| Willkommen bei Betty Bossi |
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Milchprodukte schmecken immer und überall Milchprodukte stillen den Hunger und löschen den Durst. Mit Schoggizusätzen spenden sie rasch Energie, mit Früchten bekommt man zusätzliche vitalisierende Vitamine, im Müesli ergeben sie ein vollwertiges Frühstück, das lange satt macht. Eine Glace ist als Dessert oder Zwischenmahlzeit bei heissem Wetter stets willkommen. Auch Joghurt, Quark und Rahm verfeinern Salate, Saucen, Suppen und Desserts und eignen sich für die kalte und die warme Küche, für Süsses und Pikantes. In unserem Kulturkreis gibt es kein vielseitigeres Naturprodukt als die Milch. |
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Milchmixgetränke - Milch modern geniessen Frappés und andere Milchmixgetränke sind eine ideale Erfrischung bei grosser Sommerhitze. Sie enthalten gestossenes Eis oder Glace und werden mit Kaffee, Kakao oder Früchten aromatisiert. Auf die gleiche Art werden auch Milchshakes gemacht: Im Mixer wird kalte Milch mit Früchten, Saucen oder Sirup schaumig gerührt und im Glas serviert. Bei der Auswahl der Früchte muss man nur auf deren Säuregehalt achten, damit die Milch nicht ausflockt, sondern schön cremig wird. Klassische Frappé-Früchte sind Erdbeere und Banane. Die Mischung aus Obst, Gemüse und Milch ist in gesundheitlicher Hinsicht ideal, kann variiert werden und schmeckt bei jedem Wetter. Das indische Lassi ist solch ein Getränk aus Joghurt, Milch und z.B. Mango - in der süssen Variante - oder mit Knoblauch, wie das Original. Im Kühlregal gibts aber auch feine Smoothies: fixfertige Mixgetränke in vielen gluschtigen Geschmacksrichtungen. Rezept: Smoothie-Mahlzeiten (Melonen-Smoothie, Tropic-Smoothie und Pink-Panther-Smoothie). |
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Wo Milch und Rahm fliessen Die Schweiz ist ein Milchland. Auf über 80% unseres Kulturlandes, auch an steilen Hängen und im Gebirge, wachsen nur Gras und Wiesenkräuter. Davon profitiert die Schweizer Alpwirtschaft. Weidende Tiere versorgen uns mit den hochwertigsten Eiweissprodukten: mit Fleisch und Milch. Und wenn es um die Milch geht, dann sind unsere Kühe unschlagbar. Eine Schweizer Kuh gibt heute zwischen 6000 und 8000 Liter Milch pro Jahr. Insgesamt werden in der Schweiz 3,9 Millionen Liter Milch pro Jahr produziert. Jeder Schweizer, jede Schweizerin trinkt 80 Liter Milch und isst 20 kg Käse pro Jahr, dazu kommen Rahm, Butter und andere Milcherzeugnisse. |
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Das Beste aus der Milch Vom wasserklaren Milchserum bis zum tiefgelben Hartkäse gibt es eine unvergleichlich grosse Produktpalette von Milch. Molkereiprodukte unterscheiden sich in ihrem Gehalt an Fett, Eiweiss, Laktose, Mineralstoffen und Wasser. Sie sind von unterschiedlicher Haltbarkeit und verschiedenem Alter. Verfahren zu ihrer Herstellung sind teilweise Jahrtausende erprobt und laufen natürlich ab oder sie sind durch neue moderne Verfahrenstechnik erst möglich geworden. Milchprodukte kommen aus vielen Teilen der Welt, was auch bei vergleichbaren Herstellungsmethoden einen unterschiedlichen Geschmack mit sich bringt. Das liegt neben den Kuhrassen auch an deren Futter und schliesslich an den verwendeten Bakterienkulturen wie beispielsweise bei Ayran, Lassi, Kefir oder Joghurt. |
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Trinkmilch - trink dich fit! Rohmilch frisch von der Kuh hat einen natürlichen Fettgehalt von 3,8% oder mehr. Vollmilch aus dem Kühlregal ist auf 3,5% Fett standardisiert. Trinkmilch wird in der Molkerei durch Trennung in Magermilch und Rahm und das anschliessende Vermischen erzeugt. So entsteht auch teilentrahmte Milch mit 1,5 bis 1,8% Fett und Magermilch mit 0,3% Fett. Wegen der teilweise schlechten Verträglichkeit des Milchzuckers bei Erwachsenen gibt es neuerdings auch laktosefreie Milch im Angebot. Frischmilch wird vor dem Verkauf pasteurisiert, also durch sekundenschnelle Erwärmung keimarm gemacht. Sie hält einige Tage im Kühlschrank. UHT-Milch wird durch schnelles Erhitzen keimfrei gemacht. Man nennt dieses Verfahren auch Uperisieren. Sie ist dann monatelang ungekühlt haltbar. Homogenisieren nennt man die feinste Verteilung der in der Milch enthaltenen Fettkügelchen. So setzt sich kein Rahm mehr ab. Pasteurisierte, hochpasteurisierte und uperisierte Milch ist immer auch homogenisiert. Die Haltbarkeit wird dadurch aber nicht beeinflusst. In vielen Ländern gibt es keine Trinkmilch zu kaufen. Man verwendet das ungekühlt haltbare Milchpulver, dem der Wassergehalt weitgehend entzogen wurde. Ein ähnliches Produkt ist Kondensmilch, auch sie ist haltbar und hat einen höheren Gehalt an Milchinhaltsstoffen und weniger Wasser. |
