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Kulinarischer Film
 
 
Essen oder Trinken?

Smoothies sind keine gewöhnlichen Fruchtsäfte: In ihnen steckt die geballte Kraft ganzer Früchte! Die einen schätzen sie als Durstlöscher, für die anderen sind Smoothies Essen. Sanft und weich umschmeicheln die gesunden Mixgetränke den Gaumen. Je nach Zutaten fördern Smoothies die Verdauung, sorgen für einen Energieschub oder stärken das Immunsystem.
 

 
     
 
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Dicklich und sämig

Hippies machen Smoothies bekannt

Einst ein Schoggisirup

Universeller Trend

Vorschau

Archiv

 

 Ihr englischer Name lässt es ahnen: Smoothies kommen aus Amerika.
Dicklich und sämig

Anders als Obstsäfte, in denen man nur gepressten Fruchtsaft findet, bestehen Smoothies aus ganzen Früchten. Diese werden, ohne Schale und Kern, püriert und für die trinkfertige Konsistenz noch mit gepresstem Saft verdünnt. Smoothies werden meist nicht aus Konzentraten rückverdünnt. Ihre Konsistenz ist etwas dickflüssig, aber auch «sämig» (vom Englischen «smooth», d.h. weich, sanft).

In der Schweiz gibt es keine lebensmittelrechtliche Definition, welche Getränke als Smoothie bezeichnet werden dürfen und welche nicht (anders etwa bei Sirup oder Jogurt, wo Bestandteile und ihr Verhältnis reglementiert sind). Fruchtmischungen aller Art sind möglich. Heute findet man auch Smoothies mit Joghurt-, Milch oder Glacézusatz. Aber nach der «reinen Lehre» kommt der klassische Smoothie ohne Milchprodukt aus.


 

Christian von der Firma Traktor prüft die Farbe seiner neuen Kreation.

Hippies machen Smoothies bekannt

Smoothies wurden in den 1960er-Jahren populär, und zwar in Kalifornien, wo vegetarisches Essen gerade «en vogue» war. Man hatte den Südamerikanern abgeschaut, was diese in ihren sonnverwöhnten Ländern schon lang taten: Erntefrische Früchte zu pürieren und sie zu Säften zu verarbeiten.


 

Am 1. August 2003 wurde die erste Ladung Smoothie mit dem Namen Traktor abgefüllt.

Einst ein Schoggisirup

Auch die Wissenschaft interessiert sich für Smoothies. Dan Titus, Vorsteher der US-amerikanischen «The Juice and Smoothie Association» hat nach dem Ursprung des Wortes geforscht und Folgendes entdeckt: Zwar taucht das Wort bereits um 1904 auf, aber damals meinte es etwas anderes. Erst 1935 bezeichnet «Smoothie» etwas Essbares, nämlich einen Schokoladesirup, der von einer amerikanischen Firma in Indianapolis (Indiana) auf den Markt gebracht worden war. Der Forschungsbeitrag zum Wort Smoothie kann hier nachgelesen werden.


 

Christian und Michael gehören zum harten Kern der Firma Traktor.

Universeller Trend

Ungefähr ab den 1970er-Jahren schwappte die Smoothie-Welle aus den USA nach Europa über und breitete sich in allen Ländern aus. Anzahl Hersteller und Rezepte sind längst nicht mehr überschaubar, gerade weil so viele Variationen möglich sind (wobei Bananen und Mango offenbar besonders häufig vertreten sind, da sich beide Früchte gut pürieren und konservieren lassen).

Auch die Schweiz kennt eine wachsende Anzahl dieses Produktes. Die Schweizer Firma Traktor, die ihre Smoothies seit 2003 selber mischt und schweizweit vertriebt, verwendet für ihre Produkte nur Bio-Früchte. Sie enthalten keine Zusätze wie Aromen, Stabilisatoren Verdichtungs- und Konservierungsmittel. Für die Haltbarkeit werden die Traktor Bio-Smoothies pasteurisiert, das heisst während 20 Sekunden auf 78°C erwärmt. So werden Keime abgetötet, aber Nährwerte und Geschmack erhalten. Sie müssen gekühlt aufbewahrt werden.

Weitere Informationen zur Firma, zu ihrer Geschichte, den Produkten sowie zur Bezugsquelle: www.traktor-getraenke.ch


 

Mona Vetsch, Monika Fasnacht und Nicole Bertchold mit dem al dente Team.

Vorschau

In der nächsten al dente Sendung spielen drei TV-Moderatorinnen, Mona Vetsch, Monika Fasnacht und Nicole Bertchtold, für einen guten Zweck.

Nicht verpassen: Montag, 30. Juni, 20.05 Uhr, SF 1.




 In unserem Filmarchiv finden Sie Informationen zu früheren Filmbeiträgen.
Archiv

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