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Chnöpfli und Spätzli: Der kleine Unterschied Chnöpfli und Spätzli unterscheiden sich nur in der Form: Die rundlichen Chnöpfli gelingen am besten mit dem neuen Chnöpfler-Set von Betty Bossi. Der Teig wird einfach portionenweise durch das Sieb mit kleiner Lochung gestrichen. Für Spätzli wird der Teig dünn auf einem Brettchen ausgestrichen und dann mit einem Spachtel oder einem langen Messer schmale Streifen direkt ins siedende Wasser geschnitten. Chnöpfli- bzw. Spätzliteig besteht aus Mehl, Milch, Wasser und Eiern. Im Handel gibt es spezielles Chnöpflimehl. Im Betty Bossi Grundrezept kommt auf 200g Mehl ein Anteil von 100g Chnöpflimehl. Dieses gibt den Chnöpfli und Spätzli mehr Biss! Aber auch Weiss-, Ruch- oder ganz fein gemahlenes Vollkornmehl lassen sich gut verwenden. Bis zu einem Drittel des Mehls kann zudem durch Mais-, Marroni- oder Buchweizenmehl ersetzt werden. Die Chnöpfli gelingen am besten, wenn man ein paar Tipps befolgt und dem Teig Zeit lässt, sich zu entwickeln: Die Zutaten werden mit einer Kelle gemischt und so lange geklopft, bis der Teig dickflüssig ist, glänzt und Blasen wirft. Nach dem Klopfen lässt man den Teig bei Raumtemperatur etwa eine halbe Stunde ruhen. Mehr zum Thema Chnöpfli und Spätzli lesen Sie in unserem Archivbeitrag. Grundrezept: Chnöpfli und Spätzli |
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Kartoffel-Gnocchi: Der Klassiker aus Italien Die klassischen italienischen Gnocchi bestehen nur aus Kartoffeln und Mehl. Je nach verwendeter Kartoffelsorte kann das Verhältnis von Kartoffeln und Mehl ändern, und unter Umständen muss ein Ei zum Binden des Teiges beigegeben werden. Betty Bossi hat ihre Rezepte den in der Schweiz erhältlichen Kartoffelsorten angepasst und verwendet daher immer ein Ei. Zum Einsatz kommen mehlig kochende Sorten mit hohem Stärkegehalt (erkennbar an der blauen Farbe auf der Verpackung). Gnocchi gelingen nicht in jeder Jahreszeit gleich gut. Jetzt und den ganzen Winter über ist allerdings der ideale Zeitpunkt, denn Lagerkartoffeln haben einen deutlich höheren Stärkegehalt als die im Sommer angebotenen frisch geernteten Kartoffeln. Aufwändig ist das Formen der Gnocchi von Hand: Zuerst wird der Teig zu Rollen von je ca. 1,5cm Durchmesser geformt, anschliessend in ca. 2cm lange Stücke geschnitten und dann zu Kugeln geformt. Klassische Gnocchi weisen das typische Rillenmuster auf, das anscheinend dafür sorgen soll, dass die Sauce (traditionellerweise Tomatensauce oder auch einfach nur zerlassene Butter und Reibkäse) besser aufgenommen wird. Die Rillen entstehen, indem man die Teigkugeln mit dem Daumen über die Zinken einer Gabel rollt. In Italien hat man den so genannten Rigagnocchi (riga = Linie) dafür, ein gestieltes Holzbrettchen mit Rillen. Einfacher und schneller gehts mit dem neuen Chnöpfler-Set von Betty Bossi. Die Kartoffelmasse wird durch das Sieb mit den vier grossen Löchern direkt ins siedende Wasser gestrichen. Zwar haben die Gnocchi dann nicht ganz die klassische Form, aber sie schmecken genauso gut. Probieren Sie die Kartoffel-Chnöpf mit Olivenbutter aus dem Rezeptbuch zum Chnöpfler-Set aus! Rezept: Kartoffel-Chnöpf mit Olivenbutter |
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Gnocchi-Geschichte(n) Gnocchi di patate (Kartoffel-Gnocchi) sind das typische Gericht des Karnevals von Verona. Der Brauch geht aufs Jahr 1531 zurück, als in der Stadt eine schwere Hungersnot herrschte. Um einen Volksaufstand zu verhindern, verteilten vermögende Bürger am letzten Freitag vor der Fastenzeit Lebensmittel an die Bedürftigsten. Der «venardì gnocolàr» (Gnocchi-Freitag; nächstes Jahr: 19.2.2010), der heute mit einem Volksfest und einem Umzug gefeiert wird, wird darauf zurückgeführt. Im Zentrum steht der «papà del gnocco», eine Art Weihnachtsmann mit einer riesigen, vergoldeten Gabel mit einem aufgespiessten Gnocchi als Zepter. Er verteilt Unmengen von Süssigkeiten und lädt zu einem grossen Gnocchi-Mahl. Kartoffel-Gnocchi, wie wir sie heute kennen, sind erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts verbreitet. In Salzwasser gekochte Klösschen bereitete man jedoch schon viel früher zu. Auf den Renaissance-Banketten der Lombardei tischte man sogenannte Zanzarelli auf: Die Ur-Gnocchi bestanden aus Brot, Milch und gehackten Mandeln. Im 17. Jahrhundert begann man sie dann Malfatti zu nennen. Und statt Brot und Mandeln verwendete man Mehl, Wasser und Eier. |
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Gnocchi-Variationen Neben den verbreiteten Kartoffel-Gnocchi gibt es weitere Variationen, die sich aufgrund der Zutaten und auch der Form unterscheiden.
