Einmal ein Pferd satteln und im Wilden Westen der USA eine riesige Rinderherde treiben: Diesen Traum vom Cowboy-Leben haben viele Abenteuerlustige. Dazu muss man jedoch nicht unbedingt weit reisen. Auch in der Schweiz laden Ranches zu Ausritten im Western-Stil. Und zu gemütlichen Grill-Runden mit grossen, saftigen Steaks. Das ideale Fleisch dazu stammt von Angus-Rindern - und natürlich von zertifizierten Bio-Höfen.
Jeans, kariertes Hemd und Hut: So sieht ein echter Cowboy aus!
Hoch zu Ross im Western-Stil
Das Western-Riding wird in der Schweiz immer beliebter. Viele möchten sich einmal fühlen wie Hollywood-Legende John Wayne in seinen besten Zeiten. Auf der Wikinger Ranch im aargauischen Werd-Rottenschwil zum Beispiel werden solche Träume wahr. Pferdefreunde treffen sich dort bei Joe, Emil und Monika. Geritten wird auf verschiedenen Rassen, von einheimischen Freibergern bis zu echten Quarter Horses oder Paint Horses. Und was ein echter Cowboy ist, setzt sich selbstverständlich auch in einen echten Cowboy-Sattel!
Angus-Rinder stammen ursprünglich aus Schottland. Ihr Fleisch hat seit über 100 Jahren einen legendären Ruf.
Die Arbeit mit dem Lasso gibt Hunger
Rinder zu treiben und sie mit dem Lasso fachgerecht einzufangen, gibt Hunger. Dagegen hilft nur eines: ein grosses Steak vom Angus-Rind, fachmännisch gebraten auf dem offenen Feuer. Das Fleisch auf der Wikinger Ranch stammt vom benachbarten Bio-Hof Murimoos. Dort leben die Tiere besonders artgerecht und nach den strengen Richtlinien des Bio-Landbaus: regelmässiger Auslauf, natürliche Zuchtmethoden und Bio-Futter ohne Gentech und synthetische Zusätze. Sie garantieren gesunde und widerstandsfähige Tiere, die den Lauf der Jahreszeiten und alle Wetterkapriolen erleben; das stärkt ihre Abwehrkräfte und ihre Fruchtbarkeit. Gülle und Mist sind übrigens im Bio-Landbau unverzichtbarer Teil eines geschlossenen Nährstoffkreislaufs. Die Muttertierhaltung sorgt für glückliche Kälbli, die in saftigem Gras weiden dürfen.
Knospe-Rinder fressen zu 100 Prozent Bio-Futter. Das garantiert Steaks mit einzigartigem Geschmack.
Die Würze bringts
Die gute Fleischqualität eines Bio-Hofes weiss jeder Koch zu schätzen. Genauso wichtig für das Gelingen der dicken Steaks ist aber auch die Marinade des Kochs. Jeder Grill-Meister hat da so seine Geheimnisse, auch Joe von der Wikinger Ranch. «Seine» Cowboys und -girls sind jedenfalls begeistert. Zu einem richtigen Western-Menü gehören Kartoffeln, möglichst sogenannte Baked Potatoes, in der Folie auf dem Feuer gebacken. Auch Maiskolben werden dazu geknabbert oder ein feuriges Chili con Carne gelöffelt. Wenn da nicht das Wasser im Munde zusammenläuft!
Auch Geniesser, die nicht reiten, können das Angus-Beef in die Pfanne hauen.
Cowboy-Futter für zu Hause
Wer keine Lust oder keine Zeit hat, das Cowboy-Leben auf einer Ranch zu geniessen, muss nicht auf die saftigen Bio-Steaks der gesunden Angus-Rinder verzichten. Die feinen Stücke kann man - gewürzt mit der eigenen Kräutermischung - selbstverständlich auch zu Hause in der Pfanne oder auf dem Balkongrill zubereiten. Und dabei von abenteuerlichen Ritten durch die Prärie träumen.
Angus-Rinder werden seit fast 40 Jahren auch in der Schweiz gezüchtet.
Musik ist Lebensfreude - kochen und essen auch! Schweizer Volkslieder und chüschtige Rezepte passen deshalb gut zusammen. Jodlerin Melanie Oesch - ihr «Ku-Ku Jodel» ist «Der Grösste Schweizer Hit» - und Komiker Peach Weber spielen deshalb als Kandidaten für einen guten Zweck. Auch das Menü orientiert sich an bekannten Schweizer Volksliedern, und im kulinarischen Film zeigen wir, wie Ratafià, ein Tessiner Nuss-Likör aus Grappa, entsteht. Mehr dazu in der nächsten Sendung vom 15. Juni.
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