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Das beste Stück vom Rind Die guten Stücke liegen beim Rind direkt übereinander: Filet und Roastbeef (engl. sirloin) teilen sich die hintere Rückenpartie. «Sirloin steaks» sind bei uns als Entrecôtes bekannt und werden aus demselben Fleischstück gewonnen wie das Roastbeef. Dieses ist neben dem Filet das beste und zarteste Stück vom Rind. Das Fleisch hat eine feine Fettmarmorierung, die den typischen Geschmack ausmacht. In Grossbritannien stammt das beste Roastbeef von Angus-Rindern, die ursprünglich in den Grafschaften Aberdeenshire und Angus in Nordostschottland heimisch waren. Wegen ihres zarten, saftigen und ausgesprochen aromatischen Fleisches ist diese Rinderrasse bei Geniessern sehr beliebt und erlangte in vielen Ländern grosse Bedeutung und einen legendären Ruf. Seit Anfang der 70er Jahre wird das Angus Beef auch in der Schweiz als Fleischrasse für die Spitzengastronomie gezüchtet. Angus Sirloin und Tenderloin Steaks sowie Clubsteaks gibts jetzt auch in der Fine Food Linie von Coop. |
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So mögen es die Briten: Traditionell gebraten Für die Roastbeef-Zubereitung gibt es grundsätzlich zwei Methoden: das Braten im heissen Ofen oder das Niedergaren. Beide haben ihre Vorteile, und auf beide Arten wird das Fleisch schön zart. Welche Methode Sie anwenden wollen, ist letztlich Ihnen überlassen. Die Britinnen und Briten entscheiden sich in der Regel für die traditionelle Zubereitungsart im heissen Ofen. Das hat seinen guten Grund: Die klassische Beilage zum «Sunday roast», dem Sonntagsbraten, ist Yorkshire Pudding. Die Rührteigspeise aus Mehl, Milch und Eiern, die mit einem süssen Pudding nichts gemein hat, wird im selben Backofen zubereitet wie das Fleisch: Das Roastbeef kommt oben auf den Rost oder an den Drehspiess, der Pudding darunter in eine Backform. Während des Bratens tropft der Fleischsaft ständig auf den Pudding und macht diesen besonders saftig und aromatisch. Der traditionelle Sonntagsbraten der Britinnen und Briten überzeugt durch seine Schlichtheit: Keine raffinierten Saucen, sondern bloss «gravy» (Bratenjus) und Gemüse werden dazu serviert. Das Fleisch wird auch nicht aufwändig mariniert, sondern bloss mit Salz und Pfeffer gewürzt. Roastbeef mit Yorkshire Pudding - ein Festessen, das «very british» ist: Probieren Sie das al dente Rezept aus! Rezept: Roastbeef mit Yorkshire Pudding |
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Mit Sauce: So mag es der «Kontinent» Auch die Niedergarmethode hat ihre Vorteile: Das Roastbeef bleibt sehr saftig, der Volumenverlust ist geringer als beim Braten im heissen Ofen, und dank der langen Garzeit (rund 2 Stunden) hat man mehr Zeit für die Zubereitung der Beilagen und der Sauce. Gerade im Europa ausserhalb Grossbritanniens, von den Insulanerinnen und Insulanern gerne «the Continent» (der Kontinent) genannt, reicht man zum Roastbeef raffinierte Saucen und eine grosse Auswahl an Gemüsebeilagen. Die klassische Sauce schlechthin ist die Béarnaise. Sie besteht zur Hauptsache aus frischem Estragon, Weisswein, Schalotten, Butter und frischem Eigelb und wird im heissen Wasserbad aufgeschlagen. Das klassische Roastbeef nature wird bloss mit Salz und Pfeffer gewürzt. Mit einer etwas speziellen Marinade lässt sich aus dem beliebten Sonntagsbraten jedoch ein Festmahl machen. Eine Honigmarinade mit Knoblauch, Kreuzkümmel und Safran verleiht dem britischen Traditionsgericht einen Hauch von Orient. Das Rezept aus dem Betty Bossi Bestseller «Niedergaren leicht gemacht» eignet sich besonders für die kommenden Festtage. Überraschen Sie Ihre Gäste mit dieser interessanten Rezeptvariation! Rezept: Orientalisches Roastbeef Text: Daniela Rinderknecht |
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Roastbeef: So gelingt es sicher!
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Roastbeef-Rezepte von Betty Bossi Noch mehr Roastbeef-Rezepte von Betty Bossi finden Sie in folgenden Büchern:
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