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Curry: Kochen und essen für alle Sinne

Der Duft von gerösteten Gewürzen, das satte Gelb der Curry-Mischung, das Zischen des heissen Topfes beim Servieren, die je nach Gericht milde bis rassige Schärfe, das Auftunken der Sauce mit Fladenbrot: Ein indisches Curry spricht alle Sinne an! Mit dem neusten Betty Bossi Buch «Faszination Curry» und den eigens dazu kreierten Curry-Mischungen gelingt Ihnen der Start in die trendige Curry-Küche sicher.
 

 
     
 
     
 
     
 
     
 
Seiteninhalt
 
Curry ist kein Gewürz

Curry: Woher kommt die gelbe Farbe?

Die indische Küche: Vielfalt der Kulturen

Curry-Hits: Von Biryani bis Vindaloo

Balti: Baltistan liegt in Birmingham

Küchenpraxis: So gelingt ihr Curry sicher!

Das neuste Betty Bossi Buch: «Faszination Curry»

Gesundheitstipp: Curry-Apotheke

Archiv

 

 Ob selbst gemacht oder gekauft: Eine gute Curry-Mischung ist die Basis eines guten Currys.
Curry ist kein Gewürz

Curry ist kein Gewürz, sondern eine Gewürzmischung. Von den Engländern wurde der Begriff während der indischen Kolonialherrschaft für Eintopfgerichte mit einer scharfen Sauce, eine Art Ragout, geprägt. In Indien wird diese Bezeichnung nicht verwendet. Das Wort stammt vom Tamilischen «kari» ab, was schwarzer Pfeffer bedeutet.

Auch die Gewürzmischung wird in Indien nicht Curry genannt, sondern Masala. Fertige Curry-Mischungen wurden ursprünglich nur für den Export hergestellt, sind inzwischen aber auch in indischen Haushalten verbreitet. Indische Küchenchefs, die etwas auf sich halten, verwenden allerdings kein fertiges Pulver, sondern stellen ihre individuellen Mischungen selbst zusammen.

Hier das Betty Bossi Rezept für eine selbst gemachte Curry-Mischung, die sich auch gut als Mitbringsel eignet:

Rezept: Selbst gemachte Curry-Mischung

Ob zum Selberbrauchen oder als Geschenk: Zum neuen Buch «Faszination Curry» hat Betty Bossi für Sie drei Curry-Mischungen zusammengestellt:

Aktuell: Curry Mix «Tricolore»


 Kurkuma macht das Curry gelb: Je höher der Anteil, desto gelber.
Curry: Woher kommt die gelbe Farbe?

Die meisten Curry-Mischungen enthalten Kurkuma bzw. Gelbwurz. Je grösser der Anteil davon, umso gelber ist das Curry. Kurkuma ist eine ingwerähnliche Wurzel und frisch, getrocknet oder gemahlen erhältlich. Das leicht bittere Gewürz dient auch zum Färben von Lebensmitteln, Ostereiern und Stoff. In der indischen Küche wird es meist getrocknet verwendet.


 Rogan Josh, ein rotes Lamm-Curry aus der Mogulen-Küche, gehört zu den Klassikern der indischen Curry-Küche.
Die indische Küche: Vielfalt der Kulturen

