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Gratins: Für Leib und Seele Er ist wandelbar, wunderbar und vertreibt die Winterkälte: der Gratin. Ob süss oder pikant, der gratinierte Leckerbissen aus dem Backofen ist bei allen beliebt und verführt dazu, die grosse Rezeptauswahl von A bis Z auszuprobieren und dabei auch der eigenen Fantasie keine Grenzen zu setzen. Alleine schon ein süsser Gratin eignet sich als Zwischenmahlzeit oder Dessert; der pikante darüber hinaus als raffinierte Beilage oder währschafte Hauptmahlzeit. Und in einem sind sich alle Gratins ähnlich: Sie sind spielend einfach zuzubereiten und praktisch für die Menüplanung, wenn Sie Gäste erwarten: Während Sie sich im Küchengrosseinsatz weiteren Leckereien widmen, brutzelt der Gratin bereits fein duftend im Ofen. In der vielseitigen Welt der Gratins spielt die Kulturknolle Kartoffel eine Hauptrolle. Das zeigt sich auch schmackhaft im neuen Betty Bossi Buch «Kartoffeln - von rustikal bis raffiniert», in dem Sie nicht nur viele feine Gratin-Rezepte, sondern auch eine Vielzahl weiterer guter und gesunder Rezepte mit Kartoffeln begeistern werden. |
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Fürstlicher Gratin dauphinois Um einem bekannten und fürstlichen Gratin auf die Spur zu kommen, können Sie geistig einfach der Rhone folgen. Der stolze Fluss ist 812km lang, entspringt im Wallis am Rhonegletscher und mündet in Frankreich in der Nähe von Arles ins Mittelmeer. Dort, im Südosten unseres Nachbarlandes, zwischen Rhone und französisch-italienischer Grenze, liegt die historische Landschaft Dauphiné. Der Name leitet sich nicht vom Delfin, sondern vom edlen Titel Dauphin ab, den die dortigen Fürsten führten. In dieser Region gibt es eine spezielle Art der Kartoffelzubereitung, bekannt als Gratin dauphinois. Er gilt auch hierzulande als Gratinklassiker, besonders an festlichen Anlässen, da er hervorragend zu grilliertem oder gebratenem Fleisch passt. Am Anfang steht immer die Knoblauchzehe, mit der die Form ausgerieben wird, diese belegt man anschliessend ziegelartig mit Kartoffelscheiben. Der Guss besteht aus Milch und Rahm. Wichtig ist auch die Würze: Salz und Pfeffer natürlich und nach Belieben etwas Muskat. Und nun: Ab in den Ofen! Im letzten Drittel der Backzeit gibt man noch einen Schuss Rahm dazu. Nicht nur die Dauphiné, auch Savoyen kennt einen regionalen Gratin, den Gratin savoyard, mit Gruyère und Gemüsebouillon anstelle von Milch und Rahm. Rezept: Gratin dauphinois |
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Die richtige Kartoffel - gluschtig kombiniert Für den Gratins dauphinois und andere Gratins aus rohen Kartoffeln eignen sich mehlig kochende Kartoffeln, die Sorten Bintje oder Désirée zum Beispiel haben fast rund ums Jahr Saison und sind gut haltbar. Gratins aus gekochten Kartoffeln wie der Charlotte sind ebenso lecker. Kombinieren lassen sich beide, und dabei können viele Vorlieben berücksichtigt werden: Für die Vegetarierinnen wird der Gratin mit Gemüse wie Lauch, Rüebli oder Erbsli bereichert, Fleischliebhaber werden sich über einen Kartoffelgratin mit feinem Rindfleisch freuen, und Kombinationen mit Fisch machen ebenfalls satt und glücklich. Es lohnt sich auch, mit Gewürzen zu variieren, von Paprika über Rosmarin bis zu Safran - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Etwas Rahm und Käse, je nach Rezept ungefähr im letzten Drittel der Backzeit zugefügt, geben dem Gratin eine besonders schöne Kruste. Zusammen mit Salat bilden Gratins eine vollwertige Mahlzeit, über die sich die ganze Familie freut! |
