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Kulinarischer Film
 
 
Die Feuerzangenbowle

Der legendäre Schauspieler Heinz Rühmann hat sie berühmt gemacht: «Die Feuerzangenbowle» heisst der Kinohit aus dem Jahre 1944. Auch heute noch wird die Komödie um dieses verführerische Getränk immer mal wieder am Fernsehen gespielt. Aber was ist eine Feuerzangenbowle? Wir verraten Ihnen die Geheimnisse.

Zudem informiert sie auch unser kulinarischer Film darüber.
 

 
Seiteninhalt
 
Von der erdigen Rübe zum süssen Würfel

Die Verarbeitung

Vorgänger des Würfelzuckers

Ein Ritual macht Filmgeschichte

Informationen zum Thema Zucker

Vorschau

Archiv

 

 Die Runkelrübe: Basis der heutigen Zuckergewinnung.
Von der erdigen Rübe zum süssen Würfel

Honig und Pflanzensäfte waren lange Zeit die ersten Süssstofflieferanten. Als um ca. 5500 v. Chr. im südlichen Gebiet des Himalajas Zuckerrohr angebaut wurde, begann der Siegeszug eines der wichtigsten Nahrungsmittel. Doch bis vor rund 150 Jahren galt Zucker als «weisses Gold», und nur gut betuchte Bürger konnten sich diese Leckerei leisten.

1747 fand der Berliner Chemiker Andreas S. Marggraf heraus, dass Zuckerrohr und Runkelrüben denselben Zucker enthalten; der edle Süssstoff wurde erschwinglich. 1801 entstand im damaligen Schlesien die erste Rübenzuckerfabrik. Seit dem 20. Jahrhundert wird die Zuckerrübe auch in der Schweiz angebaut. Äusserst erfolgreich!


 Der kristallisierte Zucker nach dem Zentrifugieren.
Die Verarbeitung

Das Grundprinzip der Zuckergewinnung ist geblieben. Die Rüben werden gereinigt und ausgepresst. Dem gewonnenen Rohsaft wird Kalkmilch und Kohlensäuregas zugegeben, um verbliebene störende Bestandteile zu entfernen. Der Rohsaft wird noch mehrmals verdampft, bevor durch Zentrifugieren am Ende Kristallzucker entsteht.


 André Schwab in der letzten Phase der Zuckerstock-Herstellung.
Vorgänger des Würfelzuckers

Zucker ist einer der wichtigsten Bestandteile der Feuerzangenbowle. Im Originalrezept wird dazu ein sogenannter Zuckerhut verwendet. Der Name leitet sich von der Ähnlichkeit mit einem hohen, steifen Hut ab, wie er damals bei festlichen Anlässen getragen wurde. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert waren sog. Zuckerhüte in den Vorratskammern der Familien zu finden. In der Schweiz werden die süssen Hüte Zuckerstöcke genannt. Bevor der Würfelzucker erfunden wurde, brach man mit einem spitzen Werkzeug einen Teil aus dem Zuckerhut heraus. Den zerkleinerte man und servierte ihn so zum Kaffee oder Tee.

Heute werden in der Zuckerfabrik Aarberg noch verschieden grosse Zuckerstöcke von Hand gefertigt.


 Prost! Josef Arnold und seine Lehrlinge beim Probieren der Feuerzangenbowle.
Ein Ritual macht Filmgeschichte

Eine Feuerzangenbowle wird traditionellerweise im Advent oder an Silvester getrunken. Sie ist vergleichbar mit Glühwein, ihre Zubereitung ist ein eigentliches Ritual - und eine der Schlüsselszenen des gleichnamigen Kultfilms. Das wichtigste Utensil ist die Feuerzange, ein Metallstück mit Löchern, das auf das Gefäss mit der heissen Flüssigkeit gelegt wird. Darauf kommt der Zuckerhut. Er wird mit Rum getränkt und angezündet. Der Zucker schmilzt, karamelisiert und tropft in die Flüssigkeit.

Jeweils um die Weihnachtszeit findet unter der Anleitung des Direktors der Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld ein besonderes Ereignis statt: Josef Arnold persönlich zeigt den Lehrlingen, wie man eine richtige Feuerzangenbowle macht - nach altem Arnold-Hausrezept. Damit das Wissen um diese Köstlichkeit nicht in Vergessenheit gerät. Schliesslich arbeiten diese jungen Leute in jener Fabrik, die die Basis dieser Bowle herstellt!