Unter dem Begriff «Indische Küche» werden die sehr unterschiedlichen Kochkulturen des indischen Subkontinents von Pakistan bis Bangladesch zusammengefasst. Die verschiedenen regionalen Essgewohnheiten sind von der Vielfalt der Völker, der Religionen und des Klimas geprägt. Grob kann zwischen drei Kochkulturen unterschieden werden:
  • Nordindische oder Mogulen-Küche
    Die bekannteste und in indischen Restaurants verbreitetste. Die kühle Gegend des Himalajas und Kaschmirs wurde im 16. und 17. Jahrhundert stark von den hier herrschenden Mogulen, moslemischen Fürsten türkischer und persischer Herkunft, geprägt. Ein bekanntes Curry-Gericht aus dieser Gegend ist das Rogan Josh (Rotes Lamm-Curry). Typisch ist auch die Zubereitung von Brot und Fleisch im Tandoor, dem indischen Lehmofen (Tandoori werden Gerichte aus diesem Ofen genannt). Die vorwiegend muslimische Bevölkerung isst kein Schweinefleisch.
  • Zentralindische Küche
    In Zentralindien liegen heilige Stätten der Hindus (Varanasi) und der Buddhisten (Sarnath). Kulinarisch bedeutet das den vollständigen Verzicht auf Fleisch (Buddhismus, z.T. Hinduismus) oder aber auf gewisse Fleischarten (Hindus und Sikhs essen kein Rindfleisch). Bekannte Currys wie das Biryani (Reisgericht mit Gemüse und/oder Fleisch) und das Korma (Lamm- oder Pouletfleisch in Mandelsauce) kommen aus diesem Landesteil.
  • Südindische Küche
    Die tropische Küche von Goa und der Malabarküste am Äquator setzt auf Fisch, Meeresfrüchte und Kokosnuss. Gewürze wie Chili und Säuerungsmittel wie Limettensaft und Tamarinde sorgen für mehr Schärfe und ein leichteres, frischeres Aroma. Ein berühmtes Curry-Gericht aus Goa ist das sehr scharfe Vindaloo. Traditionellerweise wird es mit Schweinefleisch zubereitet. In der ehemaligen portugiesischen Kolonie leben noch heute viele Christen.



 Das Vindaloo, ein Curry-Gericht aus der ehemaligen portugiesischen Kolonie Goa, wird traditionellerweise mit Schweinefleisch zubereitet.
Curry-Hits: Von Biryani bis Vindaloo

Die Speisekarte von indischen Restaurants stellt meistens einen bunten Mix dar und führt einen kreuz und quer durch die Regionalküchen des Subkontinents. Hier die bekanntesten Curry-Hits, die mit Sicherheit auf dem Menü stehen:
  • Biryani
    Eintopfgericht mit Reis, Fleisch, Gemüse und Joghurt, das in Indien gerne zu festlichen Gelegenheiten wie Hochzeiten zubereitet wird. Alle Zutaten werden lagenweise in eine Pfanne eingeschichtet und zusammen gegart.
  • Korma
    Das Lamm- oder Pouletfleisch in einer sämigen Mandel-Jogurth-Sauce ist besonders mild und wird auch von denjenigen gut vertragen, die mit scharf nichts am Hut haben.
  • Rogan Josh
    Für die typische rote Farbe des aus Kaschmir stammenden Lammgerichts ist vor allem das Chilipulver verantwortlich. In der Regel wird das Gericht aber in einer milden Variante, mit einem sehr diskreten Chili-Anteil, serviert.
  • Tandoori
    Das wohl berühmteste indische Gericht aus der Mogulenküche wird traditionellerweise im Tandoor, dem indischen Lehmofen, zubereitet. Die rote Tandoori-Paste, die neben Chilipulver auch rote Lebensmittelfarbe enthält, kann man fertig kaufen oder selbst zubereiten.
    Rezept: Selbst gemachte Tandoori-Paste
  • Tikka Masala
    Die Gewürzpaste wird aus einer Limette, Jogurth, Knoblauch, Ingwer, grünen Chili und frischem Koriander zubereitet. Trotz mehrheitlich hellen Zutaten ist das Gericht in indischen Restaurants immer tiefrot - dank Lebensmittelfarbe.
  • Vindaloo
    Der Name kommt vom portugiesischen «vindalho» und bedeutet «Essig und Knoblauch». Das von christlichen Portugiesen in Goa erfundene Rezept wird traditionellerweise mit Schweinefleisch zubereitet. Neben Essig und Knoblauch enthält es eine Reihe von Gewürzen, u.a. Chili, der dann auch für die gehörige Schärfe sorgt. In indischen Restaurants zählt dieses Gericht zu den schärfsten überhaupt.
Alle oben beschriebenen Rezepte finden Sie jetzt im neusten Betty Bossi Buch «Faszination Curry», drei davon auch im aktuellen Betty Bossi Newsletter.


 Das Balti wurde nicht in Pakistan, sondern im englischen Birmingham erfunden. Die neue Curry-Kreation wird in einer Art Wok, dem Balti oder Karahi bzw. Karai, zubereitet.