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Auflauf: Der beliebte Bruder Neben dem Gratin ist auch der Auflauf ein Küchenklassiker - denken Sie nur an einen luftigen Gemüseauflauf oder einen deftigen Teigwarenauflauf mit Schinken, überbacken mit Käse: Wem läuft da nicht das Wasser im Munde zusammen? Auch sind uns Aufläufe aus der süssen Küche wohlbekannt; jegliche Früchtchen wie Aprikosen, Zwetschgen oder Quitten eignen sich bestens für einen feinen Auflauf. Im Gegensatz zum Gratin werden Aufläufe meist mit einem Eierguss gemischt, der sich gut zwischen den Zutaten verteilen kann. Dank der Zubereitung in einer hohen Form trocknet der Eierguss beim Backen nicht aus und kann, wenn er Eiweiss enthält, auch aufgehen. Der Gratin hingegen wird dank dem Guss aus Käse oder Rahm beim Backen auch überbacken. |
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Wintergratin: Süsser Traum aus dem Ofen Nachdem wir Ihnen den Mund mit delikaten Hauptmahlzeiten wässrig gemacht haben, machen wir Sie auch gerne darauf aufmerksam, dass es im Gratin-Kosmos viele süsse Dessert-Sterne gibt! Wählen Sie reife, saisonale Früchte für saftige Gratins - allen voran Beeren -, für deren Guss sie Zucker und Rahm wählen, oder andere Süssigkeiten, die Ihre Fantasie zu Ihnen trägt. Passend zur Jahreszeit legen wir Ihnen den Wintergratin besonders ans Herz: eine Spezialität mit Orangen, Mandarinen und Grapefruits, einem Schuss Cointreau, Zucker, Eiweiss und auch Safran. Mit diesem süssen Gratin schweben Sie im feinen, warmen und siebten Desserthimmel! Rezept: Wintergratin |
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«Kartoffeln - von rustikal bis raffiniert» «Kartoffeln - von rustikal bis raffiniert» - das ist die neuste Publikation der beliebten Kochbuchreihe von Betty Bossi! Die gesunde Knolle präsentiert sich darin in ihrer ganzen Pracht, wortwörtlich in Form und mit und ohne Schale. Wie immer gestalten sich die Rezepte mit 100%iger Geling-Garantie und einfach und verständlich. Neue Kochvarianten von Klassikern wie Kartoffelsalat, Rösti, Kartoffelstock, Eintopf, Gschwellti, Pommes frites und Bratkartoffeln werden Sie freudig überraschen: In der Kartoffelküche weht ein neuer Wind! Dank schöner Fotografien - auch von wichtigen Details! - gibt es beim Kochen keine Fragezeichen. Modern und leicht, aber auch währschaft und auf keinen Fall abgehoben. Oder, in Rezepten ausgedrückt: Wann backen Sie Ihre erste Bratwurst-Kartoffel-Tarte, kochen Sie Kartoffelotto mit Champignons oder gönnen Sie sich einen gebackenen Peperoni-Kartoffel-Salat? Ergänzt wird das Buch mit Tipps, Tricks und spannend geschriebener Warenkunde - denn mitunter machen die klug gewählten Lebensmittel das feine Essen aus. |
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Kartoffeln machen eine gute Figur! Bis vor einigen Jahren war man der Ansicht, dass Kohlenhydrate (Brot, Kartoffeln, Teigwaren usw.) zu einem grossen Teil in Fette umgewandelt werden und zur Zunahme des Fettgewebes beitragen. Zu Unrecht, wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen! Was wirklich dick macht, ist, wenn wir zu viel essen und zu viel Fett zu uns nehmen. Ist unser Energieverbrauch zudem durch mangelnde körperliche Aktivität gering, wird die überschüssige Menge im Fettgewebe eingelagert. Kartoffeln sind also keine Übeltäter, im Gegenteil: In einer ausgewogenen Ernährung sollten sie ein fester Bestandteil sein. Sie enthalten neben Wasser auch hochwertiges Eiweiss, Stärke, Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Kartoffeln haben ein grosses Volumen, was den Magen füllt und satt macht. Die Kohlenhydrate, die wir essen, werden hauptsächlich zur Energiegewinnung genutzt. Hinweis: Grüne Stellen, Keime und Augen restlos entfernen. Sie enthalten Solanin, das für den Menschen giftig sein kann. |
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