Willkommen bei Betty Bossi
Betty Bossi Homepage
  
      Login  
         einloggen   
  
 
Saison

 
 
Milch macht munter und frisch

Lust auf Milch? Nur zu, denn in der Milch ist alles drin, was unser Körper braucht, kein Naturprodukt ist vielseitiger. Im Sommer locken kühle Milchshakes und Joghurtdrinks, zwischendurch schmeckt ein Latte macchiato oder ein Erdbeer-Frappé. Milch macht Jung und Alt munter und erfrischt.
 

 
     
 
     
 
     
 
Seiteninhalt
 
Milchprodukte schmecken immer und überall

Milchmixgetränke - Milch modern geniessen

Wo Milch und Rahm fliessen

Das Beste aus der Milch

Trinkmilch - trink dich fit!

Rahm und Butter

Sommerlich: Sauermilch und Frischkäse

Feines aus Milch aus anderen Ländern

Gesundheits-Tipp: Milch macht munter

Archiv

 

 Milch ist ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung und schmeckt erst noch gut.
Milchprodukte schmecken immer und überall

Milchprodukte stillen den Hunger und löschen den Durst. Mit Schoggizusätzen spenden sie rasch Energie, mit Früchten bekommt man zusätzliche vitalisierende Vitamine, im Müesli ergeben sie ein vollwertiges Frühstück, das lange satt macht. Eine Glace ist als Dessert oder Zwischenmahlzeit bei heissem Wetter stets willkommen. Auch Joghurt, Quark und Rahm verfeinern Salate, Saucen, Suppen und Desserts und eignen sich für die kalte und die warme Küche, für Süsses und Pikantes. In unserem Kulturkreis gibt es kein vielseitigeres Naturprodukt als die Milch.


 Klassisch: Bananen und Erdbeeren lassen sich gut mit Milch vermixen, z.B. zu einem Pink-Panther-Smoothie.
Milchmixgetränke - Milch modern geniessen

Frappés und andere Milchmixgetränke sind eine ideale Erfrischung bei grosser Sommerhitze. Sie enthalten gestossenes Eis oder Glace und werden mit Kaffee, Kakao oder Früchten aromatisiert. Auf die gleiche Art werden auch Milchshakes gemacht: Im Mixer wird kalte Milch mit Früchten, Saucen oder Sirup schaumig gerührt und im Glas serviert. Bei der Auswahl der Früchte muss man nur auf deren Säuregehalt achten, damit die Milch nicht ausflockt, sondern schön cremig wird. Klassische Frappé-Früchte sind Erdbeere und Banane.

Die Mischung aus Obst, Gemüse und Milch ist in gesundheitlicher Hinsicht ideal, kann variiert werden und schmeckt bei jedem Wetter. Das indische Lassi ist solch ein Getränk aus Joghurt, Milch und z.B. Mango - in der süssen Variante - oder mit Knoblauch, wie das Original. Im Kühlregal gibts aber auch feine Smoothies: fixfertige Mixgetränke in vielen gluschtigen Geschmacksrichtungen.

Rezept: Smoothie-Mahlzeiten (Melonen-Smoothie, Tropic-Smoothie und Pink-Panther-Smoothie).


 Schweizerinnen und Schweizer sind grosse Milch- und Käsegourmets!
Wo Milch und Rahm fliessen

Die Schweiz ist ein Milchland. Auf über 80% unseres Kulturlandes, auch an steilen Hängen und im Gebirge, wachsen nur Gras und Wiesenkräuter. Davon profitiert die Schweizer Alpwirtschaft. Weidende Tiere versorgen uns mit den hochwertigsten Eiweissprodukten: mit Fleisch und Milch. Und wenn es um die Milch geht, dann sind unsere Kühe unschlagbar. Eine Schweizer Kuh gibt heute zwischen 6000 und 8000 Liter Milch pro Jahr. Insgesamt werden in der Schweiz 3,9 Millionen Liter Milch pro Jahr produziert. Jeder Schweizer, jede Schweizerin trinkt 80 Liter Milch und isst 20 kg Käse pro Jahr, dazu kommen Rahm, Butter und andere Milcherzeugnisse.