Bild: bab.ch/StockFood
Balti: Baltistan liegt in Birmingham

Das Balti ist eine neue Curry-Kreation der pakistanischen Bevölkerung Birminghams (GB). Die Gerichte werden in einer Art Wok, einer gusseisernen Pfanne - genannt Balti oder Karahi bzw. Karai - zubereitet und darin auch zischend heiss serviert. Anders als die traditionellen indischen Currys, die über längere Zeit geschmort werden müssen, sind Baltis wesentlich schneller zubereitet. Sie werden wie ein chinesisches Gericht rührgebraten. Ein Balti besteht aus Fleisch und/oder Gemüse, Gewürzen und Kräutern sowie einer Sauce. Zuerst wird die Sauce zubereitet: Im Balti oder Karahi werden die Gewürze geröstet, Zwiebeln, Knoblauch und oft auch Tomaten dazugegeben und dann das Ganze püriert. Anschliessend werden das Fleisch und das Gemüse sowie weitere Gewürze im selben Topf rührgebraten. Am Schluss wird die Sauce wieder dazugegeben. Serviert wird das Gericht idealerweise in Portionen-Karahis. Dazu gehört Naan, indisches Fladenbrot.

Der Kreativität sind in der Balti-Küche keine Grenzen gesetzt. Im Vordergrund stehen dabei schnelle und einfache Rezepte sowie der Spass beim Kochen. Auch ist man anderen Kochkulturen gegenüber sehr offen. Neukreationen wie das Poulet-Pasta-Balti stehen neben Abwandlungen von Klassikern der indischen Küche, z.B. dem Lamm-Tikka-Balti.

Die grösste Ansammlung von Balti-Restaurants befindet sich im Süden Birminghams, dem sogenannten Balti-Dreieck. Wer allerdings ein alkoholisches Getränk zum Essen geniessen will, muss dieses in der Regel gleich selber mitbringen. Auch hier zeigt sich die Balti-Küche weltoffen: Streng gläubigen Muslimen ist zwar der Konsum von Alkohol untersagt, aber bei den Gästen in den Balti-Häusern wird er geduldet.

Mehr Infos: www.baltitriangle.com

Text: Daniela Rinderknecht


 Ganze Gewürze werden in der Bratpfanne ohne Fett geröstet.
So gelingt ihr Curry sicher!

  • Gewürze rösten
    Ganze Gewürze wie z.B. Zimtstangen, Kardamomkapseln, Lorbeerblätter, Kreuzkümmelsamen und Pfefferkörner in der Bratpfanne ohne Fett, aber unter ständigem Wenden rösten. Achtung: Nicht zu heiss rösten, denn verbrannte Gewürze schmecken bitter.
  • Zwiebeln bräunen
    Fein gehackte Zwiebeln bilden die Basis vieler Curry-Saucen. Damit diese schön dunkel und sämig werden, müssen die Zwiebeln gut gebräunt werden. Der Trick dabei: Nach dem Anbraten die Hitze reduzieren und 4 bis 5 Min. weiterbraten, bis sie rotbraun sind. Nicht ständig, sondern nur gelegentlich rühren.
  • Verwendung von Joghurt
    Joghurt macht Currys cremig und verleiht ihnen eine leicht säuerliche Note. Die besten Resultate erzielt man mit Vollmilch- oder griechischem Joghurt. Damit das Joghurt in der heissen Pfanne nicht scheidet, muss es zuerst mit einer Gabel aufgerührt und dann löffelweise beigegeben werden.



 Der ideale Start in die Curry-Küche: Das neuste Betty Bossi Buch «Faszination Curry» und der Curry Mix «Tricolore».
Das neuste Buch: «Faszination Curry»

Das neuste Betty Bossi Buch «Faszination Curry» serviert Ihnen nicht nur die besten Curry-Klassiker aus Indien, sondern auch köstliche Curry-Rezepte aus Thailand und Indonesien. Alle Zutaten sind leicht erhältlich und die Rezepte auf den Schweizer Geschmack abgestimmt. Dazu gehört eine informative und bebilderte Warenkunde, die alle Fragen zu den exotischen Unbekannten beantwortet. Das neue Buch ist ein Must für jeden Fan der trendigen Curryküche und bietet eine sinnliche Reise durch drei asiatische Länder.

