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Kulinarischer Film
 
 
Geflügelfleisch als Trendsetter

Es ist ein Klassiker und beliebt bei Jung und Alt: Das Poulet oder Güggeli. Knusprig soll es sein und goldbraun gebraten. Mit zartem Fleisch und von weichem Biss. Dann wird das Güggeli zur Delikatesse. Zudem liegt Geflügelfleisch im Trend, gilt es doch als kalorien- und cholesterinarm - zumindest dann, wenn man dem Poulet vor dem Essen seine Haut abzieht. Aber woher kommen unsere Güggeli überhaupt, und wie wachsen sie auf und wie zur Schlachtreife heran?
 

 
     
 
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Schweizer Küken für Schweizer Kunden

Tierschutz will beachtet werden

Essen, essen, essen!

Güggeli geniessen - unterwegs und zu Hause

Bitte schön knusprig bleiben!

Bezugsquelle

Vorschau

Archiv

 

 Freier Auslauf für Mastküken.
Schweizer Küken für Schweizer Kunden

Einer der führenden Spezialisten für Schweizer Geflügelfleisch ist die Frifag AG im thurgauischen Märwil (unser Filmbeitrag). Seit über 20 Jahren arbeitet dieses Unternehmen mit Bauernhöfen hierzulande zusammen, welche Mastgeflügel wie Poulets und Truten aufziehen; fast 100 Betriebe widmen sich mittlerweile der Geflügelaufzucht für die Frifag. Gewiss: Es geht um Massentierhaltung. Aber auch hier müssen die strengen Auflagen und Anforderungen des Tierschutzes erfüllt werden.


 Eintagesküken am Trinken.
Tierschutz will beachtet werden

So gelten etwa die Ställe - mit viel Tageslicht und der Möglichkeit zum Scharren im Aussenbereich - als besonders tierfreundlich. Das Futter stammt aus einem ISO-9001-zertifizierten Schweizer Betrieb und enthält weder Hormonzusätze, Antibiotika, Wachstumsförderer noch gentechnisch veränderte Substanzen. Und der Transport in die nahen Verarbeitungsbetriebe dauert maximal 2 Stunden. Das am frühen Morgen angelieferte Geflügel wird umgehend geschlachtet - auch dies ein wichtiges Kriterium in Bezug auf den Tierschutz. Allein in Märwil werden jede Woche 78'000 Güggeli geschlachtet. Denn die Schweizer sind heiss auf Poulets.


 Wichtig: Tageslicht im Stall.
Essen, essen, essen!

Ein zukünftiges Güggeli lebt denn nicht allein, sondern mit ein paar hundert bzw. tausend anderen Mastküken zusammen. Und es lebt relativ kurz: Maximal 40 Tage liegen zwischen dem Ausschlüpfen der Eintagesküken in der Brüterei und ihrem Ende im Schlachthof. Während dieser Zeit heisst es viel essen - so viel, bis das zukünftige Poulet 1050 bis 1250 Gramm Gewicht erreicht hat. Dann ist es nicht nur reif für den Schlachthof, sondern auch für seine Bestimmung als «Natura Güggeli». So heissen die köstlichen Knusper-Güggeli, welche seit 10 Jahren landesweit in den rot-weissen Grill-Mobilen der Frifag mit dem originellen Güggeli-Dach verkauft werden.


 Grill-Mobil: Fahrende Güggeli.
Güggeli geniessen - unterwegs und zu Hause

Diese stehen an gut frequentierten Strassen und auf Parkplätzen. Über 30 Grill-Mobile mit «Natura Güggeli» sind schweizweit im Einsatz - an jedem Tag der Woche. Einer jener Grilleure, welcher sich seit bald 8 Jahren dem mobilen Güggelibraten verschrieben hat, ist Herbert Caspar aus Dübendorf ZH. Von Dienstag bis Samstag ist er in der Umgebung von Winterthur sowie in Schaffhausen mit seinen «fahrenden Güggeli» präsent. Er kann auf eine treue Stammkundschaft zählen. Sein Verhältnis zum Huhn umschreibt der langjährige Wirt schelmisch mit: «I ha si zum Fresse gern!»


 Grilleur Caspar: Güggeli-Fan.
Bitte schön knusprig bleiben!

Die meisten Passanten kaufen ihr Güggeli am Grill-Mobil und essen es danach zu Hause oder am Arbeitsplatz. Deshalb werden die frischen Poulets immer im Thermobeutel verkauft. So bleiben sie bis zu einer Dreiviertelstunde heiss und knusprig. Werden sie später nochmals aufgewärmt, empfiehlt Fachmann Caspar folgendes: Im Backofen (Heissluft): Auf 200°C vorheizen, Güggeli im leicht geöffneten Beutel auf ein Blech legen, ca. 5 Minuten erhitzen. Im (Normal-)Backofen: Auf 200°C vorheizen, Güggeli aus dem Beutel nehmen, auf Blech legen, ca. 1 Esslöffel Wasser dazu und ca. 6-8 Minuten erhitzen. Mikrowelle: Höchste Stufe, Güggeli aus dem Beutel nehmen, ca. 1 Minute 30 Sekunden erhitzen, nur mit Zusatzfunktion Grill oder Crisp.


