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Schweizer Küche

 
 
Spätzli und Knöpfli: Klein und fein!

Es muss nicht immer italienische Pasta sein: Nördlich der Alpen gehören hausgemachte Spätzli oder Knöpfli zu den delikaten Teigwarenspezialitäten. Und wir dürfen stolz sein auf die kleinen Köstlichkeiten: Ob als Beilage zu zartem Fleisch oder fantasievoll kombiniert als Hauptmahlzeit - mit Spätzli sind viele kulinarische Höhenflüge möglich!
 

 
     
 
     
 
     
 
Seiteninhalt
 
Knöpfli- und Spätzliteig

Eine reine Formsache!

Mehl: Wer die Wahl hat ...

Frische Knöpfli und Spätzli auf Vorrat

Spätzli treiben es bunt

Pizokel - bündnerische Buchweizen-Spätzli

Als Beilage fast zu schade!

Schwäbische Spätzle und Knöpfle

Glutenfreie Spätzli

Rezept mit Pfiff: Curry-Spätzli-Salat

Archiv

 

 Die Spätzli-Familie ist vielseitig, gluschtig und bunt.
Knöpfli- und Spätzliteig

Ob länglich oder rund, frisch oder überbacken mit Käse, nature oder mit Gewürzen, mit Gemüse oder Kräutern, angebraten mit Butter und Speck: Mit Spätzli und Knöpfli kann man Jung und Alt eine kulinarische Freude machen!

Knöpfli- resp. Spätzliteig besteht aus Mehl, Milch, Wasser und Eiern. Das Verhältnis von Mehl zu Flüssigkeit muss 1:1 betragen, je nach Mehl und Grösse der Eier variiert der Wasseranteil.

Die Spätzli gelingen am besten, wenn man ein paar Tipps befolgt und dem Teig Zeit lässt, sich zu entwickeln: Die Zutaten werden mit einer Kelle gemischt und so lange geklopft, bis der Teig dickflüssig ist, glänzt und Blasen wirft. Nach dem Klopfen lässt man den Teig bei Raumtemperatur etwa eine halbe Stunde ruhen.

Grundrezept: Knöpfli- und Spätzliteig.


 Der «Spätzli-Chef» zaubert im Nu schönste Spätzli.
Eine reine Formsache!

Knöpfli und Spätzli unterscheiden sich nur in der Form: Für die rundlichen Knöpfli streicht man den Teig portionenweise durchs Knöpflisieb. Die länglichen Spätzli gelingen am besten mit dem «Spätzli-Chef» von Betty Bossi. Man kann den Teig auch dünn auf einem Brett ausstreichen. Dann werden mit einem langen Messer direkt an der Brettkante dünne Teigstreifen angeschnitten und ins siedende Wasser gestrichen. Knöpfli und Spätzli sind gar, wenn sie an der Oberfläche schwimmen.


 Der Geschmack entscheidet: Für Spätzliteig eignet sich fast jedes Mehl.
Mehl: Wer die Wahl hat ...

Im Handel gibt es spezielles Knöpflimehl, aber auch Weissmehl, Ruch- oder ganz fein gemahlenes Vollkornmehl lässt sich gut verwenden. Bis zu einem Drittel des Mehls kann auch durch Mais- oder Marronimehl ersetzt werden; dadurch erhalten die Knöpfli eine ganz besonders feine Note. Durch Beigabe von etwas Hartweizengriess (1/5 der gesamten Mehlmenge) bekommen die Knöpfli mehr Biss!


 Spätzli können gut im Voraus zubereitet werden - es bleibt dann mehr Zeit für die Gäste!
Frische Knöpfli und Spätzli auf Vorrat

Knöpfli und Spätzli lassen sich sehr gut einige Stunden im Voraus zubereiten. Nach dem Kochen sofort mit kaltem Wasser abschrecken, abtropfen lassen und ab in den Kühlschrank. Zur fertigen Zubereitung in Butter anbraten oder frisches Salzwasser zum Kochen bringen, Spätzli portionenweise beigeben, nur aufkochen, abtropfen und sofort servieren.

