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Kulinarischer Film
 
 
Kunstwerk Kirschstängeli

Von Hand gefertigte Kirschstängeli sind in der Schweiz rar geworden. Die meisten Produkte werden heute industriell produziert. Bei der Confiserie  Krattiger in Liestal legt aber die ganze Mannschaft noch selber Hand an. Ihre Kirschstängeli gingen 2005 im grossen Kassensturz-Kirschstängeli-Test als Sieger hervor. Die Herstellung ist so faszinierend, dass sie sich unseren Film am besten gleich nochmals anschauen. Viel Spass!
 

 
     
 
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Vom Likör-Bonbon zum Kirschstängeli

Réaumur und Baselbieter Kirsch

Wie kommt der Kirsch ins Stängeli?

Süsser Abschluss

Bezugsquelle

Vorschau

Archiv

 

 Mit dem Stempel drückt man Mulden in den Weizenpuder.
Vom Likör-Bonbon zum Kirschstängeli

Der Konditor und berühmte Autor Johann Heinrich Wirz-Fischer schrieb in seinem «Handbuch der Konditorei», dass bereits im 17. Jahrhundert Likör- und Gelee-Bonbons hergestellt wurden. Und zwar, indem man «beliebig parfümierten, zum starken Flug gekochten Zucker tropfenweise auf Papier fallen liess oder in kleine Papierkäpselchen goss, nach dem Abtrocknen das Papier abnetzte und die Bonbons dann kandierte.»
Erst 1821 wurde die Methode erfunden, Bonbons in Puder zu giessen, wie dies bei Krattigers Kirschstängeli noch heute der Fall ist.




 

Ein echter Baselbieter Kirsch ist bei Krattigers Ehrensache.

Réaumur und Baselbieter Kirsch

Die Temperatur von Zuckerlösungen wird in der Konditoreibranche auch heute noch in Réaumur gemessen. Diese sind nach dem französischen Physiker René-Antoine Ferchault de Réaumur (1683-1757) benannt, der ein 80-teiliges Thermometer erfand. Ein Réaumur entspricht 1,2 Grad Celsius. 1901 wurde die amtliche Temperaturmessung von Grad Réaumur auf Grad Celsius umgestellt.
Wenn die Temperatur von rund 80 Grad Réaumur (96 Grad Celsius) erreicht ist, gibt Kurt Krattiger einen reinen Baselbieter Kirsch bei: «Das gehört sich so als Lieschtlemer», meint Kirschstängeli-Meister Krattiger.



 

Das heisse Zuckerkirschwasser wird in die vorgestempelten Mulden abgefüllt.

Wie kommt der Kirsch ins Stängeli?

Das heisse Zuckerkirschwasser wird in die Negativformen gegossen und anschliessend mit Weizenpuder abgedeckt. Über Nacht bildet sich eine feste Zuckerkruste und der Weizenpuder kann nun vorsichtig abgepinselt werden.


 Letzter Arbeitsgang: Das Kirschstängeli nimmt ein Schoggi-Bad.
Süsser Abschluss

In vielen Confiserien werden die Zuckerkrusten-Stängeli in Schokoladepulver gewendet. Nicht so bei Krattigers: Sorgfältig wird jedes Kirschstängeli von Hand in Kuvertüre getunkt. Kuvertüre besteht aus Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker. Die Bezeichnung Kuvertüre stammt vom französischen Wort couverture und heisst so viel wie Decke oder Überzug.




 

Zum Abkühlen parat gelegt.

Bezugsquelle

Kurt Krattiger Confiserie
Fischmarkt 16/18
4410 Liestal

Telefon 061 921 36 35
Fax 061 923 27 89
info@confiserie-krattiger.ch
www.confiserie-krattiger.ch



 Süssholzwurzeln: Ein unscheinbares Gewächs.
Vorschau

Am Montag, 5. Mai 2008, sehen Sie den Film, den das al dente Team aus Kalabrien mitbrachte. Dort werden Süssholzwurzeln seit Jahrhunderten im Herbst geerntet, um daraus Bärendreck-Süssigkeiten herzustellen.


 In unserem Filmarchiv finden Sie Informationen zu früheren Filmbeiträgen.
Archiv

Erdbeer-Joghurt aus Hochfelden
Toggenburger Blauschimmelkäse
Fernweh rund ums Mittelmeer
Smoothies - Essen oder Trinken?
Tessiner Tofu
Kirschstängeli
Posamenter Zwetschentörtchen
Waadtland: Hechte aus dem Genfersee
Bauernkost ab Hof
Zimt aus Sri Lanka
Lobster - Hummer aus Amerika
Adventsfenster
Tortenkünstlerin Wencke Schmid
Quitten - das vergessene Obst
Trüffel aus der Schweiz
Mohnöl - aus Flawil SG
Mohnöl - aus Flawil SG
Bärendreck aus Kalabrien
Zuckereili
Integration von Migrantinnen und Migranten
Zincarlin - Slow Food
Marillenessig
Raz el Hanut
Fasnachtschüechli
Pasta
Churer Beinwurst
Dresdner Christstollen
Asphaltschinken
Salz aus Trapani
Kastanienhonig
Walliserbrot
Cranberrys
Pilzsuche
Arganöl
Römerfest
Sirup
Juniorenkoch-Nationalmannschaft
Kräuter-Raritäten
Culatello
Spargeln
Strausse
Tartufo
Blumenfrauen
Damastmesser - ein uraltes Handwerk
Rapsöl - das Öl aus einer alten Kulturpflanze
Schoggi-Osterhasen: Handgefertigt
Gazosa - In-Getränk aus dem Tessin
Salame aus dem Säulimamt
Currywurst: Ein Stück Berliner Esskultur
Suurchäs: eine Rheintaler Besonderheit
Hopfen: die Blüte fürs Bier
Donuts
Valentinstag
Meerrettich
Mobile Militärküche
Kandierte Veilchen
Linsen
Büffelmozzarella
Ananas - Königin der Früchte
Zitronat-Zitrone: vom Himalaya ans Mittelmeer
Biodiversität - frisch vom Hof
Rückblick auf 200 mal al dente
L'Etivaz - der Käse von der Alp
Linzertorte - 300 Jahre alt und noch immer zart
Schokoladenträume und -kreationen aus Bougy-Villars / VD
Macarons – süss und zerbrechlich
Slow Food Bienenhong von einheimischen Dunklen Bienen
Wildschwein-Spezialitäten aus dem Malcantone
Münsterkäse AOP zertifiziert - aus den Vogesen.
Tropenhaus Frutigen
Swiss Cowboys
Engadiner Leckerbissen
Gruyère d'Alpage AOC
Ratafià
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Harissa - nordafrikanisches Feuer
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Kaffee einst und heute
Güggeli
Farina bóna
Car-Cooking
Dörrbirnen
Fleischkäse - der Käse, der keiner ist
Curry - die Gewürzmischung
Fischen hoch zu Ross
Läckerli: das süsseste Basler Geheimnis
Pain Paillasse
Kakao, die Speise der Götter
Marzipanfrüchte: unecht, aber süss!
Bio-Bauern
Ostschweiz - ein Genusspaket
Leinenweberei
Datteln aus Tunesien
Dreikönigskuchen - luftig und süss
Silberbesteck - wieder im Trend
Marroni - Seelenfutter für eisige Tage





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