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Gesundes Naschen will gelernt sein Neben zuckerhaltigen Energiedrinks und Schokoriegeln liegen zum Glück auch gesunde Zwischenmahlzeiten und Snacks im Trend, die aus frischen und wertvollen Zutaten selber zubereitet sind. Wer nicht zur Kalorienbombe am Kiosk, sondern zu echten Energie- und Nährstofflieferanten aus der Natur greift, tut auf die Länge seinem Körper und Geist etwas Gutes. Gerade zwischen den Hauptmahlzeiten kommen wir am ehesten in Versuchung, Zucker- oder Fetthaltiges zu naschen. Umso wichtiger ist es, eine gesunde Alternative bereitzuhalten, um die Hungergefühle oder Gelüste zu stillen. Besonders bei Kindern ist es wichtig, ihnen von klein auf beizubringen, wie man sich gesund und trotzdem schmackhaft zwischenverpflegen kann. Die neuen Kinder-Rezeptkarten «Znüni & Zvieri» zeigen verspielte und kreative Varianten, wie der Nachwuchs, aber auch Erwachsene, Spass am gesunden Naschen bekommen können. |
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Sandwiches - überraschend variantenreich Es muss nicht immer Schinken-Käse sein! Es gibt viele spannende Möglichkeiten, das Sandwich für sich neu zu entdecken. Wer sein Sandwich selber zubereitet, kann mit frischen Zutaten den Inhalt ganz auf seinen Geschmack abstimmen. Ein feines Sandwich ist ideal für unterwegs oder als leichter Lunch zum Mitnehmen. Je nach Lust und Laune kann man täglich verschiedene Brotsorten verwenden, damit der Sandwich-Genuss variantenreich bleibt. Laugenbretzel, Pitabrot, St. Galler Bürli, Semmeli, Bagels, Nuss-, Mohn-, Sesambrötli oder Weggli haben die ideale Grösse. Wer zwei Scheiben Brot oder Toast verwendet, röstet sie vor dem Belegen am besten kurz im Toaster hellbraun an. Besonders gesund sind natürlich Körner- und Vollkornbrotsorten. Auch bei den Aufstrichen lässt sich Kreativeres finden als Butter und Mayonnaise. Das grosse Sortiment an Frisch- und Streichkäse verleiht dem Sandwich eine rahmige Komponente. Wer es mediterraner mag, peppt seine Brote mit Olivenpaste, Meerrettichschaum, Tsatsiki, Hummus oder Pesto auf. Auch Chutneys sowie Erdnuss- oder Mandelbutter eignen sich für das Bestreichen der Sandwiches, je nachdem, womit man sie füllen möchte. Tipp: Nach dem Bestreichen die Brothälften mit frischen gehackten Kräutern oder Sesam, Kürbis- oder Sonnenblumenkernen bestreuen. |
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Eingeklemmte Ideen
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Smoothies - leicht und erfrischend Der Smoothie-Trend hat die Schweiz längst erreicht. Die leckeren, nahrhaften Fruchtgetränke können die Zwischenmahlzeit ersetzen und schmecken leicht und erfrischend. Ursprünglich wurden die Smoothies in den Saftbars von Amerika entwickelt, wo die Säfte frisch gepresst und gemixt werden. Beim Smoothie wird nicht nur der Fruchtsaft, sondern auch das Fruchtmark für den Drink mitverarbeitet. Meistens werden die Früchte zusammen mit Eiswürfeln püriert und im Mixer cremig geschlagen. In der Schweiz werden Smoothies fast nur als Convenience-Produkte im Laden verkauft und nicht frisch hergestellt, obwohl der Smoothie-Genuss am grössten ist, wenn das Getränk frisch aus dem Mixer serviert wird. Als Grundzutat wird oft eine Banane verwendet, die zu der gewünschten Sämigkeit beiträgt, es können aber auch Joghurt, Milch oder Glace hinzugemixt werden. In Amerika kann man sich seinem Drink sogar sogenannte Booster beimischen lassen; das sind Protein-, Mineralstoff- oder Vitaminzusätze - ein Trend, von dem wir hoffentlich verschont bleiben werden! Früchte, die sich gut für Smoothies eignen: verschiedene Beerensorten, Banane, Mango, Melone, kernlose Trauben, Papaya, Ananas, Orange, Kirschen, Pfirsich, Apfel, Birne, Kiwi. Tipp: Gefrorene Beeren anstatt Eiswürfel verwenden - dies kühlt den Drink schon während der Zubereitung. |