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Schupfnudel: Die Cousine aus Schwaben Die Schupf- oder auch Fingernudel ist eine nahe Verwandte der Gnocchi. Sie wird aus den gleichen Zutaten (Kartoffeln, Mehl, Eier) zubereitet, nur ist der Kartoffelanteil etwas tiefer und der Eianteil höher. Anstelle von Kartoffeln können auch Roggen- und Weizenmehl verwendet werden. Schupfnudeln sind vor allem in der badischen und der schwäbischen Küche verbreitet. Hier werden sie auch Bubespitzle genannt. Traditionellerweise werden sie von Hand geformt: Aus Teigrollen von ca. 2cm Durchmesser werden mit einem Teighörnchen ca. 1cm breite Stücke abgestochen. Anschliessend werden die Teigstücke zu Rollen geformt, die an den Enden etwas dünner werden. Entstanden sind die Schupfnudeln als Gericht der Landsknechte während des Dreissigjährigen Krieges. Aus den ihnen zugeteilten Mehlrationen und Wasser bereiteten die Soldaten dicke Nudeln zu. Mit der Einführung der Kartoffel in Deutschland im 17. Jahrhundert wurde das Rezept erweitert und entwickelte sich je nach Region unterschiedlich. Krautschupfnudeln, also Schupfnudeln mit Sauerkraut, sind auf Weinfesten in Baden-Württemberg ein beliebtes Gericht. Es gibt aber zahlreiche andere, auch süsse Variationen, z.B. mit Mohn oder Zucker und Zimt. Schupfnudeln können entweder in Salzwasser gekocht, frittiert oder auch in der Pfanne gebraten werden. Rezept: Schupfnudel-Pfanne Text: Daniela Rinderknecht |
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Neu erfunden: Chnöpfler-Set inkl. Kochbuch! Gehören Chnöpfli und Gnocchi auch zu Ihren Lieblingsgerichten? Mit dem neuen Chnöpfler-Set von Betty Bossi können Sie beides schnell und einfach selber machen. Das bekannte Chnöpfli-Sieb hat uns nämlich zur Erfindung des «Chnopfs» inspiriert, einer Gnocchi-ähnlichen Spezialität. Kartoffelmasse einfach durch das Sieb mit den vier grossen Löchern streichen, und fertig sind die neuen Chnöpf! Mal schlicht, mal raffiniert, mal pikant, mal süss, immer herzhaft und selbst gemacht: Mit den beiden Sieben entscheiden Sie nach Lust und Laune, ob es die bekannten Chnöpfli oder die neuen, Gnocchi-ähnlichen Chnöpf sein dürfen. Im Kochbuch dazu gibts 30 verlockende Hit-Rezepte! Probieren Sie jetzt gleich eines davon aus: Rezept: Kartoffel-Chnöpf mit Olivenbutter Chnöpfler-Set (2 Siebe, 1 Teigschaber) inkl. Kochbuch «Chnopf & Chnöpfli» Super-Preis für Abonnenten: nur CHF 26.90 jetzt bestellen ... |
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Glutenfreie Chnöpfli und Gnocchi Auch wenn Sie von einer Gluten-Unverträglichkeit betroffen sind, müssen Sie nicht auf feine Chnöpfli und Gnocchi verzichten! Betty Bossi hat für Sie zwei tolle Rezepte kreiert. Weitere glutenfreie Rezepte finden Sie in unserer Rezept-Datenbank, die Sie als Betty Bossi Abonnentin bzw. Abonnent gratis nutzen können. Bei der Rezeptsuche einfach das Stichwort «glutenfrei» eingeben, und schon werden Sie fündig! Ferner bieten wir in der Betty Bossi Kochschule in Zürich und neu auch in Basel Kochkurse zum glutenfreien Kochen an. Für neu diagnostizierte Zöliakie-Betroffene gibt es Grundkurse. In den Themenkursen «Zöliakie» zeigen wir Ihnen das glutenfreie Kochen mit vielen alltagstauglichen Rezepten sowie zahlreichen Tipps und Tricks. Rezept: Glutenfreie Curry-Chnöpfli Rezept: Glutenfreie Gnocchi al pomodoro |
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