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Schweizer Küche

 
 
Raclettegrill - Plausch für alle!

Raclette - oder doch lieber Fleisch? Diese Frage erübrigt sich bei den modernen Racletteöfeli: Sie bieten in der unteren Etage Platz für das beliebte Raclette, während darüber feines Fleisch brutzelt. Kartoffeln, Gemüse und raffinierte Saucen runden das Menü ab: Mit dem Raclette-Grill wird Ihre Einladung ohne viel Aufwand zum kulinarischen Plausch.

Bild: bab.ch / StockFood
 

 
     
 
     
 
     
 
     
 
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Racletteplausch mit Mehrwert

Käse schmelzen - ein alter Brauch

Drunter und drüber

Raclette in bester Begleitung

Raclettegrills für jede Gelegenheit

Zu vermieten ...

Keine Chance für schlechte Gerüche

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 Ein geselliges Raclette - mit oder ohne Grill - ist ein Plausch für alle.
Racletteplausch mit Mehrwert

Welche Zutaten braucht man für einen geselligen Abend? Ganz einfach: Man nehme Zeit, hungrige Gäste, wohliges Ambiente, ein Racletteöfeli, Käse und viele feinste Zutaten. Während jeder seinen Raclettekäse im Pfännchen schmelzen und ihn danach über die Gschwellti fliessen lässt, wird entspannt geplaudert - ein grosser Plausch für Jung und Alt! Bei fleissigen Raclettierern ist darüber hinaus der Raclettegrill im Einsatz - während unten der Käse schmilzt, brutzeln oben Fleisch, Gemüse, Fisch und vieles mehr. Dafür steht eine breite Palette an Raclettegrills parat, mit den kleinen Modellen verköstigen sie zwei, mit den grossen bis zu acht Gästen. Ob unter vier Augen oder in der Grossfamilie genossen, ist das Raclettieren und Grillieren am Tisch eine unkomplizierte Freude.


 Geschmolzener Käse zu Brot oder Kartoffeln hat in der Schweiz eine lange Tradition.
Käse schmelzen - ein alter Brauch

Raclette ist ein Begriff, der schweizweit für Gemütlichkeit und aromatischen Käse steht. Und das schon seit langer Zeit! «La Raclette» (der Begriff stammt aus dem Französischen und bedeutet Schabeisen) ist unter dem Namen Bratchäs schon um 1290 in Schriftstücken in Klöstern in Ob- und Nidwalden zu finden. Die Idee, Käse am offenen Feuer zu schmelzen, ihn abzustreifen und ihn mit Kartoffeln oder Brot zu geniessen, hat sogar Einzug in Johanna Spyris Buch «Heidis Lehr- und Wanderjahre» gefunden: Alpöhi reicht Heidi ein Stück Brot mit geschmolzenem Käse.

Raclette hat nicht nur eine reiche Geschichte, es ist - bereichert mit feinen Beilagen - auch eine reichhaltige Speise. Heute schmilzt kaum noch jemand Käse über dem offenen Feuer: Dafür sind die diversen Racletteöfeli mit konstanter Unter- und Oberhitze viel zu praktisch. Und über das Schmelzen von Käse hinaus lässt sich auf dem Raclettegrill auch Fleisch, Fisch oder Gemüse braten.


 Der Tischgrill für Fleisch und/oder Käse: Hier sind gerade Fleischtiger am Werk!
Drunter und drüber

Ein Raclettegrill sorgt für Nähe, wenn man einander die Zutaten reicht, und für eine gelöste Atmosphäre, da jeder in seinem eigenen Tempo schmelzen, braten und essen kann. Im Raclettegrill werden auf der unteren Etage die Käsescheiben im Pfännchen weich, auf der zweiten Etage - dem Grill aus Naturstein oder beschichtetem Aluminium - kann man allerlei klein portionierte Leckereien auflegen: Von Fleisch- oder Fischsstückchen über Gemüse- bis hin zu Kartoffelscheiben. Wichtig ist die gleichmässige Hitze. Die meisten Raclettegrills verfügen über einen Temperaturregler, dank dem man wählen kann, wie schnell das Grillgut und der Käse essensbereit sein sollen. Ein Raclettegrill ist sauber und praktisch: Es brennt nichts an, es spritzt kein Fett - ein gemütlicher Essplausch auf der ganzen Linie!


 Zum Schmelzen gut: Reifer Raclette-Käse, Gschwellti und Silberzwiebeln.
Raclette in bester Begleitung

Wenn es um den Käse geht, wählt man zum Racletteplausch einen würzigen, vollfetten Schweizer Halbhart-Raclettekäse, den es nature oder mit Pfeffer, Knoblauch oder Paprika gibt. Dazu passen - beliebt und gut - Gschwellti aus schwach mehlig kochenden Kartoffeln. Weiter kann man Maiskolben, Silberzwiebeln, Senffrüchte oder Trockenfleisch dazu reichen.

