Betty Bossi Homepage
  
      Login  
         einloggen   
  
 
Kulinarischer Film
 
 
Das süsseste Basler Geheimnis

Im Rennen um das beste Läckerli der Welt haben die Basler die Nase vorn: Die süssen kleinen Lebkuchen mit der geheimnisvollen Würzmischung sind weltberühmt. Über ihre Herkunft gibt es viele Geschichten. Das früheste Rezept unter dem Namen «Basler Leckerli» steht handgeschrieben in einem Kochbuch der Anna Maria Falkeysen. Es stammt aus dem Jahr 1741 und wird am Rhein streng gehütet - im Staatsarchiv Basel-Stadt.   
 

 
     
 
Seiteninhalt
 
Ein Fasnachtsgebäck fürs ganze Jahr

Mit Honig fängt alles an

Teig kneten ist ein Kraftakt!

Fadenprobe für den Zuckerguss

Läckerli aus der Sägerei

Bezugsquelle

Vorschau

Archiv

 

 Confiseur Stephan Schiesser kennt das Geheimrezept der berühmten Basler Köstlichkeit.
Ein Fasnachtsgebäck fürs ganze Jahr

Die Basler Fasnacht bietet viele kulinarische Köstlichkeiten, von der sämigen Mehlsuppe bis zu den knusprigen Faschtewaihe. Zu diesen Spezialitäten gehören auch die weltberühmten Basler Läckerli. Weil sie aber so beliebt sind, werden die kleinen süssen Lebkuchen das ganze Jahr über hergestellt. Auch bei der Confiserie Schiesser in Basel. Bereits in der vierten Generation knetet man dort den Teig, noch immer nach dem alten, überlieferten Familienrezept.


 Die wichtigste Zutat für die Läckerli ist ein erstklassiger Honig.
Mit Honig fängt alles an

Nach Aufzeichnungen des Basler Domstifts wurden bereits vor fast 700 Jahren sogenannte Honiggebäcke hergestellt. Noch heute ist ein erstklassiger Qualitätshonig der Anfang jedes Läckerliteiges. Dazu kommen Orangeat und Zitronat, die dem Gebäck ihr spezielles, fruchtiges Aroma verleihen. Gewürzt wurde ursprünglich mit Nelken und Ingwer. Welche exotischen Zutaten heute den richtigen Geschmack geben, ist auch bei Schiessers Geheimsache, ebenso das richtige Mischverhältnis von Mandeln und Haselnüssen.


 Neben Orangeat, Zitronat und Gewürzen gehört auch Kirsch in den Teig.
Teig kneten ist ein Kraftakt!

Zwei verschiedene Treibmittel lassen den Teig in die Höhe und in die Breite gehen. Auch ein gehöriger Gutsch Kirsch darf nicht fehlen; auch er ist schliesslich eine berühmte Basler Spezialität und passt bestens in das fruchtige Gebäck. Diese geheimnisvolle Mischung kommt dann in ein Bett aus Mehl und wird anschliessend tüchtig von Hand durchgeknetet. Dann kommt die Masse in grossen Platten in den Backofen.


 Für die knusprigen Basler Wunderguetzli braucht es viel Fingerspitzengefühl.
Fadenprobe für den Zuckerguss

Nach dem Backen ist Fingerspitzengefühl angesagt: Die Läckerlischeiben werden mit dem samtigen Zuckerguss überzogen. Um die richtige Konsistenz zu prüfen, steckt der Confiseur mutig einen Finger in die kochendheisse Zuckermasse und macht die sogenannte Fadenprobe: Die Glasur muss einen richtigen Faden ziehen, erst dann kommt sie aufs Gebäck. Sie wird aber nicht einfach aufgestrichen, sondern richtiggehend ins Gebäck eingearbeitet. So entsteht die gewünschte strukturierte Oberfläche.


 Als Riesenläckerli kommen die Teigplatten aus dem Ofen.
Läckerli aus der Sägerei

Ihre endgültige Form bekommen die Läckerli der Confiserie Schiesser in einer veritablen Sägerei: Das antike Gerät sägt auch heute noch aus den grossen Platten die perfekten Vierecke - die idealen Portionen zum lustvollen Dreinbeissen. Hübsch verpackt in Tüten und Säcken reisen die Läckerli schliesslich von Basel in die ganze Welt. Eine richtig süsse Erfolgsgeschichte.


