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Réaumur und Baselbieter Kirsch Die Temperatur von Zuckerlösungen wird in der Konditoreibranche auch heute noch in Réaumur gemessen. Diese sind nach dem französischen Physiker René-Antoine Ferchault de Réaumur (1683-1757) benannt, der ein 80-teiliges Thermometer erfand. Ein Réaumur entspricht 1,2 Grad Celsius. 1901 wurde die amtliche Temperaturmessung von Grad Réaumur auf Grad Celsius umgestellt. Wenn die Temperatur von rund 80 Grad Réaumur (96 Grad Celsius) erreicht ist, gibt Kurt Krattiger einen reinen Baselbieter Kirsch bei: «Das gehört sich so als Lieschtlemer», meint Kirschstängeli-Meister Krattiger. |
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Wie kommt der Kirsch ins Stängeli? Das heisse Zuckerkirschwasser wird in die Negativformen gegossen und anschliessend mit Weizenpuder abgedeckt. Über Nacht bildet sich eine feste Zuckerkruste und der Weizenpuder kann nun vorsichtig abgepinselt werden. |
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Süsser Abschluss In vielen Confiserien werden die Zuckerkrusten-Stängeli in Schokoladepulver gewendet. Nicht so bei Krattigers: Sorgfältig wird jedes Kirschstängeli von Hand in Kuvertüre getunkt. Kuvertüre besteht aus Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker. Die Bezeichnung Kuvertüre stammt vom französischen Wort couverture und heisst so viel wie Decke oder Überzug. |
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Bezugsquelle Kurt Krattiger Confiserie Fischmarkt 16/18 4410 Liestal Telefon 061 921 36 35 Fax 061 923 27 89 info@confiserie-krattiger.ch www.confiserie-krattiger.ch |
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Vorschau Am Montag, 5. Mai 2008, sehen Sie den Film, den das al dente Team aus Kalabrien mitbrachte. Dort werden Süssholzwurzeln seit Jahrhunderten im Herbst geerntet, um daraus Bärendreck-Süssigkeiten herzustellen. |
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