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Berner Platte: Nichts für zaghafte Esser Die Berner Platte soll folgendermassen entstanden sein: Am 5. März 1798 bereiteten die Frauen von Wohlen bei Bern im Gasthof Kreuz ihren tapferen Männern ein währschaftes Mahl zu. Diese hatten soeben in der Schlacht bei Neuenegg die Soldaten Napoleons besiegt, wussten aber noch nichts davon, dass die Franzosen noch am selben Tag in Bern einmarschiert waren. Jede Frau steuerte bei, was sie jahreszeitlich bedingt noch im Rauch hängen hatte, was in der Beize lag, was sie aus Keller oder Vorratskammer entbehren konnte: Speck, Würste, Siedfleisch, Schinken, Zunge, Rippli, Gnagi (gepökelte Schweinsfüsse), dazu Wintergemüse wie Sauerkraut, Sauerrüben, Dörrbohnen und Kartoffeln. Damit jeder von allem etwas abbekam, schnitten die Frauen das Fleisch auf und legten es auf das Gemüse. Die Berner Platte steht im Gasthof Kreuz in Wohlen bei Bern noch immer auf der Speisekarte. Sie ist auch heute nichts für zaghafte Esser, und gar mancher muss ob der grosszügigen Portionen schon vorzeitig kapitulieren. Zum Glück gibt es inzwischen den Berner Teller für den kleineren Appetit! Das gehört traditionellerweise auf eine Berner Platte: Gemüse je nach Jahreszeit (z.B. grüne Bohnen, Dörrbohnen, Speckrüebli, Sauerkraut, Sauerrüben), gesottenes Rindfleisch (Siedfleisch), Rindszunge, gesalzen oder geräuchert, Speck, grün oder geräuchert, Buurehamme (Bauernschinken), Gräuchts (z.B. geräucherte Rippli, Schüfeli), Gnagi, Berner Zungenwurst, Emmentalerli (Schweinswürstchen) und Markbeine. Das Gemüse wird auf einer grossen, tiefen Platte angerichtet und mit den Fleischtranchen bedeckt. Dazu werden Salzkartoffeln serviert. Das Rezept finden Sie im neusten Betty Bossi Buch «Schwiizer Chuchi». |
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Essen wie zu Gotthelfs Zeiten In den Werken von Jeremias Gotthelf spielen Essen und Trinken eine wichtige Rolle. Albert Bitzius, wie er mit seinem bürgerlichen Namen hiess, war evangelischer Pfarrer und arbeitete von 1831 bis zu seinem Tod 1854 in Lützelflüh. Der Schriftsteller selbst hat zwar keine Rezepte überliefert, längst gehören aber Gerichte zu Gestalten und Geschichten von Jeremias Gotthelf zu den bekannten Spezialitäten, die Eingang in die «chüschtigi Ruschtig» (würzige, schmackhafte Waren, Sachen), die währschafte Emmentaler Küche, gefunden haben. Hier eine kleine Auswahl:
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Weitere Highlights aus der Berner Küche Im Bernbiet gibt es noch viele weitere traditionelle Rezepte, die jedoch in der übrigen Schweiz weniger bekannt sind.
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Von Grümpelwurst und Gumpesel Das breite Angebot an Würsten im Bernbiet lässt die Herzen von Wurstliebhaberinnen und -liebhabern höherschlagen:
Die Adressen von Metzgereien mit einem traditionellen Emmentaler Fleisch- und Wurstangebot können auf der Webseite der branchenübergreifenden Vereinigung Ämmitaler Ruschtig nachgeschlagen werden: www.aemmitaler-ruschtig.ch. |
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Das neue Buch: «Schwiizer Chuchi» Klassische Berner Fleischgerichte wie die Berner Platte, das Ziberlihoger-Lisi-Filet, das Hagu-Hans-Gotlett und der Suure Mocke dürfen natürlich auch im allerneusten Betty Bossi Kochbuch «Schwiizer Chuchi» nicht fehlen. Daneben finden sich aber auch Neuinterpretationen von bekannten Gerichten. Wir haben z.B. mit den Zutaten des Emmentaler Hackbratens ein neues Rezept gemacht: ein Maki-Sushi. Aber auch die neue Schweizer Küche mit marktfrischen Schweizer Produkten spielt im Buch eine wichtige Rolle: Beispiele aus dem Bernbiet sind das Siedfleisch mit Kabis-Chutney und das Kalbfleisch-Tatar mit Belper Knolle. Aber natürlich ist nicht nur der Kanton Bern im neuen Buch vertreten. Auf 320 Seiten haben wir jeden Kanton und jede Region mit seinen bzw. ihren typischen Spezialitäten berücksichtigt. Dank unserer Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus finden Sie neben den kulinarischen Perlen viele Informationen zu den einzelnen Regionen, ihren Spezialitäten und ihrem kulturellen Erbe. Betty Bossi Abonnentinnen und Abonnenten erhalten das neue Buch jetzt für nur CHF 29.90 statt 36.90. Profitieren Sie jetzt: Sie sparen CHF 7.00! Das neue Buch «Schwiizer Chuchi» jetzt bestellen ... |
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Kulinarische Reise: Chüschtigi Ruschtig Klassische Berner Fleischgerichte wie die Berner Platte, das Ziberlihoger-Lisi-Filet, das Hagu-Hans-Gotlett und der Suure Mocke dürfen natürlich auch im allerneusten Betty Bossi Kochbuch «Schwiizer Chuchi» nicht fehlen. Daneben finden sich aber auch Neuinterpretationen von bekannten Gerichten. Wir haben z.B. mit den Zutaten des Emmentaler Hackbratens ein neues Rezept gemacht: ein Maki-Sushi. Aber auch die neue Schweizer Küche mit marktfrischen Schweizer Produkten spielt im Buch eine wichtige Rolle: Beispiele aus dem Bernbiet sind das Siedfleisch mit Kabis-Chutney und das Kalbfleisch-Tatar mit Belper Knolle. Aber natürlich ist nicht nur der Kanton Bern im neuen Buch vertreten. Auf 320 Seiten haben wir jeden Kanton und jede Region mit seinen bzw. ihren typischen Spezialitäten berücksichtigt. Dank unserer Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus finden Sie neben den kulinarischen Perlen viele Informationen zu den einzelnen Regionen, ihren Spezialitäten und ihrem kulturellen Erbe. Betty Bossi Abonnentinnen und Abonnenten erhalten das neue Buch jetzt für nur CHF 29.90 statt 36.90. Profitieren Sie jetzt: Sie sparen CHF 7.00! Das neue Buch «Schwiizer Chuchi» jetzt bestellen ... |
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