Speziell zum Buch haben wir 3 Curry-Mischungen für Sie zusammengestellt:
  • Maharami Curry Mix für Gemüse
  • Mumbai Curry Mix für Rind, Schwein und Lamm
  • Colombo Curry Mix für Fisch und Geflügel
Das Buch «Faszination Curry» und die 3 Gewürzmischungen Curry Mix «Tricolore» gibts jetzt als Kombipaket zum Superpreis von nur CHF 34.80.

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 Curry schmeckt nicht nur, es ist auch gesund!
Curry-Apotheke

Das Besondere an Thai-Currys sind die geschmacksgebenden Zutaten, sei es im Currypulver oder in den Currypasten. Meistens bestehen sie aus folgenden Komponenten: Kreuzkümmel, Koriander, Bockshornklee, Kardamom, Kurkuma, Ingwer. Galgant, Paprika, Pfeffer, Chili, Zimt, Muskatblüte, Muskatnuss.
  • Ingwer: Dies ist die fernöstliche Wurzel gegen westliche Beschwerden. Der Hauptinhaltsstoff Gingerol hilft gegen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Verstopfungen, aber auch gegen Kopfschmerzen und Übelkeit.
  • Chili: Je kleiner die Schote, desto mehr enthält sie den Scharfstoff Capsaicin. Capsaicin heizt die Verdauung an und wirkt durchblutungsfördernd. Je länger Chilis in einem Gericht mitgekocht werden, umso schärfer wird es. Capsaicin ist fettlöslich. Geben Sie Joghurt ins zu scharfe Gericht oder trinken Sie bei Verbrennungen ein Glas Milch.
  • Koriander: Die enthaltenen ätherischen Öle wirken appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflösend und lindernd bei Magen- und Darmleiden.
  • Kreuzkümmel: Wirkt krampflösend und entspannend im Bauchbereich.
  • Kardamom: Das enthaltene ätherische Öl wirkt wachstumshemmend auf Bakterien und Pilze und fördert die Magen- und Gallensekretion. Kardamom wird daher zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl angewandt.
Ernährungstipp: Marlène Gautschi, Ernährungsberaterin


 Kürbis - das Multitalent.
Glasklar für aufgeweckte Geniesser
Pasta verde: Auf ins Grüne!
Betty Bossi Evergreens
Omeletten: verführerisch fein
Der Dampfkochtopf: Volldampf voraus!
Niedergaren - für die Feste nur das Beste!
Weihnachtsguetzli: Süsse Seelenhäppchen
Flambieren: sinnenfreudiger Feuerzauber
Retro-Küche: fidel-famose 50er-Jahre
Grillieren - fürs Bräteln entbrannt
It's Brunch-Time!
Leichte Geflügelgerichte
Luftlos kochen - lustvoll geniessen!
Zartes Filet - das Meisterstück!
Beilagen - nicht nur Nebensache!
Gugelhopf: So easy wie noch nie!
Cupcakes: in aller Munde
Edle Öle - fein aromatisiert
Glace-Coupes - ein eiskaltes Vergnügen!
Picknick: Ferienstimmung garantiert!
Das Runde muss ins Eckige!
Rührbraten: Feines im Handumdrehen
Smoothies - mix dich fit!
Fischgenuss für Feinschmecker
Gut gespickt ist das halbe Aroma!
Pasta - je länger, je lieber!
Curry: Kochen und essen für alle Sinne
Kürbis - das Multitalent
Alles Tomate!
Das neue Grillieren: Noch mehr Genuss
Kinder, das esst ihr am liebsten!
Chili - für feurige Genüsse
Tajine - Kochen wie die Nomaden
Cremen - Desserts zum Schwelgen
Thai-Küche: Feuerwerk im Kochtopf
Parfait - das perfekte Dessert
Mezze & Co.: Happening mit Häppchen
Sorbets: Eiskalte Pikanterien
Das neue Grillieren: Noch mehr Genuss
Fussballfans mögens heiss!
Mezze & Co.: Happening mit Häppchen
Zabaglione & Co. - Schaumschlägereien
Ein Traum von einem Schaum
Kombi-Dampfgarer: die Alleskönner
Bistroküche: einmal nach Paris und zurück





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