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Chnöpfli und Gnocchi: Der neue Hochgenuss

Hausgemachte Chnöpfli und Gnocchi gehören nördlich und südlich der Alpen zu den Lieblingsgerichten. Manche Köchin bzw. mancher Koch zögert aber dennoch, Gäste bzw. Familie mit den Teigwarenspezialitäten zu verwöhnen, weil die Zubereitung recht aufwändig ist. Mit dem neuen Chnöpfler-Set von Betty Bossi können Sie sich getrost heranwagen. Ob Chnöpfli oder Gnocchi-ähnliche Chnöpf: Jetzt gehts schneller und einfacher!
 

 
     
 
     
 
     
 
     
 
Seiteninhalt
 
Chnöpfli und Spätzli: Der kleine Unterschied

Kartoffel-Gnocchi: Der Klassiker aus Italien

Gnocchi-Geschichte(n)

Gnocchi-Variationen

Schupfnudel: Die Cousine aus Schwaben

Neu erfunden: Chnöpfler-Set inkl. Kochbuch!

Glutenfreie Chnöpfli und Gnocchi

Archiv

 

 Chnöpfli unterscheiden sich von Spätzli lediglich durch ihre eher rundliche Form. Sie gelingen am besten mit dem neuen Chnöpfler-Set von Betty Bossi.
Chnöpfli und Spätzli: Der kleine Unterschied

Chnöpfli und Spätzli unterscheiden sich nur in der Form: Die rundlichen Chnöpfli gelingen am besten mit dem neuen Chnöpfler-Set von Betty Bossi. Der Teig wird einfach portionenweise durch das Sieb mit kleiner Lochung gestrichen. Für Spätzli wird der Teig dünn auf einem Brettchen ausgestrichen und dann mit einem Spachtel oder einem langen Messer schmale Streifen direkt ins siedende Wasser geschnitten.

Chnöpfli- bzw. Spätzliteig besteht aus Mehl, Milch, Wasser und Eiern. Im Handel gibt es spezielles Chnöpflimehl. Im Betty Bossi Grundrezept kommt auf 200g Mehl ein Anteil von 100g Chnöpflimehl. Dieses gibt den Chnöpfli und Spätzli mehr Biss! Aber auch Weiss-, Ruch- oder ganz fein gemahlenes Vollkornmehl lassen sich gut verwenden. Bis zu einem Drittel des Mehls kann zudem durch Mais-, Marroni- oder Buchweizenmehl ersetzt werden.

Die Chnöpfli gelingen am besten, wenn man ein paar Tipps befolgt und dem Teig Zeit lässt, sich zu entwickeln: Die Zutaten werden mit einer Kelle gemischt und so lange geklopft, bis der Teig dickflüssig ist, glänzt und Blasen wirft. Nach dem Klopfen lässt man den Teig bei Raumtemperatur etwa eine halbe Stunde ruhen.

Mehr zum Thema Chnöpfli und Spätzli lesen Sie in unserem Archivbeitrag.

Grundrezept: Chnöpfli und Spätzli


 Optisch kaum von den klassischen italienischen Gnocchi zu unterscheiden und geschmacklich mindestens ebenso gut: Die neuen Kartoffel-Chnöpf von Betty Bossi!
Kartoffel-Gnocchi: Der Klassiker aus Italien

Die klassischen italienischen Gnocchi bestehen nur aus Kartoffeln und Mehl. Je nach verwendeter Kartoffelsorte kann das Verhältnis von Kartoffeln und Mehl ändern, und unter Umständen muss ein Ei zum Binden des Teiges beigegeben werden. Betty Bossi hat ihre Rezepte den in der Schweiz erhältlichen Kartoffelsorten angepasst und verwendet daher immer ein Ei. Zum Einsatz kommen mehlig kochende Sorten mit hohem Stärkegehalt (erkennbar an der blauen Farbe auf der Verpackung). Gnocchi gelingen nicht in jeder Jahreszeit gleich gut. Jetzt und den ganzen Winter über ist allerdings der ideale Zeitpunkt, denn Lagerkartoffeln haben einen deutlich höheren Stärkegehalt als die im Sommer angebotenen frisch geernteten Kartoffeln.

Aufwändig ist das Formen der Gnocchi von Hand: Zuerst wird der Teig zu Rollen von je ca. 1,5cm Durchmesser geformt, anschliessend in ca. 2cm lange Stücke geschnitten und dann zu Kugeln geformt. Klassische Gnocchi weisen das typische Rillenmuster auf, das anscheinend dafür sorgen soll, dass die Sauce (traditionellerweise Tomatensauce oder auch einfach nur zerlassene Butter und Reibkäse) besser aufgenommen wird. Die Rillen entstehen, indem man die Teigkugeln mit dem Daumen über die Zinken einer Gabel rollt. In Italien hat man den so genannten Rigagnocchi (riga = Linie) dafür, ein gestieltes Holzbrettchen mit Rillen.