Knöpfli lassen sich auch problemlos tiefkühlen. Dazu werden sie nach dem Kochen kalt abgeschreckt, gut abgetropft und gut verpackt in Tiefkühlbeutel im Tiefkühler gelagert. Die Haltbarkeit im Tiefkühler beträgt etwa. 3 Monate. Die gefrorenen Knöpfli werden zum Anbraten in Bratbutter zuerst im Kühlschrank aufgetaut. Es ist aber auch möglich die gefrorenen Knöpfli ohne Auftauen im heissen Salzwasser zu erhitzen.


 Ton in Ton: Die Rucola-Knöpfli harmonieren nicht nur geschmacklich mit den Steaks im Zucchinimantel.
Spätzli treiben es bunt

Ob grün, mit fein gehacktem Spinat, Schnittlauch oder Petersilie, ob rot, mit Tomatenmark oder ob gelb, mit Safran, Kurkuma, Curry: Farbige Spätzli oder Knöpfli sind auf dem Teller ein toller Hingucker, besonders Kinder mögens bunt!

Mit der Beigabe von Randensaft werden die Spätzli leicht rosa, mit Mohnsamen gibts getupfte Spätzli, und mit Rüeblisaft sehen Sie orange ... am besten, Sie treiben es beim nächsten Spätzliteig bunt - Ihrer Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt!


 Das Buchweizenmehl macht die Pizokel zur echten Bündner Spezialität.
Pizokel - bündnerische Buchweizen-Spätzli

Jede Bündner Familie hat ihr eigenes, gut gehütetes Rezept für die Spätzli-Köstlichkeit Pizokel. Der Teig besteht aus Buchweizenmehl, Weissmehl, Milch, Wasser und Eiern. Die fertigen Spätzli werden mit angebratenem Speck, Salbeiblättern, blanchiertem Spinat, Wirz sowie gekochten Bohnen vermischt und serviert. Buchweizenkörner (ungemahlen) sind in grösseren Coop Filialen erhältlich, gebrauchsfertiges Buchweizenmehl bekommt man in Reformhäusern.

Die Pizzoccheri sind eine Spezialität aus dem Veltlin und dem Puschlav (dort heissen sie Pizzöcar). Trotz der Namensverwandtschaft gehören diese Teigwaren streng genommen nicht zur Knöpfli-Spätzli-Familie: Es handelt sich dabei um kurze, breite Nudeln aus Buchweizenmehl.


 Für sommerliche Gerichte können Spätzli auch als Salat angerichtet werden.
Als Beilage fast zu schade!

Knöpfli und Spätzli werden meist als Beilage zu einem feinen Braten oder - im Herbst - zu Wildspezialitäten gereicht. Doch es gibt auch viele schmackhafte Hauptgerichtvarianten:
  • Spätzli, mit Zucchini, marinierten Tomaten, Oliven und Kapern angebraten, bringen den Sommer schon jetzt auf den Tisch.
  • Knöpfli mit Schabziger und Rahm schmecken nicht nur Glarnerinnen und Glarnern.
  • Eine feine Spätzliwähe mit Pouletfleisch begeistert auch die wählerische Jungmannschaft am Mittagstisch.
  • Aber auch ein feiner Spätzlisalat mit Lyonerwurst, Tilsiterkäse und Tomaten an einer würzigen Vinaigrette oder ein Knöpfligratin mit Speckwürfeli finden Anklang auf dem Tisch, probieren Sie aus es!
Eine Auswahl an feinen Knöpfli- und Spätzliideen (u.a. glutenfreie Curry-Knöpfli) finden Sie in unserer Rezept-Datenbank.


 Auch in Süddeutschland sind Spätzle und Knöpfle traditionelle und beliebte Teigwaren.
Schwäbische Spätzle und Knöpfle

Doch nicht nur in der Schweiz, sondern auch bei unseren nördlichen Nachbarn, ganz besonders den Schwaben, gelten Spätzle und Knöpfle als Leibspeise. Seit wann es Spätzle und Knöpfle gibt, ist nicht ganz genau nachweisbar. Knöpfle waren früher wohl eher eine Arme-Leute-Speise und es gibt Abbildungen, die Knöpfle zeigen, die so gross wie Eier waren. In Süddeutschland ernährte sich die Bevölkerung hauptsächlich von Mehlspeisen, denn Mehl, Milch oder Wasser hatte man in der Regel vorrätig, die Eier konnten zur Not auch weggelassen werden. Allmählich wurden die Kochkünste, unter dem Einfluss des höfischen Frankreichs, verfeinert und so entstanden wahrscheinlich aus den eiergrossen Ur-Knöpfle die kleineren Knöpfle und die vom Brett geschabten Spätzle.