 Ein kleiner Zuckerhut wird von Hand verpackt.
Informationen zum Thema Zucker

Die Zuckerfabrik Schweiz gibt Ihnen gerne Auskunft:

Zuckerfabriken Aarberg + Frauenfeld AG
Radalfingenstrasse
3270 Aarberg

Tel. 032 391 62 00
info@zucker.ch
www.zucker.ch


 Das al dente Team freut sich, wenn Sie im neuen Jahr wieder alle 14 Tage reinschauen.
Vorschau

Nicht nur Sibylle präsentiert sich ab Januar in einem neuen Outfit! Die ganze al dente Sendung kommt ab 12. Januar im neuen Kleid. Lassen Sie sich überraschen mit noch spannenderen Spielen und knackigen Rezepten. Wir laden Sie herzlich ein, bei unserer TV-Huusräucki dabei zu sein.

Wie immer um 20.05 Uhr auf SF 1.


 In unserem Filmarchiv finden Sie Informationen zu früheren Filmbeiträgen.
Archiv

Erdbeer-Joghurt aus Hochfelden
Toggenburger Blauschimmelkäse
Fernweh rund ums Mittelmeer
Smoothies - Essen oder Trinken?
Tessiner Tofu
Kirschstängeli
Posamenter Zwetschentörtchen
Waadtland: Hechte aus dem Genfersee
Bauernkost ab Hof
Zimt aus Sri Lanka
Lobster - Hummer aus Amerika
Adventsfenster
Tortenkünstlerin Wencke Schmid
Quitten - das vergessene Obst
Trüffel aus der Schweiz
Mohnöl - aus Flawil SG
Mohnöl - aus Flawil SG
Bärendreck aus Kalabrien
Zuckereili
Integration von Migrantinnen und Migranten
Zincarlin - Slow Food
Marillenessig
Raz el Hanut
Fasnachtschüechli
Pasta
Churer Beinwurst
Dresdner Christstollen
Asphaltschinken
Salz aus Trapani
Kastanienhonig
Walliserbrot
Cranberrys
Pilzsuche
Arganöl
Römerfest
Sirup
Juniorenkoch-Nationalmannschaft
Kräuter-Raritäten
Culatello
Spargeln
Strausse
Tartufo
Blumenfrauen
Damastmesser - ein uraltes Handwerk
Rapsöl - das Öl aus einer alten Kulturpflanze
Schoggi-Osterhasen: Handgefertigt
Gazosa - In-Getränk aus dem Tessin
Salame aus dem Säulimamt
Currywurst: Ein Stück Berliner Esskultur
Suurchäs: eine Rheintaler Besonderheit
Hopfen: die Blüte fürs Bier
Donuts
Valentinstag
Meerrettich
Mobile Militärküche
Kandierte Veilchen
Linsen
Büffelmozzarella
Ananas - Königin der Früchte
Zitronat-Zitrone: vom Himalaya ans Mittelmeer
Biodiversität - frisch vom Hof
Rückblick auf 200 mal al dente
L'Etivaz - der Käse von der Alp
Linzertorte - 300 Jahre alt und noch immer zart
Schokoladenträume und -kreationen aus Bougy-Villars / VD
Macarons – süss und zerbrechlich
Slow Food Bienenhong von einheimischen Dunklen Bienen
Wildschwein-Spezialitäten aus dem Malcantone
Münsterkäse AOP zertifiziert - aus den Vogesen.
Tropenhaus Frutigen
Swiss Cowboys
Engadiner Leckerbissen
Gruyère d'Alpage AOC
Ratafià
Schulküche
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Harissa - nordafrikanisches Feuer
Dinner in the Sky
Feuerzangenbowle
Kaffee einst und heute
Güggeli
Farina bóna
Car-Cooking
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Fleischkäse - der Käse, der keiner ist
Curry - die Gewürzmischung
Fischen hoch zu Ross
Läckerli: das süsseste Basler Geheimnis
Pain Paillasse
Kakao, die Speise der Götter
Marzipanfrüchte: unecht, aber süss!
Bio-Bauern
Ostschweiz - ein Genusspaket
Leinenweberei
Datteln aus Tunesien
Dreikönigskuchen - luftig und süss
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Marroni - Seelenfutter für eisige Tage





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