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Kulinarischer Film
 
 
Alte Rosen - neu entdeckt

Waren grossblumige Edelrosen über Jahrzehnte hinweg der Traum vieler Hobbygärnter, zeichnet sich seit einiger Zeit ein neuer Trend ab: Alte oder historische Rosen sind wieder gefragt; sie gehören zu einer Gruppe, die es schon vor den ersten Teehybriden (1867) gab. Viele dieser Rosen haben kleinere Blütenköpfe, einen zarten Duft und blühen mehrmals pro Jahr. Ausserdem sind sie meist widerstandsfähiger als Teehybriden.
 

 
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Ein Duft für die Götter - und für die Küche

La vie en Rose - in Baselland

Rosen - zum Fressen gern

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 Rosen: Basis für diverse kulinarische Spezialitäten.
Ein Duft für die Götter - und für die Küche

Weil historische Rosen häufig einen besonders «appetitlichen» Duft haben, hat man sie nicht nur für die Vase, sondern auch für die Küche entdeckt. Mit Rosenwasser zum Beispiel lassen sich Saucen, Desserts und anderes aromatisieren. Die Zubereitung ist einfach: Rosenblüten in Wasser aufkochen, das Prozedere zweimal wiederholen und danach eine Prise Zitronensäure beigeben. Dadurch wird das Rosenwasser intensiv rot und gleichzeitig konserviert. Wichtig: Nur biologisch kultivierte Rosenblüten verwenden!


 Dufte in Küche und Garten.
La vie en Rose - in Baselland

Im Dorf Zunzgen in Baselland hat die gelernte Schneiderin Brigitte Buser vor vielen Jahren ihre Liebe zu historischen Rosen entdeckt. Weil Liebe auch durch den Magen geht, kreiert sie inzwischen Rezepte statt Schnittmuster (siehe aktueller «al dente»-Newsletter). Zumal in ihrem verwunschenen, 600m2 grossen Garten über 200 Rosenstöcke gedeihen. Darunter sind Klassiker wie die Rose de Brescht, Comte de Chambord und Jacques Cartier - lauter gesunde, wüchsige Sorten, die mehrmals pro Jahr blühen und einen gehaltvollen Duft haben.


 Rosenwasser, aromatisiert.
Rosen - zum Fressen gern

Rosenwasser bildet Basis für diverse kulinarische Besonderheiten. Scampi oder Pouletbrüstchen etwa erhalten dadurch einen zart-süsslichen Beigeschmack. Mit Rosenwasser lassen sich auch Pralinés herstellen (siehe Filmbeitrag). Und aus getrockneten Rosenblüten entsteht - fein gehackt und in Kombination mit Puderzucker - eine köstliche «Kruste» für Schoggi- oder Marzipantruffes. Wer Rosenwasser nicht selber herstellen kann oder will, findet das Konzentrat in Drogerien (nach «biologischem Rosenwasser» fragen!).


 Rosenmarzipan: Traumhaft, nicht nur in Farbe und Form, sondern auch im Geschmack.
Atelier zum Dorfgarten

Einblick in Rosen und Kulinarik bietet ein Besuch bei Brigitte Buser im «Atelier zum Dorfgarten»:

Hardstr. 32, 4455 Zunzgen
Tel. 061 971 54 26

www.zumdorfgarten.ch

Öffnungszeiten: Mo/Mi/Fr 13.30 - 18.30 Uhr

Noch mehr zum Brauchtum am Valentinstag erfahren Sie hier.




 Donuts vom Donatli.
Vorschau

Am Montag, 19. Februar, erfahren Sie bei «al dente» mehr über die Kunst, Donuts zu backen.






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