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Saison

 
 
Steaks - herzhafter Genuss

Ob butterzart oder kräftig im Biss: Steaks lassen keine Fleischeswünsche offen! Die klassischen Steaks vom Rind gibt es für jeden Hunger und jeden Geschmack. Für noch mehr Steak-Ideen gibt es jetzt das neue Buch «Plätzli & Steaks». Lassen Sie sich diese kulinarische Schnitzeljagd nicht entgehen!
 

 
     
 
     
 
     
 
     
 
Seiteninhalt
 
Steak: Klassisch vom Rind

Rindsfilet - eine Klasse für sich!

Doppelter Genuss: T-Bone und Porterhouse

Für jeden Geschmack das richtige Steak

Aus der Pfanne - aus dem Ofen

Die Grillsaison steht vor der Türe!

Tipp: Gutes Anbraten für einen feinen Geschmack

Neues Buch: «Plätzli & Steaks»

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 Dieses Entrecôte double lässt Gourmet-Herzen höherschlagen.
Steak: Klassisch vom Rind

Ein Steak mit aromatischer Bratkruste und innen zartrosa und saftig direkt vom Grill oder vom Herd - wer würde dazu schon nein sagen! Aber was für eines soll es denn sein? Ein währschaftes T-Bone-Steak, ein butterweiches Filet mignon oder ein aromatisches Rumpsteak?

Ein klassisches Steak ist eine 2-3cm dicke Fleischscheibe vom Rind, die sich zum Kurzbraten eignet. Aber auch Fleischscheiben von anderen Tieren bezeichnet man landläufig als Steaks. Fleisch vom Schwein, Kalb oder Lamm sollte mindestens 14 Tage, Rindfleisch jedoch mindestens 28 Tage gehangen haben, damit es die erwünschte Zartheit erhält. Leuchtend rote Steaks sehen zwar gut aus, die Farbe weist aber darauf hin, dass das Fleisch evtl. zu wenig lange gelagert wurde.

Tipp: Besonders zart wird das Steak, wenn man es zwei Tage vorher in einer Marinade aus Öl und Gewürzen einlegt und im Kühlschrank aufbewahrt. Die Marinade sollte kein Salz enthalten, denn Salz entzieht dem Fleisch zu viel Wasser und verhindert dadurch das sofortige Schliessen der Poren beim Anbraten.


 Ein Tournedos in Perfektion: Der Komponist Rossini hätte seine Freude daran gehabt!
Rindsfilet - eine Klasse für sich!

Die verschiedenen Rindssteak-Arten unterscheiden sich in Dicke, Gewicht, Faserstruktur, Marmorierung, Fettanteil und natürlich im Fleischstück, aus dem sie geschnitten werden. Filetsteak ist ein Überbegriff für alle Steak-Arten, die aus dem Filet geschnitten werden. Dazu gehören:
  • Beefsteak:
    Beefsteaks werden aus dem edlen Filetkopf geschnitten.
  • Chateaubriand:
    Das Chateaubriand ist ein ca. 4-6cm dickes und 400-600g schweres Steak, das aus der Mitte des Rinderfilets geschnitten wird und für mindestens zwei Personen reicht.
  • Klassisches Filetsteak, Tenderloin-Steak:
    Ein mindestens 2cm dickes, aus der Filetmitte geschnittenes Steak.
  • Filet mignon:
    Kleines Steak aus dem Filetspitz, ca. 2-3cm dick. Aus dem Filetspitz wird auch das roh gegessene Beefsteak-Tatar hergestellt.
  • Tournedos:
    2-3cm dickes, aus der Filetmitte geschnittenes Steak. Dieses Stück besteht aus sehr magerem Fleisch. Zum Braten wird es oft mit Speck umwickelt. Dass die Tournedos ihre runde Form beim Braten nicht verlieren, hilft es, sie mit Küchengarn zu umwickeln. Die Tournedos Rossini sind eines der üppigsten Fleischgerichte, das es überhaupt gibt: Der Komponist und Feinschmecker Gioacchino Rossini (1792-1868) liess sich 4cm dicke Filetsteaks mit Gänseleber, reichlich Butter und Périgord-Trüffeln servieren!
Rezept: Tournedos mit Portwein-Trüffelsauce


 Das T-Bone-Steak verdankt seinen Namen dem T-förmigen Knochen.
Doppelter Genuss: T-Bone und Porterhouse

T-Bone- und Porterhouse-Steak bestehen beide aus zwei verschiedenen Muskelpartien: der Lende (etwas durchzogener und zäher, aber intensiv im Geschmack) und dem Filetstück (im Vergleich von zarterer, im Mund zerfallenden Struktur). Ein T-förmiger Knochen (engl. T-Bone) trennt Filet und Lende voneinander. Beim Porterhouse ist der Filetanteil dicker und grösser.