 Die antike Säge zum Schneiden der süssen Vierecke ist noch heute im Einsatz.
Bezugsquelle

Confiserie Schiesser
Marktplatz 19
4051 Basel

Tel. 061 261 60 77   
info@confiserie-schiesser.ch                  
www.confiserie-scheiderich.ch


Text: Elisabeth Schwander


 Inselküche auf Sizilianisch: hier die beliebten Antipasti.
Vorschau

al dente macht einen Ausflug nach Sizilien. Die Inselküche ist einfach, aber dank sonnengereifter Produkte äusserst schmackhaft. Sibylle und Studi kreieren ein typisch sizilianisches Pastagericht mit Mandeln, Oliven, Pinienkernen und Pistazien. Dazu gibts Fleischvögel an Marsala-Sauce und zum Dessert Cannoli, eine Art Hüppen, gefüllt mit cremigem Ricotta-Rahm - einfach ein Gedicht!

mehr dazu in der nächsten Sendung vom 8. März



 In unserem Archiv finden Sie Informationen zu früheren Filmbeiträgen.
Archiv

Erdbeer-Joghurt aus Hochfelden
Toggenburger Blauschimmelkäse
Fernweh rund ums Mittelmeer
Smoothies - Essen oder Trinken?
Tessiner Tofu
Kirschstängeli
Posamenter Zwetschentörtchen
Waadtland: Hechte aus dem Genfersee
Bauernkost ab Hof
Zimt aus Sri Lanka
Lobster - Hummer aus Amerika
Adventsfenster
Tortenkünstlerin Wencke Schmid
Quitten - das vergessene Obst
Trüffel aus der Schweiz
Mohnöl - aus Flawil SG
Mohnöl - aus Flawil SG
Bärendreck aus Kalabrien
Zuckereili
Integration von Migrantinnen und Migranten
Zincarlin - Slow Food
Marillenessig
Raz el Hanut
Fasnachtschüechli
Pasta
Churer Beinwurst
Dresdner Christstollen
Asphaltschinken
Salz aus Trapani
Kastanienhonig
Walliserbrot
Cranberrys
Pilzsuche
Arganöl
Römerfest
Sirup
Juniorenkoch-Nationalmannschaft
Kräuter-Raritäten
Culatello
Spargeln
Strausse
Tartufo
Blumenfrauen
Damastmesser - ein uraltes Handwerk
Rapsöl - das Öl aus einer alten Kulturpflanze
Schoggi-Osterhasen: Handgefertigt
Gazosa - In-Getränk aus dem Tessin
Salame aus dem Säulimamt
Currywurst: Ein Stück Berliner Esskultur
Suurchäs: eine Rheintaler Besonderheit
Hopfen: die Blüte fürs Bier
Donuts
Valentinstag
Meerrettich
Mobile Militärküche
Kandierte Veilchen
Linsen
Büffelmozzarella
Ananas - Königin der Früchte
Zitronat-Zitrone: vom Himalaya ans Mittelmeer
Biodiversität - frisch vom Hof
Rückblick auf 200 mal al dente
L'Etivaz - der Käse von der Alp
Linzertorte - 300 Jahre alt und noch immer zart
Schokoladenträume und -kreationen aus Bougy-Villars / VD
Macarons – süss und zerbrechlich
Slow Food Bienenhong von einheimischen Dunklen Bienen
Wildschwein-Spezialitäten aus dem Malcantone
Münsterkäse AOP zertifiziert - aus den Vogesen.
Tropenhaus Frutigen
Swiss Cowboys
Engadiner Leckerbissen
Gruyère d'Alpage AOC
Ratafià
Schulküche
Heubrot
Grosses Kino
Harissa - nordafrikanisches Feuer
Dinner in the Sky
Feuerzangenbowle
Kaffee einst und heute
Güggeli
Farina bóna
Car-Cooking
Dörrbirnen
Fleischkäse - der Käse, der keiner ist
Curry - die Gewürzmischung
Fischen hoch zu Ross
Läckerli: das süsseste Basler Geheimnis
Pain Paillasse
Kakao, die Speise der Götter
Marzipanfrüchte: unecht, aber süss!
Bio-Bauern
Ostschweiz - ein Genusspaket
Leinenweberei
Datteln aus Tunesien
Dreikönigskuchen - luftig und süss
Silberbesteck - wieder im Trend
Marroni - Seelenfutter für eisige Tage





Seite drucken
 
 



© 2012 Betty Bossi AG