Silberbesteck - wieder im Trend
Marroni - Seelenfutter für eisige Tage
Datteln aus Tunesien





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