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Das Sandwich: feine Hülle - gluschtige Fülle

Wenn der Hunger kommt im Büro, in der Schule oder jetzt auf der Herbstwanderung: Ein Sandwich ist der ideale Begleiter für unterwegs. Man stattet es aus, wie man gerade mag. Würzig mit Fleisch, Käse, knackigem Gemüse, Früchten oder Nüssen - oder allem miteinander. Währschaft oder exquisit: Das Sandwich ist ein Essen mit unbegrenzten Möglichkeiten. Machen Sie mit Betty Bossi eine Reise ins Innere des Brötchens!
 

 
     
 
     
 
     
 
     
 
Seiteninhalt
 
Perfekter Begleiter in allen Lebenslagen

Das Brot: mehr als reine Äusserlichkeit

Was sich gerne im Sandwich befindet

Auch Vegetarier kommen auf ihre Rechnung

Schön um den Inhalt gewickelt: Wraps

Was Männer mögen

«Lunch» - die neuen Kinder-Rezeptkarten

Archiv

 

 Das Ur-Sandwich von Lord Montagu bestand aus mit Fleisch gefüllten, diagonal halbierten Weissbrotscheiben. Es wird noch heute so serviert.
Perfekter Begleiter in allen Lebenslagen

Aussen knusprig, innen gluschtig würzig: In ein frisches Sandwich beisst man einfach herzhaft gern! Es braucht kein Besteck und kommt, richtig verpackt, überallhin mit. Zum Arbeitsplatz, in die Schule oder auf die Herbstwanderung. Das Sandwich ist perfekt für Menschen unterwegs.

Das war es von Anfang an. Der Legende nach ist das Sandwich die Erfindung von Lord John Montagu, dem vierten Earl von Sandwich (1718-1792). Er soll ein leidenschaftlicher Spieler gewesen sein, der bis zu 24 Stunden am Stück am Spieltisch sass. Da blieb natürlich keine Zeit für ausgedehnte Mehrgänger. Es musste eine griffige Verpflegung her. Der erfinderische Hofkoch servierte zwei mit Fleisch gefüllte, diagonal halbierte Weissbrotscheiben - damit der Earl die Karten nicht mit Fettflecken übersäte. Das Ur-Sandwich war erfunden. Zum Namen Sandwich kams, weil die Mitspieler des Earls «das Gleiche wie Sandwich» wünschten.

Ob die Geschichte stimmt, ist umstritten. Tatsache ist, dass sich das Sandwich seit 300 Jahren als praktische Mahlzeit bewährt und sich weiterentwickelt. Es ist heute ein Essen mit unbegrenzten Möglichkeiten. Ob mit Fleisch, Käse, Eiern, Gemüse, Fisch, Früchten, Nüssen, Salat. Mit Senf, Sauce, Quark oder einfach Butter. Ob in bekannten oder ganz neuen Kombinationen - von währschaft bis exquisit. Für alle ist etwas dabei.


 Tortilla (links) oder Pittabrot: Welche Hülle für die Fülle? Das ist hier die Frage ...
Das Brot: mehr als reine Äusserlichkeit

Die Qual der Wahl beginnt schon beim Brot! Toastbrot, Baguette, Vollkornbrot, Kernenbrot, Laugenbrezel, Ciabatta, Pittabrot, Pizzateig, Tortilla. Nichts ist unmöglich. Nur der persönliche Geschmack entscheidet. Bloss knackig-knusprig soll es sein. Hier ein paar Tipps von Betty Bossi:
  • Schnittflächen von Brötchen oder Brotscheiben in der Bratpfanne oder im Toaster rösten.
  • Mit Butter bestrichene Schnittflächen in geröstetes Paniermehl, gemahlene Nüsse, Samen, Kerne oder eine Mischung dieser drücken.
  • Brotscheiben mit Butter bestreichen und mit Salatblättern belegen. Rohes, geriebenes Gemüse oder frische Früchte mit Salatsauce oder Zitronensaft mischen, damit sie sich nicht verfärben, dann auf den Salatblättern verteilen.



 Das Schnitzelbrot: Das panierte Fleisch schmeckt am besten zwischen zwei Ruchbrotscheiben.
Was sich gerne im Sandwich befindet

