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Salat - so vielseitig! Der Sommer ist da, und frische, knackige Salate steigen auf der Beliebtheitsskala nach ganz oben! Ob als leichte Vorspeise, variantenreicher Hauptgang oder als perfekte Beilage zum Grillieren - die Natur offeriert uns eine Palette an zahlreichen Zutaten wie Blattsalate, verschiedene Gemüse, Blüten und Kräuter, mit denen wir kreativ werden dürfen. Beim Wort Salat denken wir wahrscheinlich zuerst an ein Gericht aus rohem Salatgemüse, welches mit einem Dressing serviert wird. Da hört der Begriff Salat aber noch lange nicht auf, sondern es fängt erst an, interessant zu werden. Das Wort Salat stammt vom lateinischen salata und bedeutet ursprünglich «eingesalzen». Salate sind gemäss dem Wortsinn nach mit Salz haltbar gemachte Speisen und gehören zur kalten Küche. Die Hauptzutat bestimmt das Salatgericht:
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Kunstvoll angerichtet - speziell serviert Am einfachsten und praktischsten ist es, den Salat in einer Schüssel anzurichten. Wer etwas mehr Zeit zur Verfügung hat, kann aber seine Gäste auch mal mit einer etwas ausgefalleneren Variante überraschen. Salat in der Schüssel: Für Blattsalate oder einen gemischten Salat eignen sich die neuen Glas-Schalen aus dem Glasschalen-Set «Babuschka» gut. Besonders schön sieht der Salat aus, wenn man frisch gehackte Kräuter oder essbare Blüten in den Salat mischt. Peperoni-Würfelchen, Radieschen-Scheiben, Cherry-Tomaten oder geraffelte Rüebli geben einen zusätzlichen Farbtupfer ins Grün. Essbare Salat-Schälchen: Besonders reizvoll präsentiert sich ein frischer Sommersalat in essbaren Schälchen, wie z.B. im Parmesankörbchen. Auch Mürbeteig-Bödeli in verschiedenen Formen eignen sich gut als schmackhafter Salat-Blickfang. Besonders einfach, aber wirkungsvoll macht sich Salat auf Blätterteig-Dreiecken: Aus Blätterteig Dreiecke in gewünschter Grösse ausschneiden, mit Eigelb bepinseln und im Backofen knusprig backen, vor dem Anrichten auskühlen lassen. Salat in der Pita-Tasche: Pita-Tasche aufschneiden, kurz toasten und z.B. mit griechischem Salat füllen. Salat in der Tortilla-Hülle oder in der Tacos-Schale: Tortillas und Tacos (erhältlich z.B. bei Coop) nach Angaben auf der Verpackung zubereiten und mit Salat anrichten. |
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Salat - mehr als nur Grünzeug Es soll Leute geben, die Salat verächtlich als Grünzeug bezeichnen, doch selbst für solche Salatmuffel gibt es verführerische Alternativen. Gluschtige Inspirationen für besondere Salatkreationen finden sich zahlreich in den Küchen anderer Länder: Die asiatische Küche kennt Salate mit Fleisch oder Fisch als Hauptzutat, z.B. Nudel-Surimi-Salat (Surimi sind in Paprika gewendete Stäbchen aus gekochtem Fisch oder Krabbenfleisch), Rindfleisch-Salat, Poulet-Shiitakepilz-Salat, Muschelsalat usw. Die exotische Küche bietet jedoch auch interessante Kombinationen für die vegetarische Salatküche: Glasnudel-Salat, Pak-Choi-Salat (chinesischer Senfkohl) mit Tofu oder Gemüsesalat mit rotem Curry. Mit ungewohnten Kombinationen wie Peperoni-Nektarinen-Salat, Poulet-Melonen-Mango-Salat oder orientalischem Rüeblisalat mit Zimt und Orangenblütenwasser überraschen und begeistern Sie Salat-Gourmets und überzeugen hoffentlich auch die letzten Salat-Verächter! |
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Das i-Tüpfelchen auf dem Salat Schön und gut - Genuss fürs Auge und den Gaumen, das ist beim Salat besonders wirkungsvoll. Mit einfachen Ideen zaubern Sie selbst auf Blattsalate raffinierte Effekte:
