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Curry ist kein Gewürz Curry ist kein Gewürz, sondern eine Gewürzmischung. Von den Engländern wurde der Begriff während der indischen Kolonialherrschaft für Eintopfgerichte mit einer scharfen Sauce, eine Art Ragout, geprägt. In Indien wird diese Bezeichnung nicht verwendet. Das Wort stammt vom Tamilischen «kari» ab, was schwarzer Pfeffer bedeutet. Auch die Gewürzmischung wird in Indien nicht Curry genannt, sondern Masala. Fertige Curry-Mischungen wurden ursprünglich nur für den Export hergestellt, sind inzwischen aber auch in indischen Haushalten verbreitet. Indische Küchenchefs, die etwas auf sich halten, verwenden allerdings kein fertiges Pulver, sondern stellen ihre individuellen Mischungen selbst zusammen. Hier das Betty Bossi Rezept für eine selbst gemachte Curry-Mischung, die sich auch gut als Mitbringsel eignet: Rezept: Selbst gemachte Curry-Mischung Ob zum Selberbrauchen oder als Geschenk: Zum neuen Buch «Faszination Curry» hat Betty Bossi für Sie drei Curry-Mischungen zusammengestellt: Aktuell: Curry Mix «Tricolore» |
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Curry: Woher kommt die gelbe Farbe? Die meisten Curry-Mischungen enthalten Kurkuma bzw. Gelbwurz. Je grösser der Anteil davon, umso gelber ist das Curry. Kurkuma ist eine ingwerähnliche Wurzel und frisch, getrocknet oder gemahlen erhältlich. Das leicht bittere Gewürz dient auch zum Färben von Lebensmitteln, Ostereiern und Stoff. In der indischen Küche wird es meist getrocknet verwendet. |
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Die indische Küche: Vielfalt der Kulturen Unter dem Begriff «Indische Küche» werden die sehr unterschiedlichen Kochkulturen des indischen Subkontinents von Pakistan bis Bangladesch zusammengefasst. Die verschiedenen regionalen Essgewohnheiten sind von der Vielfalt der Völker, der Religionen und des Klimas geprägt. Grob kann zwischen drei Kochkulturen unterschieden werden:
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Curry-Hits: Von Biryani bis Vindaloo Die Speisekarte von indischen Restaurants stellt meistens einen bunten Mix dar und führt einen kreuz und quer durch die Regionalküchen des Subkontinents. Hier die bekanntesten Curry-Hits, die mit Sicherheit auf dem Menü stehen:
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Balti: Baltistan liegt in Birmingham Das Balti ist eine neue Curry-Kreation der pakistanischen Bevölkerung Birminghams (GB). Die Gerichte werden in einer Art Wok, einer gusseisernen Pfanne - genannt Balti oder Karahi bzw. Karai - zubereitet und darin auch zischend heiss serviert. Anders als die traditionellen indischen Currys, die über längere Zeit geschmort werden müssen, sind Baltis wesentlich schneller zubereitet. Sie werden wie ein chinesisches Gericht rührgebraten. Ein Balti besteht aus Fleisch und/oder Gemüse, Gewürzen und Kräutern sowie einer Sauce. Zuerst wird die Sauce zubereitet: Im Balti oder Karahi werden die Gewürze geröstet, Zwiebeln, Knoblauch und oft auch Tomaten dazugegeben und dann das Ganze püriert. Anschliessend werden das Fleisch und das Gemüse sowie weitere Gewürze im selben Topf rührgebraten. Am Schluss wird die Sauce wieder dazugegeben. Serviert wird das Gericht idealerweise in Portionen-Karahis. Dazu gehört Naan, indisches Fladenbrot. Der Kreativität sind in der Balti-Küche keine Grenzen gesetzt. Im Vordergrund stehen dabei schnelle und einfache Rezepte sowie der Spass beim Kochen. Auch ist man anderen Kochkulturen gegenüber sehr offen. Neukreationen wie das Poulet-Pasta-Balti stehen neben Abwandlungen von Klassikern der indischen Küche, z.B. dem Lamm-Tikka-Balti. Die grösste Ansammlung von Balti-Restaurants befindet sich im Süden Birminghams, dem sogenannten Balti-Dreieck. Wer allerdings ein alkoholisches Getränk zum Essen geniessen will, muss dieses in der Regel gleich selber mitbringen. Auch hier zeigt sich die Balti-Küche weltoffen: Streng gläubigen Muslimen ist zwar der Konsum von Alkohol untersagt, aber bei den Gästen in den Balti-Häusern wird er geduldet. Mehr Infos: www.baltitriangle.com Text: Daniela Rinderknecht |
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So gelingt ihr Curry sicher!
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Das neuste Buch: «Faszination Curry» Das neuste Betty Bossi Buch «Faszination Curry» serviert Ihnen nicht nur die besten Curry-Klassiker aus Indien, sondern auch köstliche Curry-Rezepte aus Thailand und Indonesien. Alle Zutaten sind leicht erhältlich und die Rezepte auf den Schweizer Geschmack abgestimmt. Dazu gehört eine informative und bebilderte Warenkunde, die alle Fragen zu den exotischen Unbekannten beantwortet. Das neue Buch ist ein Must für jeden Fan der trendigen Curryküche und bietet eine sinnliche Reise durch drei asiatische Länder. Speziell zum Buch haben wir 3 Curry-Mischungen für Sie zusammengestellt:
Buch «Faszination Curry»: jetzt bestellen ... Kombi Buch + Curry Mix «Tricolore»: jetzt bestellen ... |
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Curry-Apotheke Das Besondere an Thai-Currys sind die geschmacksgebenden Zutaten, sei es im Currypulver oder in den Currypasten. Meistens bestehen sie aus folgenden Komponenten: Kreuzkümmel, Koriander, Bockshornklee, Kardamom, Kurkuma, Ingwer. Galgant, Paprika, Pfeffer, Chili, Zimt, Muskatblüte, Muskatnuss.
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