Beim Raclettegrill ist die Auswahl an Zutaten noch reicher. Bei beschichteten Grillplatten ist das Einfetten kein Muss, aber Sie erzielen beim restlichen Grillgut einen fabelhaften Goût, wenn Sie zuerst Specktranchen auf der heissen Platte knusprig braten. Danach können Sie Fleisch grillieren, vom Hackplätzli über Geflügel bis hin zu Würsten aller Art, von Cevapcici bis Cervelat. Fisch - probieren Sie Crevetten! - wird gern gebraten und Gemüse wie Zucchetti, Peperoni oder Zwiebeln genauso wie Pilze. Dörrobst und Nüsse sind eine aussergewöhnliche und leckere Beilage.

Zutaten für den Raclette-Grillplausch:


 Raclettegrills gibt es in vielen Variationen, im Bild der Satrap Partygrill Silver 8 von Coop.
Raclettegrills für jede Gelegenheit

Heutzutage bieten viele Hersteller Raclettegrills in diversen Ausführungen an. Es lohnt sich, sich umzusehen, um den Raclettegrill zu finden, der Ihren Bedürfnissen entspricht. Raclettegrills gibt es schmal oder breit, in allen möglichen Farben und für zwei bis acht Personen.

Stöckli bietet längliche Raclettegrills an, sogenannte Cheeseboards: Die kleinsten fassen zwei Pfännchen und sind ideal für den Kleinhaushalt. Bei Macromarkt müssen Sie sich nicht zwischen Grillplatte und Naturstein entscheiden: Die Platte setzt sich aus beiden zusammen. Eine riesige Auswahl in Form und Farbe der Raclettegrills bietet Spring. Bei den Satrap»-Modellen können bis zu acht Personen raclettieren, und bei Kaltenbach ist es dank der drehbaren Dualgrillplatte möglich, auch Crêpes, Tacos oder Pfannkuchen zu braten. Spaten, Pfännchen und teilweise auch Pfännchenhalter sind bei allen Modellen im Kaufpreis inbegriffen.

Ein Tipp für ein gelungenes Raclette: Würzen Sie die Speisen erst nach dem Braten, um keinen Geschmacksverlust hinnehmen zu müssen, und verwenden Sie neben Salz und Pfeffer auch Muskat, Paprika, Kümmel oder Rosmarin.


 Für grosse Raclette-Gesellschaften kann man die ganze Ausrüstung mieten.
Zu vermieten ...

So geht Raclettieren über Studieren: Wer mehr Gäste erwartet, als er Pfännchenplatz im Racletteöfeli hat, braucht sich keine Sorgen zu machen: Auf der Website www.raclettieren.ch können Sie Racletteöfeli und Raclettegrills mieten. Darf es ein mit Kerzen erwärmtes Öfeli sein, eines, das wie beim Fondue mittels Brennpaste erhitzt und auch im Freien verwendet wird oder ein ursprünglicher Racletteofen, bei dem der Käse vom Laib abgeschabt wird? Nicht nur dies finden Sie auf der erwähnte Website, sondern auch weitere Utensilien, die den Racletteplausch zum originellen Erlebnis machen: seien es Tischsets, Kochschürzen oder praktische Raclettemesser für künftige «Abstreichexperten».

Wer seinen Gästen noch mehr Gutes tun will, bietet Saucen an, der Geschmacksrichtungen gibt es viele: Soja, Meerrettich, Chili, Tatar ... so lässt sich jedes Fleisch verfeinern! Gerne greift man beim Raclettieren auch nach Brot, und ein Salat kühlt den raclettewarmen Magen.


 Geröstete Wacholderbeeren und Nelken vertreiben den Käsegeruch.
Keine Chance für schlechte Gerüche

Nach einem gemütlichen Essen, in dessen wortwörtlichen Mittelpunkt der Tischgrill stand, gibt es viele schöne Erinnerungen - und eine unangenehme: den Geruch. Doch das soll Sie nicht betrüben, den in der Luft liegenden Käsegeruch vertreiben Sie ganz einfach: Zum einen können Sie einige Wacholderbeeren und 2-3 Nelken ohne Fett in einer Pfanne rösten oder in einer Schale ins Esszimmer stellen. Den gleichen Effekt haben auch mit Nelken gespickte Zitronen oder Orangen.

Text: Tania Kummer


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Raclettegrill - Plausch für alle!
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