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Dressings für jeden Geschmack Ob guter Balsamico mit feinem Olivenöl oder eine cremige, französische Salatsauce mit rassigem Knoblauch - beim Dressing gibt es unzählige Varianten und Variationen, und genau deswegen macht es Spass, damit zu experimentieren. Bei einfachen Essig-Öl-Salatsaucen mischt man im Verhältnis 1EL Essig auf 2EL Öl. Raffinierte Geschmacksvarianten erhält man, indem man spezielle Essige verwendet - die Auswahl ist gross: Sherry-Essig, Himbeer-Essig, Kräuter-Essig, Balsamico, Apfelessig, Champagner-Essig usw. Geschmacksneutrale Öle wie Sonnenblumenöl oder Rapsöl kann man immer verwenden. Mit einer kleinen Menge an geschmacklich intensiven Ölen wie Sesamöl, Walnussöl, Arganöl, Haselnussöl setzt man überraschende Geschmacksakzente. Für französische Dressings werden Senf und Mayonnaise beigemischt. Für leichtere Salatsaucen kann als Basis Gemüsebouillon, Joghurt oder Magerquark verwendet werden. Wer die Möglichkeit hat, z.B. an Messen oder im Delikatessgeschäft ein hochwertiges Olivenöl oder einen edlen Balsamico zu degustieren, sollte diese Gelegenheit unbedingt nützen. Text: Jeannine Hegelbach |
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Salat als Hauptmahlzeit Clever kombiniert ist Salat eine ausgewogene und schnelle Hauptmahlzeit. Möglichst viel Abwechslung in den Salatkreationen und gesunde Zutaten bringen nicht nur Frische, sondern auch Genuss und Sättigung, ohne die Bikinifigur zu ruinieren! Damit ein Salat vollwertig ist, sollen die drei Hauptnährstoffe Kohlenhydrate, Eiweiss und Fett in einer Salatmahlzeit vereint sein. Als Kohlenhydrate müssen dies nicht immer Kartoffeln, Reis oder Pasta sein. Alle gekochten Getreidearten wie Ebly, Couscous, Hirse, Gerste, Dinkel usw. sind kalt im Salat eine wertvolle Alternative. Auch Vollkornbrotwürfeli schmecken angemacht mit Salatsauce wunderbar. Je eine Portion Blattsalat (ca. 30g) und eine Portion Gemüse (150g) sorgen für ein grosses Volumen. Die reichlich enthaltenen Faserstoffe quellen im Magen und Darm auf, reizen durch ihr grösseres Volumen die Darmwände und regen so zu einer effizienteren Verdauung an. Auch das Sättigungsgefühl, das sich erst nach ungefähr 20Min. einstellt, kann so erreicht werden. Daneben enthält Gemüse viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Es macht Sinn, Gemüse immer saisonal zu wählen und für Abwechslung in der Farbe zu sorgen. So führt man dem Körper alle notwenigen Nährstoffe zu. Ein Menüsalat sollte auch immer eine Eiweissquelle enthalten, denn dieser Nährstoff sorgt für die Sättigung. Geeignet sind jegliches kalte Fleisch (z.B. Mostbröckli), würzige, milde, harte oder weiche Käsesorten, gekochte Eier, gekochte Hülsenfrüchte (z.B. grüne Linsen, Tofu), Fisch und Meeresfrüchte (z.B. Crevetten, Jakobsmuscheln). Die Salatsauce ist die Seele eines jeden Salats und muss einfach schmecken. Aber aufgepasst, fettreiche Salate belasten die Verdauung unnötig und sind erst noch ungesund. Da gilt: Weniger ist mehr. Deshalb eine Salatsauce mit wertvollem Öl wie Raps- oder Olivenöl zubereiten und mit Samen oder Nüssen bereichern statt mit Rahm und Mayonnaise. Verpackt in einer Lunchbox, ist ein Salat eine ideale Büromahlzeit. Rezept: Grünkernsalat mit Frischkäse Gesundheitstipp: Marlène Gautschi, Ernährungsberaterin |
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