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Kulinarischer Film
 
 
Zincarlin - ein Schweizer Slow-Food-Produkt

Die Organisation Slow Food unterstützt die Produktion hochwertiger, traditionell hergestellter und regional verankerter Lebensmittel. Bisher waren in der Schweiz vor allem Produkte aus Italien erhältlich. Inzwischen gibt es aber auch Schweizer Slow-Food-Produkte. Eines davon ist der Zincarlin, ein Käse aus dem Tessiner Valle di Muggio. Informationen unter www.slowfood.ch.
 

 
     
 
Seiteninhalt
 
Die Meisterin des Zincarlin

Zincarlin-Produktion

Lab

Die legendäre Keller-Strasse

Bezugsquellen

Vorschau

Archiv

 

 Der Käse bekommt seine typische Form.
Die Meisterin des Zincarlin

Marialuce Valtulini ist die unangefochtene Chefin des Zincarlin im Valle di Muggio. Ihr und anderen Einheimischen ist es zu verdanken, dass diese fast vergessene Käseherstellung heute wieder von mehreren Produzenten praktiziert wird. Wer den Zincarlin erfunden hat, ob Italiener oder Tessiner, ist nicht mehr auszumachen. Sicher ist, dass diese Tradition typisch für das Gebiet am Monte Generoso ist.


 

Miriam Livi hängt den Käse in einem Tuch auf, damit die Molke abfliessen kann.

Zincarlin-Produktion

Miriam Livi stellt in ihrer kleinen Käserei in Casima aus Kuhmilch die Käsemasse her. Andere Produzenten verwenden auch ein Mischung aus Kuh- und Ziegenmilch. Lab (s.unten) lässt die Milch eindicken. Zincarlin ist ein Rohmilchkäse, wird also nicht erhitzt. Die Käsemasse wird in einem Tuch aufgehängt, damit die Molke abfliessen kann. Noch am selben Tag bringt Miriam Livi ihren Käse zu Marialuce Valtulini  Diese würzt ihn mit Salz und Pfeffer und formt aus der Käsemasse Stöckli. Zwei Monate lang werden die Käsli täglich mit Salz und Wein eingerieben - dann sind sie reif für den Verkauf.


 

Lab macht den Käse fest.

Lab

Jeder Käse, der mittels Süssmilchgerinnung erzeugt wird, benötigt zum Eindicken der Milch einen Zusatzstoff, wie z.B. Lab. Lab wird meist aus dem Labmagen junger Kälber gewonnen und hat die Eigenschaft, das Milcheiweiss so zu spalten, dass die Milch eindickt, ohne sauer zu werden. Daher werden mit Lab erzeugte Käse auch als Süssmilchkäse bezeichnet. Nahezu alle bekannten Hart- und Schnittkäsearten kommen aus der Süssmilchgerinnung. Frischkäse hingegen wird typischerweise durch Sauermilchgerinnung unter Zuhilfenahme von Milchsäurebakterien aus Quark, teils auch aus Joghurt hergestellt und benötigt kein Lab.


 Salorino mit seinen berühmten Käsekellern.
Die legendäre Keller-Strasse

Das kleine Dorf Salorino besitzt etwas Aussergewöhnliches: seine Keller, le cantine.
Ein ganzer Strassenzug besteht nur aus Häusern mit Kellern und Arbeitsräumen in den oberen Stockwerken. Diese Keller sind ideal für die Käseproduktion, denn die Temperatur bleibt, dank eines natürlichen Durchlüftungssystems, das ganze Jahr hindurch gleich. Die Kellerrückwände bestehen aus Felsgestein. Zwischen den Steinen und einem Loch über der Eingangstür kann die Luft zirkulieren. Diese Kälteregulation ist einmalig und funktioniert hundertprozentig.


 

Slow-Food-Produkt Zincarlin.

