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Kulinarischer Film
 
 
Grosse Vielfalt

Im Südtirol hat von den 116 Gemeinden jede durchschnittlich zwei Musikkapellen. Die Sonne scheint in dieser Gegend rund 300 Tage im Jahr und der bekannteste See ist der Kalterersee. Zehn Prozent der europäischen Apfelernte kommt aus dem Südtirol. Weltberühmt sind die Oualitätsprodukte Wein, Käse, Schüttelbrot, Speck, eben Äpfel und auch Aprikosen, Marillen genannt. Aus diesen Früchten wird Mannigfaches hergestellt.
 

 
     
 
Seiteninhalt
 
Kandlwaalhof

Von der Frucht zum Wein

Essigmutter

Verkosten

Vinschgau im Südtirol

Gute Verbindung ins Vinschgau

Sämtliche Informationen

Vorschau

Archiv

 

 Familienbetrieb in Reinkultur.
Kandlwaalhof

Die Familie Luggin hat ihren Familienbetrieb in Laas in Südtirol im mittleren Vinschgau. Der Kandlwaalhof produziert eine grosse Auswahl von kulinarischen Köstlichkeiten: von verschiedensten Weinen, Dörrfrüchten, Obstsäften, Konfitüren über Öle bis hin zu diversen Essigsorten, darunter auch den Marillenessig.
Das zeitaufwändige Entsteinen der Marillen (Aprikosen) gleicht einem Familientreff: Von Grossmutter und -vater bis hin zur dritten Generation helfen alle mit. Und es dauert Tage, bis alle Marillen bereit sind zur Weiterverarbeitung.


 

Aus dem dickflüssigen Mus wird ein Wein.

Von der Frucht zum Wein

Die süsse, entsteinte Frucht wird - da legt Vater Karl Luggin Hand an - mit einem grossen Stabmixer vermanscht. Dann bleibt die brühige, orange Masse unter ständiger Aufsicht in einem Tank. 10 Tage dauert die Fermentierung, dann ist aus dem dickflüssigen Marillensaft ein roséfarbener, flüssiger Wein geworden, der herrlich schmeckt.


 Wein nach dem ersten Gärungsprozess. Der zweite wird nun eingeleitet.
Essigmutter

Der nächste Schritt nach dem Wein zum Marillenessig ist die Beigabe von Essigbakterien, der sogenannten Essigmutter (eine Fäden ziehende Masse, gallertartig, aus Essigsäurebakterien). Sie bildet sich, wenn alkoholhaltige Flüssigkeit - in diesem Fall Marillenwein - längere Zeit offen steht. So wird Alkohol mithilfe von Sauerstoff zu Essigsäure fermentiert. Karl Luggin giesst und rührt einen Teil des vorgängigen Essigs in den Wein und «impft» ihn somit, dadurch beschleunigt er die Gärung. Nach 14 Tagen wird aus dem Wein Essig. Danach wird er mindestens ein Jahr gelagert. Eine Bauernregel besagt: «Der Essig soll jede Jahreszeit mitmachen!» Erst dann wird er in Flaschen abgefüllt.

Wichtig: Essigmutter kann sich auch bei handelsüblichem Essig in der Flasche bilden, wenn dieser beim Fermentierungsprozess nicht vollends durchgegoren ist. Dies sieht zwar nicht gerade schön aus, kann aber bedenkenlos gebraucht werden.


 Verkosten im hauseigenen, speziell dafür eingerichteten Keller auf dem Kandlwaalhof.
Verkosten

Das Probieren des neuen Marillenessigs ist ein ganz eigenes Zeremoniell: Der Kandlwaalhof-Bauer Karl Luggin klärt die interessierten Besucher/innen über die Verarbeitung dieses Produkts auf. Dann gehts ums Probieren: Mittels Pipette wird den Leuten das Produkt auf den Handrücken geträufelt. So kann mit der Zungenspitze der Geschmack in all seinen Formen getestet und genossen werden.


 

Stimmungsbild aus dem Obervinschgau.

Vinschgau im Südtirol

Das Südtirol ist von drei Kulturen geprägt: der deutschen, italienischen und der ladinischen. Alpine Bodenständigkeit und italienische Lebensart gehören hier zusammen. Vergangenheit mit Zeitzeugen - Schlösser, Burgen, Kirchen, Museen - und modernes Leben - innovative Architektur, Kunst, Design, Mode und vieles mehr - sind hier anzutreffen: genauso wie der gastronomische Bogen von bäuerlicher bis zu modernster Küche.
Die Natur bietet Wanderern, Bikern, Bergsteigern und Kletterern alle nur erdenklichen Möglichkeiten. Und im Winter erleben Ski- und Boardsportler eintausend beste Pistenkilometer. Aus diesen und vielen anderen Gründen machen immer mehr Schweizerinnen und Schweizer Ferien in diesem Paradies.


 

Die Vinschgauerbahn in Aktion.

