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1000 Sorten, 1 Genuss!

Schuld sind die französischen Käsemeister. Sie haben sich die geografische und klimatische Vielfalt ihres Landes zunutze gemacht. Mit viel Kunstfertigkeit, Fantasie, Fleiss und Sorgfalt haben sie im Laufe der Jahrhunderte daran gearbeitet, aus der Milch das Beste zu machen. Französischer Käse geniesst einen ausgezeichneten Ruf - auch in der Schweiz. Denn wir lieben Käse, vor allem die Spezialitäten unseres westlichen Nachbarn haben es uns angetan.
 

 
Seiteninhalt
 
Katzensprünge ins Käseparadies

Käse und Wein

Das richtige Brot

Paradiesische Vielfalt

Das Erbe der Mönche

Duftende Kräuter für ein feines Aroma

Informationen

 

 Ein Ausflug ins romantische Elsass ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis.
Katzensprünge ins Käseparadies

Frankreich ist noch immer das beliebteste Reiseland der Schweizer. Kein Wunder: Die Genuss-Regionen à la française sind nur einen Katzensprung entfernt. Das Elsass zum Beispiel lockt zu jeder Jahreszeit zum Bummeln durch die romantischen Dörfer und zum Einkaufen der lokalen Spezialitäten. Ein für Käseliebhaber wunderbar duftender Munster Gerome AOP zum Beispiel gehört schon fast zum Pflicht-Souvenir eines Gourmet-Touristen.


 Ein guter Schluck Wein, ein feiner Bissen Käse - was braucht ein Gourmet mehr?
Käse und Wein

Natürlich gehört zu einem feinen Käse ein guter Wein. Dazu muss man kein ausgewiesener Experte sein. Ein paar einfache Regeln bei der Auswahl genügen. Das Wichtigste: Wein und Käse sollten aus derselben Region stammen sollten. Denn die geografische Nähe verbindet. Was nicht zwangsläufig heisst, dass zu Käse nur Wein passt. Denn in der Normandie zum Beispiel wird der Camembert gerne mit einem Glas Cidre (saurer Most) kombiniert, im Elsass der Munster zu Bier genossen.


 Der Bleu d’Auvergne ist ein Blauschimmelkäse aus roher oder pasteurisierter Kuhmilch. Er fällt seit 1975 unter die Appellation d’Origine Controllée.
Das richtige Brot

Käse schmeckt erst richtig mit dem passenden Stück Brot. Idealerweise eine Sorte, die keinen starken Eigengeschmack hat. Nur so kommen die geschmacklichen Eigenheiten der französischen Käse am besten zur Geltung. Die typische Baguette oder ein anderes helles Weizenbrot sind ideal. Experimentierfreudige Gaumen dürfen auch einmal so delikate Verbindungen wie Olivenbrot mit einem aromatischen Comté oder ein Nussbrot mit Ziegenkäse pobieren. Die Franzosen geniessen ihren Käse übrigens gerne auch mit Honig oder Konfitüre - für Schweizer ein eher abenteuerlicher Gedanke.


 In der Normandie trinkt man zum Camembert gerne Cidre.

Bild: Cniel/Sopexa
Paradiesische Vielfalt

«Wie soll man ein Land regieren, in dem es 400 Käsesorten gibt?», soll der ehemalige französische Präsident Charles de Gaulle gesagt haben. Damit hat der berühmte Staatsmann mächtig untertrieben. Über 1000 verschiedene Spezialitäten gibt es nämlich im «paradis des fromages». Zu den Königen in diesem Paradies gehört zweifellos der Camembert. Zusammen mit dem Pont l’Evêque, dem Livarot und dem Pavé d’Auge ist er der berühmteste Vertreter der Normandie.

Südlich von Paris beheimatet ist der klassische weisse und cremige Brie, der weiter nördlich Sorten weicht mit gewaschener Rinde und oft kräftigen Aromen. Sie tragen so klingende Namen wie Maroilles, Rollot, Boulette d’Avesnes und Gris de Lille.


 Ein kräftiger Ziegenkäse passt auch ausgezeichnet zu frischen Feigen.

Bild: Cniel/Sopexa
Das Erbe der Mönche

Im Burgund zeugen zahlreiche Benediktiner- und Zisterzienserklöster von Genuss und Tradition. Auch hier sind die Kuhmilchkäse mit gewaschener Rinde zuhause, allen voran der Epoisses. Er schmeckt am besten zu gut gekühltem Chablis oder Meursault. Die lehmig-sandigen Böden an der Loire bieten beste Bedingungen für Ziegenzucht und damit für Käsegenüsse wie Crottin de Chavignol, Valençay oder Pouligny-Saint-Pierre. Ein Glas Sancerre Blanc oder Pouilly-Fumé aus dieser Region passt dazu hervorragend. Der Mottin Charentais, ein kleiner Kuhmilch-Weichkäse mit weissem Edelpilz, lohnt das Kennenlernen.


 Die duftenden Kräuter auf Korsika geben den einheimischen Käsesorten den typischen Geschmack.
Duftende Kräuter für ein feines Aroma

Für Käsespezialitäten stehen auch die Savoyen, die Auswahl ist riesig: Beaufort, Abondance, Tomme des Bauges und natürlich der Reblochon. In den Pyrenäen und in Südfrankreich weiden Schafe und Geissen, die sich von aromatischen Pflanzen wie Thymian, Lavendel, Rosmarin und Bohnenkraut ernähren. Aromen, die die wunderbaren Käsesorten der Region prägen. Und auf Korsika schliesslich schmückt sich der junge Molkenkäse Brocciu mit Myrte oder Frankraut, die gereiften Sorten wie Brin-d’Amour, Viletta, Niolo oder Bleu de Corse mit den kräftigen Aromen der wilden Natur. Alles in allem: Frankreich-Reisende fahren am besten immer der Nase nach. Denn die über 1000 Käse-Schlemmereien weisen den Weg zu bekannten und unvergesslichen kulinarischen Erlebnissen.

Informationen

Alles über französischen Käse gibt es bei:

Sopexa Suisse
Wildbachstrasse 15
8034 Zürich
Telefon 044 383 93 87
Fax 044 383 93 88
sopexa.zurich@sopexa.ch

www.sopexa.ch
www.vivelekaese.ch
www.facebook.com/vivelekaese


Text: Elisabeth Schwander




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