Text: Sabine Danckwardt


 Mit «Mix it!» gelingen Spätzli und Knöpfli, die allen schmecken!
Glutenfreie Spätzli

Der Genuss von feinen Spätzli und Knöpfli ist auch bei einer Gluten-Unverträglichkeit möglich. Aus einer neuen Mehlmischung, die aus glutenfreien Rohstoffen besteht, lässt sich ein guter Knöpfliteig herstellen. «Mix it!» DS Universal-Mehl besteht hauptsächlich aus Reismehl und Kartoffelstärke, enthält zudem Zucker, Johannisbrotkernmehl, Salz und natürliche Hilfsstoffe. Das vielseitig verwendbare Mehl ist in vielen Coop Verkaufsstellen erhältlich.

Ein Rezept für glutenfreie Curry-Knöpfli finden Sie in unserer Rezept-Datenbank.


 Der Curry-Spätzli-Salat lässt garantiert niemanden kalt!
Rezept mit Pfiff: Curry-Spätzli-Salat

So frisch und frech können Spätzli sein! Der Curry-Spätzli-Salat ist ein wahrer Knüller: Der Teig wird mit Curry schön pikant und goldgelb; Sultatinen, Rucola, Olivenöl und flüssiger Honig geben der leichten Mahlzeit den speziellen Pfiff. En Guete!


 Zürcher Geschnetzeltes: Zünftig gut.
Eifach gmögig: Gschwellti
Schmorbraten: Gut Ding will Weile haben
Schmorbraten: Gut Ding will Weile haben
Süsse Chilbi-Zeit
Gratins: Genuss mit Guss
Trockenwurst - Liebe bis zum Zipfel
Sommerfrischer Kartoffelsalat
Die Rösti - ein Schweizer Klassiker
«Tour de Soupe» - kulinarische Schweizreise
Auf zum Gipfelsturm
Pikante Wähen - herzhaft gut!
Schoggi-Mousse: Ein Traum wird wahr
Most - sonnengereifter Trinkgenuss
Safranrisotto - mmh, der mundet!
Cakes - die grössten Betty Bossi Hits
Marktfrisch auf den Tisch
Kartoffelstock - der heimliche Star
Raclettegrill - Plausch für alle!
Zum Verlieben: Fotzelschnitten und Vogelheu
Cordon bleu - ausgezeichneter Genuss!
Vermicelles: Süss und zart
Der Zopf - sonntäglicher Zmorge-Genuss
Berner Küche: Bodenständig und gut
Wir schwören auf den Wurstsalat!
Käseküchlein - an jeder Party dabei!
Znüni und Zvieri - mach mal Pause!
Capuns - spezialidad dal Grischun
Ofenguck - Nostalgie auf dem Teller
Fondue: Heiss auf Käse
Neu entdeckt: Voressen
Rüeblitorte - süsser Gruss aus dem Aargau
Apfelküchlein - so fein!
Käseschnitten - zum Dahinschmelzen!
Pfiffig: Fleischvögel
Wow - Wähen!
Polenta - kulinarischer Gruss aus dem Süden
Kirschen in aller Munde
Aprikose - süsses, frühreifes Früchtchen
Mmmh... Meringue!
Spätzli und Knöpfli: Klein und fein!
Ostergitzi: Ein Fest nach dem Fasten
Süsse Sünden aus dem Vully
Fleischkäse: Delikatesse aus dem Ofen
Fasnachtsgebäck: Feines vor dem Fasten
Hackbraten: Alle Tage Sonntag!
Grandson - Stadt der Genüsse
1. August auf dem Teller
Fischers Fritz fischt Schweizer Fische
Vielfältige Schweizer Spezialitäten
Suppen: Tradition im Trend
Raclette: Gemütlich und unkompliziert!





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