Einfacher und schneller gehts mit dem neuen Chnöpfler-Set von Betty Bossi. Die Kartoffelmasse wird durch das Sieb mit den vier grossen Löchern direkt ins siedende Wasser gestrichen. Zwar haben die Gnocchi dann nicht ganz die klassische Form, aber sie schmecken genauso gut. Probieren Sie die Kartoffel-Chnöpf mit Olivenbutter aus dem Rezeptbuch zum Chnöpfler-Set aus!

Rezept: Kartoffel-Chnöpf mit Olivenbutter


 Unmengen von Gnocchi mit Tomatensugo werden am «venardì gnocolàr» (Gnocchi-Freitag) des Karnevals von Verona verspiesen.
Gnocchi-Geschichte(n)

Gnocchi di patate (Kartoffel-Gnocchi) sind das typische Gericht des Karnevals von Verona. Der Brauch geht aufs Jahr 1531 zurück, als in der Stadt eine schwere Hungersnot herrschte. Um einen Volksaufstand zu verhindern, verteilten vermögende Bürger am letzten Freitag vor der Fastenzeit Lebensmittel an die Bedürftigsten. Der «venardì gnocolàr» (Gnocchi-Freitag; nächstes Jahr: 19.2.2010), der heute mit einem Volksfest und einem Umzug gefeiert wird, wird darauf zurückgeführt. Im Zentrum steht der «papà del gnocco», eine Art Weihnachtsmann mit einer riesigen, vergoldeten Gabel mit einem aufgespiessten Gnocchi als Zepter. Er verteilt Unmengen von Süssigkeiten und lädt zu einem grossen Gnocchi-Mahl.

Kartoffel-Gnocchi, wie wir sie heute kennen, sind erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts verbreitet. In Salzwasser gekochte Klösschen bereitete man jedoch schon viel früher zu. Auf den Renaissance-Banketten der Lombardei tischte man sogenannte Zanzarelli auf: Die Ur-Gnocchi bestanden aus Brot, Milch und gehackten Mandeln. Im 17. Jahrhundert begann man sie dann Malfatti zu nennen. Und statt Brot und Mandeln verwendete man Mehl, Wasser und Eier.


 Griess-Gnocchi oder Gnocchi alla romana werden zu Rondellen oder Halbmonden geformt und im Ofen überbacken.
Gnocchi-Variationen

Neben den verbreiteten Kartoffel-Gnocchi gibt es weitere Variationen, die sich aufgrund der Zutaten und auch der Form unterscheiden.
  • Griess-Gnocchi
    Der Teig aus Milch, Butter, Hartweizengriess, Parmesan und Ei wird zu Rondellen oder Halbmonden ausgestochen. Das Gericht wird im Ofen gratiniert und ist auch unter dem Namen Gnocchi alla romana bekannt.
    Rezept: Griess-Gnocchi
  • Polenta- oder Mais-Gnocchi
    Eine Variante der Griess-Gnocchi mit Polenta statt mit Griess.
  • Malfatti
    Grössere Gnocchi. Die Teigmasse besteht in der Regel aus Ricotta, Gemüse (z.B. Spinat), Parmesan, Eiern, Butter und Mehl und wird mit zwei Esslöffeln abgestochen.
  • Gnocchi alla sorrentina
    Mit Tomaten und Mozzarella überbackene Gnocchi, die rund um den Golf von Neapel verbreitet sind.
  • Gefüllte Gnocchi
    Gnocchi gibt es auch gefüllt, z.B. mit Gorgonzola.
    Rezept: Gorgonzola-Gnocchi
  • Farbige Gnocchi
    Gemüse, Kräuter oder Gewürze bringen Farbe rein: z.B. Spinat (grün), Kürbis und Safran (gelb), Rüebli (orange).
    Rezept: Gratinierte Kürbis-Gnocchi



 Gnocchi auf badische bzw. schwäbische Art: Schupfnudeln werden wegen ihrer spezifischen Form auch Bubespitzle genannt.
Schupfnudel: Die Cousine aus Schwaben

Die Schupf- oder auch Fingernudel ist eine nahe Verwandte der Gnocchi. Sie wird aus den gleichen Zutaten (Kartoffeln, Mehl, Eier) zubereitet, nur ist der Kartoffelanteil etwas tiefer und der Eianteil höher. Anstelle von Kartoffeln können auch Roggen- und Weizenmehl verwendet werden. Schupfnudeln sind vor allem in der badischen und der schwäbischen Küche verbreitet. Hier werden sie auch Bubespitzle genannt. Traditionellerweise werden sie von Hand geformt: Aus Teigrollen von ca. 2cm Durchmesser werden mit einem Teighörnchen ca. 1cm breite Stücke abgestochen. Anschliessend werden die Teigstücke zu Rollen geformt, die an den Enden etwas dünner werden.

Entstanden sind die Schupfnudeln als Gericht der Landsknechte während des Dreissigjährigen Krieges. Aus den ihnen zugeteilten Mehlrationen und Wasser bereiteten die Soldaten dicke Nudeln zu. Mit der Einführung der Kartoffel in Deutschland im 17. Jahrhundert wurde das Rezept erweitert und entwickelte sich je nach Region unterschiedlich.