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Rahm und Butter Rahm entsteht bei Rohmilch auf natürliche Weise, er setzt sich oben ab, kann abgeschöpft und weiterverarbeitet werden. Molkereitechnisch geschieht das durch Zentrifugation der Vollmilch. Je nach Fettgehalt unterscheidet man zwischen Vollrahm, Doppelrahm, Halbrahm und Kaffeerahm. Kaffeerahm hat nur 10 bis 15% Fett. Durch weiteres Schlagen oder Zentrifugieren trennt sich Rahm schliesslich in Butter und Buttermilch. Butter enthält rund 80% Fett, Buttermilch nur noch 0,5-1% Fett, aber praktisch alle anderen wertvollen Inhaltstoffe der Milch. Sauerrahm in unterschiedlichen Fettstufen von 10 bis 30% und Crème fraiche mit über 30% Fett werden durch den Zusatz von Milchsäurebakterien zu Rahm erzeugt. Crème fraiche wird durch Eindampfen zusätzlich Wasser entzogen. Sie flockt auch beim Mitkochen nicht aus. Sauerrahm mit nur 10% Fett eignet sich eher für kalte Speisen. |
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Sommerlich: Sauermilch und Frischkäse Milchsäurebakterien sind allgegenwärtig. Sie säuern Rohmilch und Rahm innerhalb Stunden oder Tagen an und sorgen für deren Gerinnung, das sogenannte Dicklegen, und für einen angenehmen Geschmack. Gesäuerte Milchprodukte erfrischen und beleben besonders bei Hitze und werden von den meisten Erwachsenen besser vertragen als Milch. Sauermilcherzeugnisse werden aus pasteurisierter Milch unter Zusatz der gewünschten Kulturen und bei optimalen Temperaturen hergestellt, sodass Geschmack und Hygiene immer einwandfrei sind.
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Feines aus Milch aus anderen Ländern Von Nord nach Süd dominieren unterschiedliche Stämme von Milchsäurebakterien, je nach der Umgebungstemperatur. Auch Hefen und Essigsäurebakterien tragen bei bestimmten Produkten zur Gerinnung des Milcheiweisses und zum typischen Geschmack bei. Sie alle vergären Milchzucker und machen Kalzium besser verfügbar sowie das Milcheiweiss verträglicher. Bei Temperaturen zwischen 40 und 43 Grad fühlen sich Joghurt-Kulturen wohl und sorgen für Dicklegung und Säuerung der Milch. Kefir wird bei viel tieferen Temperaturen hergestellt.
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Milch macht munter Milch ist kein Getränk, sondern ein hochwertiges Lebensmittel mit einer Vielfalt an Nährstoffen, die der Mensch zum Leben braucht. Besonders hervorzuheben sind das hochwertige Eiweiss, das leicht verdauliche Milchfett, die wertvollen Vitamine A, D, E, B2 und B12 sowie der Mineralstoff Kalzium. Kalzium ist die Bausubstanz unserer Knochen und Zähne. Je mehr Knochensubstanz man während der Jugend aufbaut, desto besser ist der Schutz vor Knochenbrüchen im Alter. Mit drei Portionen Milch oder Milchprodukten (1 Portion entspricht 2dl Milch oder 30g Käse oder 1 Becher Joghurt/Quark) deckt man nicht nur zwei Drittel des täglichen Kalziumbedarfs, sondern auch die Hälfte des benötigten Eiweisses und kann so wirksam einer Osteoporose vorbeugen. Neuste Studien weisen darauf hin, dass der Konsum von Milch und Milchprodukten Übergewicht vorbeugen kann. Der hohe Kalziumgehalt kurbelt die Fettverbrennung in den Zellen an. Das Kohlenhydrat der Milch, der Milchzucker (Laktose) hat einen günstigen Einfluss auf die Darmflora. Durch die Darmbakterien wird ein Teil des Milchzuckers in Milchsäure umgewandelt. Diese verhindert Fäulnisprozesse im Darm. Gesäuerte Milchprodukte wie Joghurt, Kefir oder probiotische Milchprodukte sind sehr verträglich und können die Darmflora regulieren und das Immunsystem stärken. Milchzucker begünstigt zudem die Kalziumaufnahme. Ernährungs-Tipp: Marlène Gautschi, Ernährungsberaterin |
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