 Das Roastbeef: Mit dem Paradestück vom Rind kann man bei den Gästen immer punkten!
Für jeden Geschmack das richtige Steak

  • Huftsteak:
    Die 3cm dicken, aus der Huft geschnittenen Steaks mit lockerer Faserstruktur sind saftig und leicht marmoriert (Gewicht: ca. 150g).
  • Rumpsteak:
    Das 2-3cm dicke, 200-300g schwere Rumpsteak stammt von der Rindshuft. Es ist saftig, von marmorierter Struktur und hat an der Längsseite einen möglichst dicken Fettrand, der vor dem Braten im Abstand von 1cm eingeschnitten wird. So wölbt sich das Steak beim Braten nicht. Das Fett erst nach dem Braten wegschneiden, so bleibt das Fleisch schön saftig.
  • Entrecôte:
    Das Entrecôte wird aus dem vorderen Teil des Zwischenrippenstücks geschnitten. Es hat ein Gewicht von 200-550g (Entrecôte double) und eine Dicke von 2-3cm.
    Eine besondere Delikatesse ist das Angus Sirloin Steak, ein Entrecôte vom Angus-Rind, als Fine Food Produkt bei Coop erhältlich.
  • Roastbeef:
    Das Roastbeef wird meistens am Stück im Ofen bei mittlerer Temperatur gebraten, damit es zart und saftig bleibt. Das Fleisch hat eine etwas gröbere Faserstruktur und mehr Fetteinlagerungen. Es ist kräftig im Biss und Geschmack.
  • Rib-Eye- / Prime-Rib-Steak:
    Das Rib-Eye-Steak wird aus dem mageren Kern der Hochrippe von möglichst jungen Tieren geschnitten. Der Name kommt von dem in der Hochrippe verlaufenden Muskelstrang, der von Fettgewebe umrundet ist. Dieses weiss umrundete, magere Auge gab dem Steak den Namen.
  • Club-Steak:
    Das Club-Steak aus dem Mittelrücken kann Rippen und Rückgratknochen enthalten, das Muskelfleisch ist von einer dünnen Fettschicht umgeben.
Mehr Fleischkunde (Rindfleisch) auf der Website von Proviande «Schweizer Fleisch».


 Steaks kann man in der Pfanne oder im Ofen zubereiten.
Aus der Pfanne - aus dem Ofen

Das Fleisch vor dem Braten nicht salzen und nicht direkt aus dem Kühlschrank in die Pfanne geben. Das Fleisch wird besser, wenn es Zimmertemperatur hat und kurz mit Küchenpapier trocken getupft wurde. Zum Braten eine gusseiserne oder emaillierte Stahlpfanne verwenden, die die Hitze lange speichern kann. Wenn das Fett zu schnell abkühlt, schliessen sich die Fleischporen nicht richtig, und das Steak trocknet aus. Für eine aromatische Kruste pro Seite eine Minute in heissem Fett anbraten. Zum Fertiggaren Steak in der Pfanne salzen und pfeffern und dann einige Minuten bei mittlerer Temperatur fertig braten, bis der gewünschte Gargrad erreicht ist. Bei grossen Steaks wie T-Bone, Entrecôte double und Chateaubriand empfiehlt es sich, sie anstatt in der Pfanne im Backofen zu garen (ca. 4-8 Minuten). Auch die Niedergarmethode eignet sich für Steaks ausgezeichnet.

Das in der Pfanne gebratene Steak kann flambiert werden und im Alkohol enthaltene Aroma- und Geschmacksstoffe aufnehmen. Es eignen sich zum Beispiel Gin, Whisky, Cognac oder Rum. Ist das Alkoholvolumen unter 40%, muss der Alkohol vor dem Flambieren auf 30 bis 40 Grad erwärmt werden.

Tipp: Steaks nach dem Garen in Alufolie eingewickelt 10Min. ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft im Inneren verteilt.