Krautschupfnudeln, also Schupfnudeln mit Sauerkraut, sind auf Weinfesten in Baden-Württemberg ein beliebtes Gericht. Es gibt aber zahlreiche andere, auch süsse Variationen, z.B. mit Mohn oder Zucker und Zimt. Schupfnudeln können entweder in Salzwasser gekocht, frittiert oder auch in der Pfanne gebraten werden.

Rezept: Schupfnudel-Pfanne

Text: Daniela Rinderknecht


 Mit dem neuen Chnöpfler-Set von Betty Bossi können Sie Chnöpfli oder die neuen, Gnocchi-ähnlichen Chnöpf schnell und einfach selber machen. Im Kochbuch dazu gibts 30 verlockende Hit-Rezepte!
Neu erfunden: Chnöpfler-Set inkl. Kochbuch!

Gehören Chnöpfli und Gnocchi auch zu Ihren Lieblingsgerichten? Mit dem neuen Chnöpfler-Set von Betty Bossi können Sie beides schnell und einfach selber machen. Das bekannte Chnöpfli-Sieb hat uns nämlich zur Erfindung des «Chnopfs» inspiriert, einer Gnocchi-ähnlichen Spezialität. Kartoffelmasse einfach durch das Sieb mit den vier grossen Löchern streichen, und fertig sind die neuen Chnöpf!

Mal schlicht, mal raffiniert, mal pikant, mal süss, immer herzhaft und selbst gemacht: Mit den beiden Sieben entscheiden Sie nach Lust und Laune, ob es die bekannten Chnöpfli oder die neuen, Gnocchi-ähnlichen Chnöpf sein dürfen. Im Kochbuch dazu gibts 30 verlockende Hit-Rezepte! Probieren Sie jetzt gleich eines davon aus:

Rezept: Kartoffel-Chnöpf mit Olivenbutter

Chnöpfler-Set (2 Siebe, 1 Teigschaber)
inkl. Kochbuch «Chnopf & Chnöpfli»

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 Die glutenfreien Chnöpfli und Gnocchi von Betty Bossi können auch Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit unbeschwert geniessen.
Glutenfreie Chnöpfli und Gnocchi

Auch wenn Sie von einer Gluten-Unverträglichkeit betroffen sind, müssen Sie nicht auf feine Chnöpfli und Gnocchi verzichten! Betty Bossi hat für Sie zwei tolle Rezepte kreiert. Weitere glutenfreie Rezepte finden Sie in unserer Rezept-Datenbank, die Sie als Betty Bossi Abonnentin bzw. Abonnent gratis nutzen können. Bei der Rezeptsuche einfach das Stichwort «glutenfrei» eingeben, und schon werden Sie fündig!

Ferner bieten wir in der Betty Bossi Kochschule in Zürich und neu auch in Basel Kochkurse zum glutenfreien Kochen an. Für neu diagnostizierte Zöliakie-Betroffene gibt es Grundkurse. In den Themenkursen «Zöliakie» zeigen wir Ihnen das glutenfreie Kochen mit vielen alltagstauglichen Rezepten sowie zahlreichen Tipps und Tricks.

Rezept: Glutenfreie Curry-Chnöpfli

Rezept: Glutenfreie Gnocchi al pomodoro


 Currywurst: Snack mit Kultcharakter.
Pastasalate: Verführerisch sommerlich
Südafrika: Das Kap der guten Küche
Osterlamm - ein himmlischer Genuss
Hamburger: Vom Fast Food zum Festessen!
Köstliche Saucen - Krönung eines Gerichts
Brownies - die amerikanische Versuchung!
Ofenküchlein - aus Luft und Liebe
Currywurst: Snack mit Kultcharakter
Kulinarisches Australien
Kulinarische Kreuzfahrt: Traumschiff ahoi!
Tiramisù - ein echter Aufsteller!
Paella - ein spanisches Feuerwerk
Roastbeef - das Festessen der Briten
Die Vorspeise: fulminanter Auftakt
Lasagne: Ein Gedicht von einem Gericht
Amaretti - bittersüsse Versuchung
China: Kulinarische Sommerspiele
Karibische Küche: Kulinarische Inselträume
Ravioli: In der Hülle liegt die Fülle
Österreichs köstliche Schmankerln
Fischstäbchen: Knusperspass für alle
Roulade - ein runder Genuss
Süss und verführerisch - Caramel
Feine Fondues zum Fest: Chinoise & Co.
Feine Fondues zum Fest: Chinoise & Co.
Heiss geliebt: Kaffee und Tee mit Schuss
Vegetarisch: Fleischlos glücklich
Multikulturelles Korn mit Biss: Hartweizen
Delikatess-Öle: Gepresstes Gold
Asia-Gemüse: Farbtupfer im Blätterwald
Blindbacken - traumhaft dekorativ
Chutneys - fruchtige Würze Indiens
Radieschen: rotweisse Frühjahrspower
Ravioli: In der Hülle liegt die Fülle
Trinkhalm: Verlängerter Trinkspass
Zitrusfrüchte - die süsssaure Versuchung
Kartoffel - die Knolle voller Genuss





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