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Rezept-Geschichte

 
 
Cremeschnitten - zum Träumen gut!

Das gute, alte Kaffeekränzchen ist in unserer schnelllebigen Zeit etwas in Vergessenheit geraten, doch es gibt sie noch: die verführerischen Kreationen im Café um die Ecke! Wie geschaffen für eine süsse Auszeit ist die Cremeschnitte, Schicht um Schicht ein Vanille-Traum, der den Alltag für ein paar Minuten vergessen lässt. Und mit der neuen Schnittenform von Betty Bossi kreieren Sie jetzt selber Ihre schönsten Traum-Schnitten!
 

 
     
 
     
 
     
 
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«In einer kleinen Konditorei, ...

Vanille: Orchidee mit Glücksfaktor

Die Creme muss standhaft sein!

Der Blätterteig - die Diva unter den Teigen

Makellose Schnitten mit der neuen Schnittenform

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 Der kleine Luxus: Ein Schwatz im Café und dazu eine Cremeschnitte.
«In einer kleinen Konditorei, ...

... da sassen wir zwei bei Kuchen und Tee», heisst es in einem alten Schlager. Doch: Vorsicht: Der Besuch einer Konditorei kann Ihre schlanke Linie gefährden! Zum Glück gibt es diese Warnung nur in der Fantasie, so können wir uns ab und zu eine kleine, süsse Sünde genehmigen. Die Auswahl an verführerischen Patisserie-Kreationen ist gross, und die kleinen Kunstwerke machen uns die Auswahl schwer. Unter den Köstlichkeiten darf ein Klassiker nicht fehlen: die Cremeschnitte.

Der kleine Quader aus Blätterteigschichten und fester Vanille-Backcreme, gekrönt von zarter Zuckerglasur, ist Baustein zum vergänglichen Glück eines unbeschwerten Nachmittags, an welchem man sich zum Plaudern mit Freundinnen im Café trifft. Die gute Stimmung während eines gemütlichen Kaffeekränzchens könnte unter anderem durchaus von der Cremeschnitte ausgehen, oder besser gesagt: vom Vanille in der Creme.


 Der Geschmack der Vanilleschote ist unverwechselbar und betörend.
Vanille: Orchidee mit Glücksfaktor

Vanilleschoten sind die Früchte einer Kletter-Orchidee. Ursprünglich in Mexiko beheimatet, wird Vanille heute in ganz Mittelamerika, auf La Réunion (ehemals Bourbon), Madagaskar, den Pazifikinseln und in Indonesien angebaut. Als eine besonders gute Qualität gilt der Bourbon-Vanille, der mehrheitlich aus La Réunion stammt. Geerntet werden die grün-gelben Schoten. Erst durch einen Fermentierungsprozess, der fast ein Jahr dauert, wechseln sie die Farbe und entwickeln ihr unvergleichliches Aroma.

Schon die Azteken kannten das Geheimnis der wundersamen Umwandlung der grün-gelben Schoten. Sie nannten die Vanille Tlilxochitl (= schwarze Blume) und aromatisierten damit ihren Kakao.

Vanille wirkt aphrodisierend und beeinflusst das Glückshormon Serotonin, ein körpereigener Botenstoff, der uns ausgeglichen und fröhlich stimmt.


 Vanille-Backcreme für Patisserie ist fester als normale Vanillecreme.
Die Creme muss standhaft sein!

Cremeschnitten sind dreilagig, d.h. für den besten Schnittengenuss braucht man drei Lagen knusprig gebackenen Blätterteig. Die erste Lage wird mit Creme bestrichen, darauf kommt die zweite Lage Teig, darauf wiederum verteilt man den Rest der Creme und bedeckt das Ganze mit der dritten Lage. Das Tüpfelchen auf dem i ist eine schneeweisse Glasur aus Puderzucker und Wasser. Konditoren bestreichen den Teigdeckel noch mit etwas warmer Aprikosenkonfitüre, bevor sie ihr Kunstwerk glasieren.

Damit die Cremeschnitten beim Schneiden nicht zu unansehnlichen Häufchen zusammenfallen, ist es nötig, dass die Creme eine genügend feste Konsistenz hat. Im Handel sind spezielle Beutelcremen für Patisserie erhältlich. Eine selbst gemachte Creme schmeckt aber natürlich gleich noch mal so gut!

Anstatt mit Creme kann man die Schichten auch mit sehr steifem Schlagrahm füllen. Für einen feinen Fruchtgeschmack bestreicht man die unterste Schicht zuerst mit etwas Himbeerkonfitüre, bevor man den Rahm darauf verteilt. Die Rahmschnitten bekommen keine Glasur, sondern einen Hauch Puderzucker.

Für noch mehr Schnittenideen gibt es jetzt von Betty Bossi die neue Schnittenform - der Applaus für Ihre Schnittenkreationen beim Kaffeekränzchen zu Hause ist garantiert!