 Für jedes Gericht und jeden Gluscht gibt es das passende Milchprodukt.
Das Beste aus der Milch

Vom wasserklaren Milchserum bis zum tiefgelben Hartkäse gibt es eine unvergleichlich grosse Produktpalette von Milch. Molkereiprodukte unterscheiden sich in ihrem Gehalt an Fett, Eiweiss, Laktose, Mineralstoffen und Wasser. Sie sind von unterschiedlicher Haltbarkeit und verschiedenem Alter. Verfahren zu ihrer Herstellung sind teilweise Jahrtausende erprobt und laufen natürlich ab oder sie sind durch neue moderne Verfahrenstechnik erst möglich geworden. Milchprodukte kommen aus vielen Teilen der Welt, was auch bei vergleichbaren Herstellungsmethoden einen unterschiedlichen Geschmack mit sich bringt. Das liegt neben den Kuhrassen auch an deren Futter und schliesslich an den verwendeten Bakterienkulturen wie beispielsweise bei Ayran, Lassi, Kefir oder Joghurt.


 Frischmilch wird durch sekundenschnelles Erwärmen keimarm gemacht.
Trinkmilch - trink dich fit!

Rohmilch frisch von der Kuh hat einen natürlichen Fettgehalt von 3,8% oder mehr. Vollmilch aus dem Kühlregal ist auf 3,5% Fett standardisiert. Trinkmilch wird in der Molkerei durch Trennung in Magermilch und Rahm und das anschliessende Vermischen erzeugt. So entsteht auch teilentrahmte Milch mit 1,5 bis 1,8% Fett und Magermilch mit 0,3% Fett. Wegen der teilweise schlechten Verträglichkeit des Milchzuckers bei Erwachsenen gibt es neuerdings auch laktosefreie Milch im Angebot.

Frischmilch wird vor dem Verkauf pasteurisiert, also durch sekundenschnelle Erwärmung keimarm gemacht. Sie hält einige Tage im Kühlschrank. UHT-Milch wird durch schnelles Erhitzen keimfrei gemacht. Man nennt dieses Verfahren auch Uperisieren. Sie ist dann monatelang ungekühlt haltbar. Homogenisieren nennt man die feinste Verteilung der in der Milch enthaltenen Fettkügelchen. So setzt sich kein Rahm mehr ab. Pasteurisierte, hochpasteurisierte und uperisierte Milch ist immer auch homogenisiert. Die Haltbarkeit wird dadurch aber nicht beeinflusst.

In vielen Ländern gibt es keine Trinkmilch zu kaufen. Man verwendet das ungekühlt haltbare Milchpulver, dem der Wassergehalt weitgehend entzogen wurde. Ein ähnliches Produkt ist Kondensmilch, auch sie ist haltbar und hat einen höheren Gehalt an Milchinhaltsstoffen und weniger Wasser.


 Rahm ist das Tüpfelchen auf dem i: Mit dem Rahmquick wird er im Nu zu feinstem Schlagrahm.
Rahm und Butter

Rahm entsteht bei Rohmilch auf natürliche Weise, er setzt sich oben ab, kann abgeschöpft und weiterverarbeitet werden. Molkereitechnisch geschieht das durch Zentrifugation der Vollmilch. Je nach Fettgehalt unterscheidet man zwischen Vollrahm, Doppelrahm, Halbrahm und Kaffeerahm. Kaffeerahm hat nur 10 bis 15% Fett.

Durch weiteres Schlagen oder Zentrifugieren trennt sich Rahm schliesslich in Butter und Buttermilch. Butter enthält rund 80% Fett, Buttermilch nur noch 0,5-1% Fett, aber praktisch alle anderen wertvollen Inhaltstoffe der Milch.

Sauerrahm in unterschiedlichen Fettstufen von 10 bis 30% und Crème fraiche mit über 30% Fett werden durch den Zusatz von Milchsäurebakterien zu Rahm erzeugt. Crème fraiche wird durch Eindampfen zusätzlich Wasser entzogen. Sie flockt auch beim Mitkochen nicht aus. Sauerrahm mit nur 10% Fett eignet sich eher für kalte Speisen.


 Quark ist nur eines von vielen vielseitigen Sauermilchprodukten.
Sommerlich: Sauermilch und Frischkäse

