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Trinkgenuss aus Venezien Der geschmeidige Prosecco hat die letzten Jahre Bar um Bar und Party um Party mit seiner übersprudelnden Art erobert und die Herzen zum Überschäumen gebracht. Die Trauben für den feinen Perlwein werden in der kleinen Provinz Treviso im Nordosten Italiens, etwa 30km nördlich von Venedig, angebaut. Die bekanntesten Prosecco-Weinbaugemeinden sind Valdobbiadene und Conegliano in den Hügeln der Trevisaner Voralpen. Prosecco ist eine weisse Rebsorte, aus der man hauptsächlich sogenannt halb schäumende Perlweine (vino frizzante), aber auch Schaum- und Stillweine keltert. Die alte Rebsorte aus der Region Venezien hat ihren Namen von einem kleinen Dorf in der Nähe der Hafenstadt Triest und hat keine Verwandtschaft mit dem italienischen Wort «secco» für trocken. Zu Beginn war der Wein, der aus Prosecco-Trauben hergestellt wurde, nämlich ein süsser Wein mit nur wenig Kohlensäure. Erst mit der Zeit wurde der Prosecco zu dem trockenen, moussierenden Wein, den wir heute kennen. |
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Prosecco - Champagner: Der Unterschied Prosecco ist die italienische Antwort auf den französischen Champagner. Bei der Herstellung von Prosecco wird - abgesehen von den unterschiedlichen Traubensorten - anstatt der aufwändigen Flaschengärung die kostengünstigere Tankgärung angewendet. Das in den 30er-Jahren entwickelte Tankgärungsverfahren ermöglicht eine kostengünstigere Gärmethode in einem druckfesten Tank. Für die Bezeichnungen Champagner, Crémant (beide aus Frankreich) oder Cava (aus Spanien) ist die Flaschengärung vorgeschrieben. Auch viele deutsche Schaumweine setzen die Flaschengärung ein, die man früher Champagner-Methode (méthode champenoise) nannte; seit die Herkunftsbezeichnung «Champagne» geschützt ist, spricht man von traditioneller Methode (méthode traditionnelle). Der Prosecco hat sich in den letzten Jahren dank guter Qualität bei günstigem Preis je länger, je mehr als beliebtes Mixgetränk durchgesetzt. |
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DOCG, DOC und IGT: Herkunft und Qualität Die Abkürzungen DOCG, DOC und IGT auf den Prosecco-Flaschen sind Ursprungsbezeichnungen mit verschiedenen Qualitätsstufen. Auch andere Weine aus Italien werden so bezeichnet. Da sich der Name Prosecco auf eine Traubensorte bezieht, können die verwendeten Trauben generell aus ganz Italien stammen. Der aus Prosecco-Trauben gekelterte Schaumwein darf die Bezeichnung «Prosecco» tragen, sofern er in Italien angebaut wurde. Die Bezeichnung IGT (Indicazione Geografica Tipica) ist eine Stufe des Landweins, ähnlich wie in Frankreich die Bezeichnung «Vin de Pays». IGT-Weine sind eine Qualitätsstufe über dem einfachen Tafelwein, aber eine unter den DOC-Weinen. Teilweise werden auch qualitativ hochwertige Weine als IGT-Weine verkauft, wenn diese Rebsorten enthalten, die nach den lokalen DOC-Vorschriften nicht enthalten sein dürfen. DOC (Denominazione di Origine Controllata) ist eine Ursprungsbezeichnung für Lebensmittel, die nicht nur Wein, sondern z.B. auch Käse und Balsamico-Essig einschliesst. Die DOC-Ursprungsbezeichnung wurde eingeführt, um die Qualität der produzierten Lebensmittel zu verbessern. Beim Wein müssen Regeln wie ein Limit an zulässigem Ertrag pro Hektar eingehalten werden, um ein DOC-Siegel zu erhalten. Der Wein darf zudem höchstens in Gebinde zu 5 Litern abgefüllt werden. Die qualitativ hochwertigsten Weine erhalten ein DOCG-Siegel (Denominazione di Origine Controllata e Garantita), was eine Art staatliches Garantie- und Gütesiegel ist. DOCG-Weine müssen im Anbaugebiet selber in Flaschen abgefüllt werden und dürfen nicht in Tanks anderswohin transportiert und dort erst abgefüllt werden. |
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Prosecco-Cocktails: Glamouröser Auftakt Seit ein paar Jahren sind Prosecco- oder allgemein Sektcocktails wieder gross im Trend. Leicht, erfrischend und spritzig - mit diesen Eigenschaften haben sich die leichten Cocktails schnell ganz oben in der Beliebtheitsskala von Bars und Events eingereiht. Sie sind schnell zubereitet und trotzdem äusserst wirkungsvoll. Sektcocktails haben Stil und Klasse und geben jedem Event die nötige Prise Glamour. Sektcocktails können aus Sekt, Champagner, Prosecco oder anderen Schaumweinen hergestellt werden. Prosecco hat sich an Bars und auch im Privatgebrauch durchgesetzt, weil er gut im Geschmack und trotzdem erschwinglich ist. Mit schon einer oder zwei Zutaten verwandeln sie den Prosecco in einen fruchtigen, farbenfrohen Cocktail, dem keiner Ihrer Gäste widerstehen kann. Eine ganze Barausstattung ist nicht vonnöten. Ein wenig Sirup vor dem Einschenken in die Sektflöte geben und dann mit kühlem Prosecco auffüllen - schon haben sie einen leichten, prickelnden Drink. Rezept: Kiwi-Traum TIipp: Die Marke Monin hat eine riesige Auswahl an Sirups, mit denen Sie Ihre Cocktails aufpeppen können. Von Apfel über Blutorange und Feige bis zu Mandarine - kreieren Sie Ihre eigene, verspielte Sektcocktail-Variante. Dabei müssen Sie überhaupt nicht in der fruchtigen Ecke bleiben, Orangenblüten, Rosen, Veilchen oder Kirschblüten geben eine ungewöhnlichere und extravagante Variation. www.monin.ch |
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Die beliebtesten Prosecco-Mixgetränke
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