Bezugsquellen

Zincarlin finden Sie als Slow-Food-Produkt bei Coop. Infos über Slow-Food-Produkte bei Coop unter www.coop.ch/slowfood

Man kann den Käse auch direkt beziehen bei:
Marialuce Valtulini
CH-6835 Morbio Superior

Tel. 091 683 14 26
zincarlin@valledimuggio.ch
zincarlin.valledimuggio.ch




 

Süssholzwurzeln: Ein unscheinbares Gewächs.

Vorschau

Am Montag, 28. April 2008, sehen Sie den Film, der das al dente Team aus Kalabrien mitbrachte. Dort werden Süssholzwurzeln seit Jahrhunderten im Herbst geerntet, um daraus Bärendreck-Süssigkeiten herzustellen.


 In unserem Filmarchiv finden Sie Informationen zu früheren Filmbeiträgen.
Archiv

Erdbeer-Joghurt aus Hochfelden
Toggenburger Blauschimmelkäse
Fernweh rund ums Mittelmeer
Smoothies - Essen oder Trinken?
Tessiner Tofu
Kirschstängeli
Posamenter Zwetschentörtchen
Waadtland: Hechte aus dem Genfersee
Bauernkost ab Hof
Zimt aus Sri Lanka
Lobster - Hummer aus Amerika
Adventsfenster
Tortenkünstlerin Wencke Schmid
Quitten - das vergessene Obst
Trüffel aus der Schweiz
Mohnöl - aus Flawil SG
Mohnöl - aus Flawil SG
Bärendreck aus Kalabrien
Zuckereili
Integration von Migrantinnen und Migranten
Zincarlin - Slow Food
Marillenessig
Raz el Hanut
Fasnachtschüechli
Pasta
Churer Beinwurst
Dresdner Christstollen
Asphaltschinken
Salz aus Trapani
Kastanienhonig
Walliserbrot
Cranberrys
Pilzsuche
Arganöl
Römerfest
Sirup
Juniorenkoch-Nationalmannschaft
Kräuter-Raritäten
Culatello
Spargeln
Strausse
Tartufo
Blumenfrauen
Damastmesser - ein uraltes Handwerk
Rapsöl - das Öl aus einer alten Kulturpflanze
Schoggi-Osterhasen: Handgefertigt
Gazosa - In-Getränk aus dem Tessin
Salame aus dem Säulimamt
Currywurst: Ein Stück Berliner Esskultur
Suurchäs: eine Rheintaler Besonderheit
Hopfen: die Blüte fürs Bier
Donuts
Valentinstag
Meerrettich
Mobile Militärküche
Kandierte Veilchen
Linsen
Büffelmozzarella
Ananas - Königin der Früchte
Zitronat-Zitrone: vom Himalaya ans Mittelmeer
Biodiversität - frisch vom Hof
Rückblick auf 200 mal al dente
L'Etivaz - der Käse von der Alp
Linzertorte - 300 Jahre alt und noch immer zart
Schokoladenträume und -kreationen aus Bougy-Villars / VD
Macarons – süss und zerbrechlich
Slow Food Bienenhong von einheimischen Dunklen Bienen
Wildschwein-Spezialitäten aus dem Malcantone
Münsterkäse AOP zertifiziert - aus den Vogesen.
Tropenhaus Frutigen
Engadiner Leckerbissen
Gruyère d'Alpage AOC
Güggeli
Swiss Cowboys
Heubrot
Grosses Kino
Ratafià
Dinner in the Sky
Räuchern
Feuerzangenbowle
Harissa - nordafrikanisches Feuer
Farina bóna
Car-Cooking
Kaffee einst und heute
Schulküche
Curry - die Gewürzmischung
Fischen hoch zu Ross
Dreikönigskuchen - luftig und süss
Fleischkäse - der Käse, der keiner ist
Pain Paillasse
Kakao, die Speise der Götter
Marzipanfrüchte: unecht, aber süss!
Ostschweiz - ein Genusspaket
Leinenweberei
Dörrbirnen
Bio-Bauern
Silberbesteck - wieder im Trend
Marroni - Seelenfutter für eisige Tage
Datteln aus Tunesien





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