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Grün in Führung Es existieren weltweit etwa 300 Spargelsorten. Die modernen sind durch Kreuzungen verschiedener Zuchtlinien hervorgegangene Hybride (Mischlinge). Rund 15 Jahre ist es her, seit in der Schweiz der grüne Spargel die «Führung» übernommen hat: Ungefähr dreimal mehr grüner als weisser Spargel wird angebaut.
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Spargelzyklus Es beginnt - wie immer - mit dem Säen. In den ersten zwei bis drei Jahren kann man keine Spargeln ernten. Dann folgt, bei den weissen Spargeln, das Dämmen, also das Aufschichten des Bodens, damit die Spargeln von der Sonne geschützt wachsen können. Ab April bis etwa Mitte Juni können sie geerntet werden. Aber man sticht nicht alle aus: Einige Sprossen lässt man bewusst auswachsen, sie entwickeln sich dann zu bis zu zwei Meter hohen, stark verzweigten Stauden. Die Pflanze regeneriert sich fürs kommende Jahr. Im Spätherbst kehrt der Saft ins Wurzelwerk zurück, die Stauden dorren ab und werden geschnitten. Im Frühjahr wird ein neuer Damm aufgezogen und mit Plastikfolien zugedeckt, welche eine schnelle Erwärmung des Bodens garantieren, denn die rasche Erwärmung ist ein ausschlaggebender Faktor für einen frühen Erntebeginn und die Zartheit der Stangen.
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Flaacher Tradition in dritter Generation Die Flaacher Konrad und Rosa Frauenfelder-Ritzmann reisten um 1935/36 auf ihrem Motorrad in der Schweiz herum und wurden im Wallis zum ersten Mal mit dem Spargelanbau in sandigem Boden konfrontiert. Das junge Ehepaar erinnerte sich, dass auch in der Thur-Gegend vereinzelt wilder Spargel wuchs, und bepflanzte eine Parzelle Land. Nach 2 bis 3 Jahren erntete es die ersten richtigen Flaacher Spargeln. In diesen Jahren waren die nahen Restaurationsbetriebe nicht interessiert an Spargeln, nur in den vornehmen Restaurants in Winterthur konnte Konrad Frauenfelder sein Edelgemüse verkaufen. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurden auch die Gaststätten in Flaach zu guten Abnehmern.
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Gesunde Delikatesse zum Abnehmen Das schmackhafte Frühlingsgemüse bringt nicht nur Genuss, sondern ist auch sehr gesund. Die Folsäure in den Spargeln ist vorbeugend bei koronaren Herzkrankheiten und ein wesentlicher Gesundheitsfaktor. Spargeln verfügen auch über Antioxidantien, was sich positiv auf das Immunsystem auswirkt. Zudem beinhalten sie verschiedenste Vitamine, Kalzium und Phosphor. Ernährungstechnische Pluspunkte weisen die Spargeln eben auch durch Mineralstoffe und Fasern auf. Ebenso reinigen sie das Blut und wirken leicht entwässernd.
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Vorsicht bei Gicht Die Gerüchte, wonach Spargeln in grösseren Mengen Diabetes mellitus und Hämaturie auslösen, sind wissenschaftlich nicht belegt. Erwiesen ist, dass sie durch ihren hohen Purinanteil (wichtige Bausteine der Nukleinsäure) gichtfördernd sein können, indem sie die Auskristallisierung der Harnsäure forcieren können.
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Adressen Rolf & Susanne Spaltenstein Spargelhof 8416 Flaach Telefon: 052 301 30 44 Fax: 052 301 30 45 info@spargel.ch www.spargel.ch Konsumenteninformationen über Regionen: Wer baut wo Spargeln an? www.swissasparagus.ch Zur Rezeptsuche bei Betty Bossi gehts hier. |
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Vorschau Am Montag, 4. Juni, erfahren Sie bei al dente mehr über Culatello, einer Schinken-Spezialität aus dem Hinterland von Parma. |
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