 Kücken im hellen, übersichtlichen Stall.
Bezugsquelle

Infos zu Schweizer Geflügel:
Schweizer Geflügelproduzenten
4950 Huttwil
Tel. 062 962 29 17
www.schweizer-gefluegel.ch

Infos zur Frifag:
Frifag Märwil AG
Hauptstrasse 11
9562 Märwil
Tel. 071 654 65 00
www.frifag.ch

Mobile Grillwagen in der Schweiz:

  • Grill Mobile «Natura Güggeli» (Filmbeitrag): Herbert Caspar ist an folgenden Orten im Einsatz: Effretikon (Di), Seuzach (Mi), Winterthur-Wülflingen (Do), Schaffhausen (Fr), Oberwinterthur (Sa).
    Weitere Infos über Grill-Mobile und Standplätze: www.natura-gueggeli.ch
  • Bell-Grillwagen:
    Bell AG
    Postfach 2356
    4002 Basel
    Tel. 061 326 26 26
    www.bell.ch



 

Ein heikler Moment: Die Käsemasse muss aus der 70 Grad heissen Flüssigkeit gesiebt werden.

Vorschau

Heiss und kalt: Gegensätze ziehen sich bekanntlich an und machen das Leben interessant. Dass dies auch in der Kulinarik gilt, beweist al dente mit kreativen Rezepten unter dem Motto heiss und kalt. Das Filmteam besucht die Bauernfamilie Bourquenoud im Greyerzerland. Sie stellen täglich zwei grosse Laibe AOC-Alpage-Käse her.

Mehr dazu in der Sendung vom 27. April, 20.05 auf SF 1.


 In unserem Filmarchiv finden Sie Informationen zu früheren Filmbeiträgen.
Archiv

Erdbeer-Joghurt aus Hochfelden
Toggenburger Blauschimmelkäse
Fernweh rund ums Mittelmeer
Smoothies - Essen oder Trinken?
Tessiner Tofu
Kirschstängeli
Posamenter Zwetschentörtchen
Waadtland: Hechte aus dem Genfersee
Bauernkost ab Hof
Zimt aus Sri Lanka
Lobster - Hummer aus Amerika
Adventsfenster
Tortenkünstlerin Wencke Schmid
Quitten - das vergessene Obst
Trüffel aus der Schweiz
Mohnöl - aus Flawil SG
Mohnöl - aus Flawil SG
Bärendreck aus Kalabrien
Zuckereili
Integration von Migrantinnen und Migranten
Zincarlin - Slow Food
Marillenessig
Raz el Hanut
Fasnachtschüechli
Pasta
Churer Beinwurst
Dresdner Christstollen
Asphaltschinken
Salz aus Trapani
Kastanienhonig
Walliserbrot
Cranberrys
Pilzsuche
Arganöl
Römerfest
Sirup
Juniorenkoch-Nationalmannschaft
Kräuter-Raritäten
Culatello
Spargeln
Strausse
Tartufo
Blumenfrauen
Damastmesser - ein uraltes Handwerk
Rapsöl - das Öl aus einer alten Kulturpflanze
Schoggi-Osterhasen: Handgefertigt
Gazosa - In-Getränk aus dem Tessin
Salame aus dem Säulimamt
Currywurst: Ein Stück Berliner Esskultur
Suurchäs: eine Rheintaler Besonderheit
Hopfen: die Blüte fürs Bier
Donuts
Valentinstag
Meerrettich
Mobile Militärküche
Kandierte Veilchen
Linsen
Büffelmozzarella
Ananas - Königin der Früchte
Zitronat-Zitrone: vom Himalaya ans Mittelmeer
Biodiversität - frisch vom Hof
Rückblick auf 200 mal al dente
L'Etivaz - der Käse von der Alp
Linzertorte - 300 Jahre alt und noch immer zart
Schokoladenträume und -kreationen aus Bougy-Villars / VD
Macarons – süss und zerbrechlich
Slow Food Bienenhong von einheimischen Dunklen Bienen
Wildschwein-Spezialitäten aus dem Malcantone
Münsterkäse AOP zertifiziert - aus den Vogesen.
Tropenhaus Frutigen
Engadiner Leckerbissen
Gruyère d'Alpage AOC
Güggeli
Swiss Cowboys
Heubrot
Grosses Kino
Ratafià
Dinner in the Sky
Räuchern
Feuerzangenbowle
Harissa - nordafrikanisches Feuer
Farina bóna
Car-Cooking
Kaffee einst und heute
Schulküche
Curry - die Gewürzmischung
Fischen hoch zu Ross
Dreikönigskuchen - luftig und süss
Fleischkäse - der Käse, der keiner ist
Pain Paillasse
Kakao, die Speise der Götter
Marzipanfrüchte: unecht, aber süss!
Ostschweiz - ein Genusspaket
Leinenweberei
Dörrbirnen
Bio-Bauern
Silberbesteck - wieder im Trend
Marroni - Seelenfutter für eisige Tage
Datteln aus Tunesien





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