In der Pfanne lässt sich auch ganz einfach eine geschmackvolle Sauce herstellen. Das übrig gebliebene Fett vom Braten abgiessen. Nun den Bratenrückstand am Pfannenboden mit etwas Butter oder Bouillon ablösen und einkochen. Die Sauce mit Senf, Kräutern, Wein, Whisky, Cognac, Sherry etc. verfeinern. Das Steak pro Seite nochmals ca. 30Sek. darin wenden.


 Diese Kalbsmedaillons vom Grill sind ein Hochgenuss.
Die Grillsaison steht vor der Türe!

Steak-Fans freuen sich auf den Sommer, wenn endlich das feine Stück Fleisch wieder auf dem Grill im Garten brutzeln darf. Für ein zartes Outdoor-Steak muss der Grill auf der höchsten Stufe vorgeheizt resp. eine starke Glut vorbereitet werden. Das raumtemperierte Steak auf den heissen Grillrost legen und bei geschlossenem Deckel auf der höchsten Stufe für 4Min. grillieren. Je nach Vorliebe vorher mit einer leicht zerdrückten Knoblauchzehe oder Kräutern einreiben und eventuell leicht mit Öl bepinseln.

Tipp: Bei etwas weniger zartem Fleisch den Saft einer halben Zitrone darüberträufeln oder das Fleisch vor dem Grillieren marinieren.
Zum Wenden eine Zange verwenden und nicht mit einer Gabel ins Fleisch stechen. Ganz wichtig: Nach dem Grillieren das Fleisch für 5 bis 10Min. leicht bedeckt an einem warmen Ort (über Raumtemperatur) ruhen lassen, dann erst servieren.

Text: Jeannine Hegelbach


 Das Anbraten verbessert den Geschmack des Fleisches, nicht aber die Zartheit.
Gutes Anbraten für einen feinen Geschmack

Fleisch besteht aus Muskelzellen und Fett. Porenartige Löcher gibt es höchstens, wenn das Steak vor dem Anbraten mit einer Gabel angestochen wird. Das sollte man tatsächlich unterlassen, da dadurch mehr Saft als nötig ausfliesst.

Im Volksmund redet man beim Anbraten davon, dass sich die Poren schliessen. Genauer gesagt, ist dies ein chemischer Prozess, die sogenannte Maillard-Reaktion. Bei 140°C werden die Membranen der Muskelzellen aufgebrochen. Die Proteine verbinden sich mit den Zuckermolekülen, die auch im Fleisch enthalten sind. Die leckere braune Kruste ist also caramelisiertes Fleisch. Die Maillard-Reaktion verbessert den Geschmack des Fleisches, nicht aber die Zartheit.

Uns ist bewusst, dass die Aussage «Die Poren schliessen sich beim Anbraten» fachlich nicht genau ist. Trotzdem verwenden wir diesen Ausdruck, da er mehrheitlich gut verstanden wird und einfacher verständlich ist als eine chemische Abhandlung.

Tipp: Marlène Gautschi, Ernährungsberaterin 


 Auf zur kulinarischen Schnitzeljagd mit dem neuen Buch «Plätzli & Steaks»!
Neu: «Plätzli & Steaks»

Haben Sie Lust auf eine abwechslungsreiche Küche und neue Ideen für die Zubereitung von Steaks? Raffinierte Saucen, Marinaden und Rezeptkreationen finden Sie im neuen Betty Bossi Buch «Plätzli & Steaks». Anstatt von der klassischen Kräuterbutter wird das Steak mit eingelegten Thymianzweigen von einer fruchtigen Orangenbutter begleitet. Mit Steaks an einer Sauce aus Löwenzahnhonig und Weisswein den Gaumen überraschen oder lieber auf eine bewährte, geschmorte Schalottensauce zurückgreifen? Von der pfeffrigen Kräutersauce, einer mit Kokosmilch verfeinerte Currysauce, der mexikanischen Marinade oder einer cremigen Morchelsauce - abwechslungsreiche Arten und Spielereien, wie sie Steaks zubereiten können, damit niemals Langeweile aufkommt.

3 gluschtige Rezepte aus dem neuen Buch «Plätzli & Steaks» finden Sie im aktuellen Betty Bossi Newsletter.


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Muttertag: Genuss mit Herz
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