Nun gehts zum Herz der Sache. Fleischtiger statten ihr Sandwich natürlich mit ihrer würzigen Leibspeise aus.
  • Neben Klassikern wie Schinken, Salami, Lyoner und Bündnerfleisch eignet sich auch Truten- oder Pouletbrust.
  • Gerne im Sandwich ist ein feines paniertes Schnitzel. Es passt hervorragend zu Ruchbrot.
  • Die Reste des Sonntagsbratens finden eine neue Bestimmung: natürlich im Sandwich!
    Rezept: Roastbeef-Sandwich
  • Die Amerikaner packen die Reste ihres Thanksgiving-Truthahns (heuer am 25. November) inkl. Preiselbeersauce und Kartoffelbeilage gerne in ein Sandwich. Da man bei uns eher selten einen ganzen Truthahn zubereitet, muss Trutenschinken als Ersatz dienen, z.B. kombiniert mit Frischkäse, Quittengelee, getrockneten Cranberrys und Salatblättern in einem Vollkornbrötchen.
  • Einmal kochen, zweimal essen: Bereiten Sie zum Znacht z.B. ein Carpaccio zu und stecken Sie die Resten am nächsten Tag einfach zwischen zwei Brotscheiben! Das etwas andere Herbstrezept von Betty Bossi:
    Rezept: Rippli-Carpaccio mit Preiselbeer-Confit
  • Für Fischliebhaber: Ein geräuchertes Forellenfilet passt gut zu Stangensellerie und Rüebli und Meerrettich aus der Tube.



 Im Sandwich Engiadina steckt viel frisches Gemüse. Ein knackiger Genuss für Vegetarierinnen und Vegetarier!
Auch Vegetarier kommen auf ihre Rechnung

Natürlich ist Käse immer eine gute Wahl, aber es gibt noch weitere Ideen:
  • Wer es gerne knackig mag, steckt frisch geschnittenes Rohgemüse ins Sandwich. Für Eilige gibt es Fertig-Gemüsemischungen für Salat.
    Rezept: Sandwich Engiadina (vegetarisch)
  • Hier isst auch das Auge mit: Rollen Sie fein geschnittenes Gemüse (z.B. Sellerie, Rüebli) in Hobelkäsescheiben.
  • Originell: Tomaten mit etwas Pesto aus dem Glas zwischen zwei Brotscheiben legen.



 Einmal kochen, zweimal essen: Aus dem Risotto vom Vortag werden am nächsten Tag die feinen Big Sushi Rolls für den Lunch unterwegs.
Schön um den Inhalt gewickelt: Wraps

Eine attraktive Sandwich-Variante, die man auch hierzulande immer öfter sieht, sind Wraps (englisch für Wickel). Damit sind dünne, mit einer Füllung zu Rollen gewickelte Fladenbrote (z.B. Tortillas) gemeint. Gut darin versorgt: Gemüse, Salat, Fleisch, dazu pikante Saucen oder Sauerrahm - sehr vieles ist möglich.

Die Big Sushi Rolls mit Risotto, Lachs und Jungspinat aus den neuen Kinder-Rezeptkarten von Betty Bossi schmecken nicht nur Heranwachsenden, sondern der ganzen Familie. Ein weiterer Vorteil: Das Rezept ist so aufgebaut, dass es eine Mahlzeit für den Vortag und einen tollen Lunch zum Mitnehmen ergibt!

Rezept: Big Sushi Rolls


 Das Club-Sandwich, einst ein exklusiver Genuss für die Mitglieder eines Männerclubs, kann heute auch von Frauen bestellt werden.
Was Männer mögen

Ein weltberühmtes Eingeklemmtes allerdings isst man am Tisch und oft mit Besteck: Das Club-Sandwich. In der klassischen Variante ist es mehrschichtig und reich ausgestattet mit Schinken, Poulet, Mayonnaise, Salat, Gurken und Tomate. Teure Hotels und Clubs auf der ganzen Welt führen es auf ihrer Karte. Ja, man wetteifert sogar um die beste Eigenkreation.

Auch die Entstehung des Club-Sandwichs ist sagenumwoben und führt - wie beim Ur-Sandwich - in die Männerwelt. Es soll Ende des 19. Jahrhunderts im «Morrissey’s» in der Nähe von New York entstanden sein, einem sehr exklusiven Club für reiche Männer. Frauen waren hier nicht zugelassen.

Was sagen uns die Legenden? Männer unter sich, beim Zocken in England oder beim Clubben in den USA, bevorzugen die Hülle mit viel Fülle!

Text: Tiziana Ossola


 Die neuen Kinder-Rezeptkarten «Lunch»: schnelle, gesunde und preiswerte Rezepte für unterwegs.
«Lunch» - die neuen Kinder-Rezeptkarten

Auswärtsesser aufgepasst: Die neuen Kinder-Rezeptkarten sind da - einmal mehr mit vielen schnellen, gesunden und preiswerten Vorschlägen für grosse und kleine Hungrige, die sich unterwegs verpflegen müssen. Ideal: Die Rezepte ergeben eine Mahlzeit für 4 Personen und 1 Lunch für 2 Personen. Der Lunch lässt sich also am Tag zuvor zusammen mit der Hauptmahlzeit vorbereiten. 1x kochen, 2x essen! Ein Zusatzeinkauf ist nicht nötig. Und Zeit spart man auch!

Die Rezepte sind auf den Geschmack von Jugendlichen abgestimmt, schmecken aber bestimmt allen, die sich auch in Schule und Büro gesund und mit etwas Selbstgemachtem ernähren wollen.

Kinder-Rezeptkarten «Lunch»: Jetzt bestellen ...


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