Milchsäurebakterien sind allgegenwärtig. Sie säuern Rohmilch und Rahm innerhalb Stunden oder Tagen an und sorgen für deren Gerinnung, das sogenannte Dicklegen, und für einen angenehmen Geschmack. Gesäuerte Milchprodukte erfrischen und beleben besonders bei Hitze und werden von den meisten Erwachsenen besser vertragen als Milch. Sauermilcherzeugnisse werden aus pasteurisierter Milch unter Zusatz der gewünschten Kulturen und bei optimalen Temperaturen hergestellt, sodass Geschmack und Hygiene immer einwandfrei sind.
  • Dickmilch beziehungsweise Sauermilch ist durch die natürliche Milchsäure länger haltbar als pasteurisierte Milch. Molkereien verwenden spezielle Milchsäurekulturen, die ein milderes Aroma ergeben als bei der traditionellen Sauermilch.
  • Quark unterschiedlicher Fettstufen wird aus Vollmilch, teilentrahmter oder entrahmter Milch oder unter Zusatz von Rahm hergestellt. Die Milch wird mit Milchsäurebakterien und wenig Lab zur Gerinnung gebracht, die Molke abgetrennt. Quark, Magerquark und Rahmquark sind nicht gereifte Frischkäse mit unterschiedlichem Fettgehalt. Hüttenkäse wird bei der Herstellung erwärmt und dadurch körnig.
  • Mascarpone ist eine italienische Spezialität und zwar ein sehr mild schmeckender cremiger Frischkäse aus erhitztem Rahm. Diese wird mit Zitronensäure zur Gerinnung gebracht. Er ist ein Vollfettprodukt und enthält 80% Fett in der Trockenmasse.
  • Blanc battu wird aus Magermilch, die mit milden Bakterienkulturen angesäuert wird, und mit wenig Lab dick gelegt. Im Unterschied zum Quark bleibt aber die Molke erhalten. Molke und feste Bestandteile werden zusammen aufgerührt und ergeben ein cremig leichtes, mit 15% Fett i.Tr. fettarmes Produkt, das alle Mineralstoffe der Molke enthält.
  • Molke entsteht in der Käserei als Nebenprodukt. Bei der Gerinnung durch Lab oder Milchsäure trennen sich Eiweissbestandteile und Fett von den flüssigen Bestandteilen. Molke enthält Milchzucker, Mineralstoffe, die wasserlöslichen Vitamine, sehr wenig Eiweiss und kein Fett. Ein erfrischendes Getränk, das aber wegen der grünlich-gelbe Farbe nicht sonderlich beliebt ist.
  • Milchserum wird aus Molke hergestellt, indem dieser das restliche Eiweiss entzogen wird. Das Milchserum wird dadurch zu einer durchsichtigen klaren Flüssigkeit, die appetitlicher ist als die Molke. Milchserum wird mit Aromen und Zucker versetzt und ist deshalb als Erfrischungsgetränk sehr beliebt.
  • Ziger (nicht zu verwechseln mit Schabziger) wird das Molkeneiweiss genannt, das zu unterschiedlichen Magerkäsen verarbeitet werden kann. Ricotta ist ein italienischer Frischkäse aus Molkeneiweiss.



 Fixfertige Lassi sind z.B. bei Coop erhältlich.
Feines aus Milch aus anderen Ländern

Von Nord nach Süd dominieren unterschiedliche Stämme von Milchsäurebakterien, je nach der Umgebungstemperatur. Auch Hefen und Essigsäurebakterien tragen bei bestimmten Produkten zur Gerinnung des Milcheiweisses und zum typischen Geschmack bei. Sie alle vergären Milchzucker und machen Kalzium besser verfügbar sowie das Milcheiweiss verträglicher. Bei Temperaturen zwischen 40 und 43 Grad fühlen sich Joghurt-Kulturen wohl und sorgen für Dicklegung und Säuerung der Milch. Kefir wird bei viel tieferen Temperaturen hergestellt.
  • Kefir ist ein spezielles Sauermilchprodukt, das aus dem Kaukasus stammt und ursprünglich mit sogenannten Kefirknollen bzw. Kefirpilzen erzeugt wird. Traditionell hergestellter Kefir ist dickflüssig, säuerlich und erfrischend. Er enthält neben Milchsäure auch Kohlensäure und sogar ein wenig Alkohol.
  • Joghurt ist ein klassisches Sauermilchprodukt aus dem Balkan. Das Original ist sehr sauer, hierzulande kommen bei der Joghurterzeugung aber mildere Kulturen zum Einsatz. Stichfest wird Joghurt durch den Zusatz von Milchpulver oder Bindemitteln wie Gelatine. Trinkjoghurt gewinnt man durch Einrühren von Wasser und meist auch Fruchtaromen.
  • Ayran ist ein sehr beliebtes Trinkjoghurt in der Türkei. Ausser Wasser wird etwas Salz beigemengt, alles zusammen schaumig geschlagen und kühl getrunken.
  • Lassi ist das indische Pendant zum Ayran. Es wird aus Buttermilch oder Joghurt und Milch mit Wasser hergestellt und je nach Region mit unterschiedlichen, teilweise scharfen Gewürzen gemixt und mit Eis gekühlt.
Text: Stefanie Goldscheider