Grundrezept: Vanille-Backcreme

Verwendung: Diese Creme ist eine delikate Füllung für alles Blindgebackene. Sie passt zu jeder Art von Früchten und Beeren. Desserts mit dieser Creme bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp: Vanille-Backcreme kann am Vortag zubereitet werden. Zugedeckt kühl stellen.


 Das erste Einschlagen: Die Blätterteig-Herstellung ist zu aufwendig für den Privathaushalt.
Der Blätterteig - die Diva unter den Teigen

Neben Mürbeteig und Biscuit ist Blätterteig Grundlage für manche Patisserie-Kreation. Der blättrige Unterschied zum Kuchenteig entsteht vor allem durch die aufwendige Zubereitung. Dabei wird ein Teil des Fetts (Butter oder Margarine) nicht von Anfang an in den Teig hineingearbeitet, sondern durch sogenanntes Einschlagen und Tourieren zu einem mehrschichtigen Teig verarbeitet. Auf der Hälfte eines ausgewallten Grundteigs wird ein zweiter Teig mit sehr hohem Fettgehalt gelegt und mit der anderen Hälfte des Grundteigs zugedeckt (eingeschlagen). In manchen Rezepten wird sogar reines Fett auf dem Grundteig verteilt. Dieses «Teigsandwich» wird sodann touriert, d.h. durch eine Auswallmaschine zwischen zwei Walzen geführt, gefaltet und wieder touriert, je nach Rezept bis zu fünf Mal zwei Durchgänge. Man kann den Teig auch über Nacht kühl ruhen lassen, bevor man ihm die letzten Touren verabreicht.

Bei dieser Prozedur muss man ausserdem darauf achten, dass man beim Tourieren mit der Maschine nicht zu viel Druck gibt, weil sonst die Fettschichten zerstört werden. Ausserdem sollen die Teige beim Falten und Tourieren ihre Form proportional stets behalten, also ein Rechteck muss wieder rechteckig, ein Quadrat wieder quadratisch sein. Wenn man den Teig zu stark in einer Richtung auswallt, besteht die Gefahr, dass er sich beim Backen wieder zusammenzieht.

Kaum eine Hausfrau nimmt diesen Aufwand für die Teigherstellung heute noch auf sich: Es gibt beim Bäcker oder Grossverteiler feine, fixfertige Blätterteige zu kaufen; manche Bäcker verkaufen ihren eigenen Teig - fragen lohnt sich!


 So einfach gehts: Mit der neuen Schnittenform gelingen gluschtige Schnitten mühelos.
Makellose Schnitten mit der Schnittenform

Ideale Masse, perfekte Silhouette - jede anders, aber alle unwiderstehlich! So präsentieren sich unsere neusten Kreationen: die Schnitten. Wenn sie auf der Servierplatte defilieren, werden sie bestimmt mit rauschendem Beifall aufgenommen. Möglich ist dieser grossartige Erfolg dank der neuen Schnittenform. Sie hat tolle Backeigenschaften, und das Resultat sind 8 identische Schnitten. Auch der Traum der selbst gemachten Cremeschnitte ist zum Greifen nah. Denn in dieser Form können auch beliebige Teigböden und Füllungen perfekt eingeschichtet werden. Jetzt bleibt Ihnen nur noch die Qual der Wahl - welche Schnitte verführt Sie wohl als erste?

Zur Schnittenform erhalten Sie das 16-seitige Rezeptbüchlein «Schnitten», mit vielen gluschtigen Ideen für süsse und pikante Schnitten - auch ein ganz unkompliziertes Cremeschnitten-Rezept ist dabei!

Text: Gina Graber


 Dreikönigskuchen: Königlicher Genuss.
Nussaufstrich, der süsse Muntermacher
Linzer Torte: Schmankerl hinter Gittern
Cremeschnitten - zum Träumen gut!
Dreikönigskuchen: Königlicher Genuss
Pasteten: Raffinierte Wundertüten
Muffins: Klein, aber fein!
Bricelets: Ein süsser Hauch von Nichts
Schwarzwälder Kirschtorte - bitte mit Sahne!
Bagel - kleiner Ring ganz gross!
St. Galler Bratwurst: Genuss mit zwei Zipfeln
Ratatouille - c'est si bon!
Carpaccio: Diät für die Contessa
Coq au vin
Apfel im Schlafrock - die Enthüllung
Leckerli - süsse Leckerbissen
Flammenkuchen: Savoir-vivre wie im Elsass
Pudding - aus der Form geraten
Beflügelnd gut: Poulet & Co.
Cassata - sizilianische Herrlichkeit
Riz Casimir: Seit 55 Jahren ein Hit
Panettone - mit Liebe gebacken





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