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Studentenfutter: Snack für Aufgeweckte Ein altbekannter und altbewährter Snack ist das Studentenfutter. Die Mischung aus Nüssen, Kernen und getrockneten Früchten soll der geistigen Konzentration förderlich sein - der ideale Powersnack für Lernende! In den USA nennt man das Studentenfutter «Trail mix», was so viel bedeutet wie Mischung für den Wanderweg, und tatsächlich: Auch in den Rucksäcken unserer Wandervögel findet man bestimmt einen Beutel Studentenfutter. Wie so vieles ist in den USA auch die Auswahl an verschiedenen Trail-mix-Mischungen grösser als bei uns, aber mit Fantasie kann man sich zu Hause ein abwechslungsreiches Studentenfutter ganz nach seinen Vorlieben selber zusammenstellen. Mix-Tipps:
Text: Jeannine Hegelbach |
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Zwischenmahlzeiten - je nach Leistung Genauso wie der Körper einen Tag-Nacht-Rhythmus braucht, benötigt er auch einen Mahlzeitenrhythmus, um fit zu sein. Für Kinder sind fünf Mahlzeiten ideal, denn Hungergefühle reduzieren spürbar die Leistungsfähigkeit. Man fühlt sich schlapp, müde und unkonzentriert. Eine angemessene Zwischenmahlzeit hält die Leistungskurve auf hohem Niveau, da der Blutzuckerspiegel konstant bleibt. Kinder sind in der Regel immer in Bewegung und benötigen schon deshalb mehrere Mahlzeiten, um ihre Batterien wieder zu laden. Im Gegensatz dazu benötigt nicht jeder Erwachsene eine Zwischenmahlzeit, denn einige essen nach einem Pausensnack von 250 Kalorien bei der folgenden Hauptmahlzeit nicht entsprechend weniger. Dies könnte zu Übergewicht führen. In diesem Fall genügen drei Hauptmahlzeiten. |
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Clevere Naschereien Zwischenmahlzeiten sollten nicht aus Frust, Langeweile oder Gewohnheit eingenommen werden. Wer häufig nebenher nascht, verliert den Überblick und läuft Gefahr, unkontrolliert zu viel Energie aufzunehmen. Zuckerreiche Lebensmittel ermüden den Geist, da ein schneller Blutzuckeranstieg nach einem kurzen Hoch tief sinkt, was zu Müdigkeit führt. Zudem fördert der stetige Kohlenhydratgenuss das Übergewicht. Während der Kohlenhydratverdauung kann nämlich kein Depotfett abgebaut werden. Wer also stetig aus dieser Gruppe etwas nascht, kann nicht abnehmen. Diese Personengruppe sollte zwischen den Mahlzeiten eine Essenspause von mindestens drei Stunden einhalten und abends nicht zu spät essen. Nur so hat der Körper Zeit, Fettpolster abzubauen. Gesunde Snacks zwischendurch halten den Blutzucker konstant. Besonders geeignet sind Obst, Studentenfutter, Nüsse, Dörrfrüchte, Vollkornbrot, Vollkornriegel, ein Glas Mich. |
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Zahnpflege nicht vergessen! Heute wissen es alle: Zucker und zuckerhaltige Speisen und Getränke verursachen Karies bei Gross und Klein. An der Entstehung von Karies sind aber auch alle fermentierten Kohlenhydrate (z.B. Snacks wie Chips, Weissbrot etc.) beteiligt. In der Mundhöhle produzieren die Plaquebakterien aus Zucker schädliche Säure. Diese Säuren entkalken den Zahnschmelz. Wer zwischen den Mahlzeiten häufig Zuckerhaltiges und Snacks zu sich nimmt, erhöht sein eigenes Kariesrisiko. Vor allem dann, wenn danach die Zähne nicht geputzt werden. Unbedenklich sind alle Rohgemüse und Frischobst (ausser Bananen und weiche Dörrfrüchte, weil sie sehr klebrig sind), Nüsse, Vollkornbrot, Milch und Käse. Nach Obstgenuss sollte man die Zähne wegen der Fruchtsäure mit Wasser spülen. Süssigkeiten sollten bewusst genossen und die Zähne anschliessend mit einer Fluorzahnpaste gereinigt werden. Gesundheitstipps: Marlène Gautschi, Ernährungsberaterin |
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Neue Kinder-Rezeptkarten: «Znüni & Zvieri» Gesunde Zwischenmahlzeiten, die schmecken? Bei unseren «Znüni & Zvieri» greifen Kinder garantiert gerne zu! Und das gibt Power für die nächste Schulstunde oder fürs Herumtollen auf dem Spielplatz. Bei der Auswahl der Ideen und Zutaten für unsere Znüni haben wir uns an die Empfehlungen der kantonalen Schulgesundheitsdienste gehalten. So haben Sie Gewähr, dass Ihr Kind sich in den Pausen zahnschonend und gesund ernährt. Kinder-Rezeptkarten «Znüni & Zvieri» |
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