 Der Konsum von Milch und Milchprodukten kann gegen Osteoporose und Übergewicht vorbeugen.
Milch macht munter

Milch ist kein Getränk, sondern ein hochwertiges Lebensmittel mit einer Vielfalt an Nährstoffen, die der Mensch zum Leben braucht. Besonders hervorzuheben sind das hochwertige Eiweiss, das leicht verdauliche Milchfett, die wertvollen Vitamine A, D, E, B2 und B12 sowie der Mineralstoff Kalzium. Kalzium ist die Bausubstanz unserer Knochen und Zähne. Je mehr Knochensubstanz man während der Jugend aufbaut, desto besser ist der Schutz vor Knochenbrüchen im Alter. Mit drei Portionen Milch oder Milchprodukten (1 Portion entspricht 2dl Milch oder 30g Käse oder 1 Becher Joghurt/Quark) deckt man nicht nur zwei Drittel des täglichen Kalziumbedarfs, sondern auch die Hälfte des benötigten Eiweisses und kann so wirksam einer Osteoporose vorbeugen.

Neuste Studien weisen darauf hin, dass der Konsum von Milch und Milchprodukten Übergewicht vorbeugen kann. Der hohe Kalziumgehalt kurbelt die Fettverbrennung in den Zellen an. Das Kohlenhydrat der Milch, der Milchzucker (Laktose) hat einen günstigen Einfluss auf die Darmflora. Durch die Darmbakterien wird ein Teil des Milchzuckers in Milchsäure umgewandelt. Diese verhindert Fäulnisprozesse im Darm. Gesäuerte Milchprodukte wie Joghurt, Kefir oder probiotische Milchprodukte sind sehr verträglich und können die Darmflora regulieren und das Immunsystem stärken. Milchzucker begünstigt zudem die Kalziumaufnahme.

Ernährungs-Tipp: Marlène Gautschi, Ernährungsberaterin


 Frühlingsgemüse: Es grünt so grün!
Lustvoll leicht - im Büro und in der Schule
Lustvoll leicht ins neue Jahr
Datteln - Genuss aus 1001 Nacht
Baumnuss - kulinarisches Kernkraftwerk
Rosmarin: würzig und wohltuend
Comeback des Dinkels
Joghurt & Co. - süsse Muntermacher
Sommerküche - coole Snacks
Coole Drinks für heisse Tage
Beeren - des Sommers Süsse
Salatsaucen - Spiel mit Aromen
Endlich Ostern!
Frühlingsputz mit Lust statt Frust!
Caramelköpfli - das Beste aus dem Töpfli
Gourmetküche - einfach kreativ!
Feines im Teig: gut verpackt - heiss geliebt
Auf der Jagd nach Wild!
Auberginen - dunkle Schönheiten
Ei, wie wunderbar!
Zucchini & Co.: Sommerkürbisse in Bestform
Frisch gepflückt: Bohnen, Kefen, Erbsli
Konfitüre und Gelee: Der Sommer im Glas
Muttertag: Genuss mit Herz
Muttertag: Genuss mit Herz
Spinat: Grüner Frühlingsbote
Wintersalate - die treiben es bunt!
Perlig prickelnder Prosecco!
Minestrone: Italianità im Suppenteller
Cranberrys: Kraft- und saftvoll
Zwetschgen - das blaue Wunder!
Melonen: Süsse Durstlöscher
Coulis & Co. - süsser Sommergenuss
Salat - Sommerflirt mit der Natur
Steaks - herzhafter Genuss
Frische Frühlingsgenüsse für alle Sinne
Zigerkrapfen - fasnächtliche Verführung
Wärmstens empfohlen: Gluschtige Gratins
Das sind Ihre Lieblingsguetzli!
Herbstliche Bierideen
Niedergaren: genial einfach - einfach genial
Pfirsiche: Volle Sommerkraft
Kräuterbutter: Alles in Butter!
Milch macht munter und frisch
Frühlingsgemüse: Es grünt so grün!
Schwein muss man haben!
Soufflé - zum in die Luft Gehen!
Trauben: Süsse Power für alle Fälle
«Mir göhnd i d Schwümm!»
Keine Party ohne Bowle!
Keine Party ohne Bowle!
Coole Gurke - je heisser, desto lieber!
Basilikum - sommerlich und erntefrisch
Plätzli, Schnitzel & Scaloppine
Löwenzahn: aromatischer Frühlingsbote
Schinken im Teig - noch heute ein Star
Ananas - erlesener Genuss





Seite drucken
 
 



© 2012 Betty Bossi AG