Gute Verbindung ins Vinschgau

Obwohl die Vinschgauerbahn (die Einheimischen nennen sie Vinschgerbahn) eine Regionalbahn zwischen Mals und Bozen ist, wird sie auch zum Zubringer zu Zügen des nationalen und internationalen Verkehrs. Dank der Vinschgerbahn ist beispielsweise die Reise von Zürich nach Meran kein kompliziertes Unterfangen - und dauert nur noch rund fünfeinhalb Stunden, nicht länger als eine Autofahrt, dafür aber ohne Stress, und man wird erst noch mit einer grossartigen Landschaft entschädigt.
Im Intercity gehts bequem und rasch nach Landquart. Von dort fährt man mit dem Zug u.a. durch den 20 Kilometer langen Vereinatunnel bis Zernez. Dann bringt einem das Postauto via Münster/Müstair über den Ofenpass im Zweistundentakt bis Mals. Dort kann dann auf die Vinschgerbahn umgestiegen werden.
Die Vinschgerbahn ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den Tourismusregionen Engadin und Obervinschgau.


 

Südtirol Information hilft Ihnen bei der Planung Ihrer Südtirol-Ferien.

Sämtliche Informationen

Über das Südtirol erfahren Sie alles bei:

Südtirol Information
Pfarrplatz 11
I-39100 Bozen

Tel. +39 (0)471 999 999 
info@suedtitol.info
www.suedtirol.info/SInfo/EntryPage/DE_EntryPage.html

Über die Vinschgauerbahn erfahren Sie mehr bei:

Tourismusverband Vinschgau:
+39 (0)473 737 000 
www.vinschgauerbahn.it

Kandlwaalhof:

Familie Karl Luggin
Unterwaalweg 10
I-39023 Laas Vinschgau - Südtirol

Tel. + Fax +39 (0)473 62 66 27
Mobil +39 335 7042782 
info@luggin.net 
www.luggin.net 




 

Farbig, süss und gut: Zuckereili.

Vorschau

Am Montag, 17. März 2008, kurz vor Ostern, geht das al dente Team auf die Suche nach Zuckereiern.


 In unserem Filmarchiv finden Sie Informationen zu früheren Filmbeiträgen.
Archiv

Erdbeer-Joghurt aus Hochfelden
Toggenburger Blauschimmelkäse
Fernweh rund ums Mittelmeer
Smoothies - Essen oder Trinken?
Tessiner Tofu
Kirschstängeli
Posamenter Zwetschentörtchen
Waadtland: Hechte aus dem Genfersee
Bauernkost ab Hof
Zimt aus Sri Lanka
Lobster - Hummer aus Amerika
Adventsfenster
Tortenkünstlerin Wencke Schmid
Quitten - das vergessene Obst
Trüffel aus der Schweiz
Mohnöl - aus Flawil SG
Mohnöl - aus Flawil SG
Bärendreck aus Kalabrien
Zuckereili
Integration von Migrantinnen und Migranten
Zincarlin - Slow Food
Marillenessig
Raz el Hanut
Fasnachtschüechli
Pasta
Churer Beinwurst
Dresdner Christstollen
Asphaltschinken
Salz aus Trapani
Kastanienhonig
Walliserbrot
Cranberrys
Pilzsuche
Arganöl
Römerfest
Sirup
Juniorenkoch-Nationalmannschaft
Kräuter-Raritäten
Culatello
Spargeln
Strausse
Tartufo
Blumenfrauen
Damastmesser - ein uraltes Handwerk
Rapsöl - das Öl aus einer alten Kulturpflanze
Schoggi-Osterhasen: Handgefertigt
Gazosa - In-Getränk aus dem Tessin
Salame aus dem Säulimamt
Currywurst: Ein Stück Berliner Esskultur
Suurchäs: eine Rheintaler Besonderheit
Hopfen: die Blüte fürs Bier
Donuts
Valentinstag
Meerrettich
Mobile Militärküche
Kandierte Veilchen
Linsen
Büffelmozzarella
Ananas - Königin der Früchte
Zitronat-Zitrone: vom Himalaya ans Mittelmeer
Biodiversität - frisch vom Hof
Rückblick auf 200 mal al dente
L'Etivaz - der Käse von der Alp
Linzertorte - 300 Jahre alt und noch immer zart
Schokoladenträume und -kreationen aus Bougy-Villars / VD
Macarons – süss und zerbrechlich
Slow Food Bienenhong von einheimischen Dunklen Bienen
Wildschwein-Spezialitäten aus dem Malcantone
Münsterkäse AOP zertifiziert - aus den Vogesen.
Tropenhaus Frutigen
Engadiner Leckerbissen
Gruyère d'Alpage AOC
Güggeli
Swiss Cowboys
Heubrot
Grosses Kino
Ratafià
Dinner in the Sky
Räuchern
Feuerzangenbowle
Harissa - nordafrikanisches Feuer
Farina bóna
Car-Cooking
Kaffee einst und heute
Schulküche
Curry - die Gewürzmischung
Fischen hoch zu Ross
Dreikönigskuchen - luftig und süss
Fleischkäse - der Käse, der keiner ist
Pain Paillasse
Kakao, die Speise der Götter
Marzipanfrüchte: unecht, aber süss!
Ostschweiz - ein Genusspaket
Leinenweberei
Dörrbirnen
Bio-Bauern
Silberbesteck - wieder im Trend
Marroni - Seelenfutter für eisige Tage
Datteln aus Tunesien





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