Der Gugelhopf ist die beliebteste Kuchenform - kein Wunder, denn der lustige runde Kuchen mit seiner unverwechselbaren Form ist seit Jahrhunderten bekannt. Er ist gerne Mittelpunkt und überrascht mit seinem abwechslungsreichen Innenleben: Süsse wie pikante Gugelhopf-Varianten erfreuen uns das ganze Jahr. Jetzt kommt eine Überraschung dazu, die das Backen erleichtert: die neue Gugelhopf-Form «one way».
Die Abende werden länger, das Bedürfnis, in gemütlichen Runden zusammenkommen, wächst. Wie wäre es, die Gäste mit einem Gugelhopf zu verwöhnen? Für den Kuchen aus der speziellen Form gibt es eine Menge Rezepte, mal pikant, mal süss. Wesentlich ist bei diesem Gebäck die namensgebende Form. In alten Küchen hängt oft noch eine Gugelhopf-Form aus Kupfer; Formen aus Keramik, emailliertem Blech oder Aluminium waren ebenso gebräuchlich.
Wer wenig Platz hat oder mit grösster Freude Gugelhöpfe verschenkt, der sollte die Gugelhopf-Form «one way» ausprobieren. Ein positiver Punkt der Form «one way» liegt in der Handhabung: Einfetten und Reinigen der Form fallen weg. Doch was ist überhaupt ein Gugelhopf?
Die Rippen dieser schönen, alten Formen müssen sorgfältig mit Butter ausgestrichen und bemehlt werden, sonst bleibt der Gugelhopf stecken.
Der Gugel auf dem Kopf
Der Name des Gebäcks geht auf seine Form zurück. Im Mittelalter trugen die einfachen Leute einen Schulterkragen, der mit einer spitz zulaufenden Kapuze versehen war. Der lange Kapuzenzipfel hing einfach hinunter oder liess sich turbanartig um den Kopf schlingen. Dieses Kleidungsstück trägt den Namen Gugel. Der Hopf stammt von Haber ab, der Hefe, die im klassischen Rezept enthalten ist.
Die typische Backform ist rund und von einer gewissen Tiefe mit senkrechten, schrägen oder muschelförmigen Rippen. Diese gewähren ein gleichmässiges Aufsteigen der Wärme und dadurch ein gutes Durchbacken des Teigs. Diese Rippen verlangten einst ein grosszügiges Ausstreichen mit Schmalz oder Butter, auch wurde die Form üppig mit Mehl oder Brösmeli ausgestreut. Wer zu sparsam war, wurde bestraft, denn der fertige Kuchen rutschte dann nur widerwillig aus der Form. Der Schlot in der Mitte der Form gibt dem hohen Kuchen auch in der Mitte die nötige Hitze, denn nur das gleichmässige Durchbacken der Teigmasse gewährleistet den gewünschten Erfolg. So ist bei der Gugelhopf-Form «one way» der altbewährte Schlot weiterhin vorhanden.
Der Gugelhopf ist um 1700 im deutschen Raum recht bekannt, er wird sogar schon 1719 als «altdeutsch» bezeichnet! Bei einem der ältesten Rezepte (1691) wird - wie damals üblich - mit Schmalz gebacken; heute verwendet man natürlich Butter oder Margarine. Einen feinen Geschmack erhielt der Teig durch edles Rosenwasser. Rosinen oder Korinthen fehlen hingegen im Gugelhopf aus dem späten 17. Jahrhundert. Diese erscheinen in den Rezepten erst etwas später im 18. Jahrhundert.
Damals war der Kuchen keine Selbstverständlichkeit, der schnell und oft zu Hause zubereitet wurde. Ein damaliger Kunstbäcker (Konditor), der 60 Jahre in Basel arbeitete, lernte die Kunst des Gugelhopf-Backens während seiner Wanderjahre und beglückte dann, endlich sesshaft geworden, viele Basler und Baslerinnen. Sein Ruf als Gugelhopf-Produzent war so denkwürdig, dass dies sogar auf seiner Grabplatte vermerkt wurde. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts galt der selbst gebackene Gugelhof als Statussymbol des städtischen Bürgertums, auf dem Land blieb der Gugelhopf lange ein Festtagsgebäck.
Dieser Schoggi-Gugelhopf aus Rührteig lässt manches Schlemmerherz höherschlagen.
Die Vielfalt des Gugelhopfs
Die Geschmacksrichtungen beim Gugelhopf sind schier unerschöpflich; auch Betty Bossi hat zahlreiche feine Varianten kreiert. Süsse Schleckermäuler erfreuen sich natürlich am klassischen Hefe-Gugelhopf, noch süssere an der Schokolade im Tiroler Gugelhopf und am üppigen Schoggi-Gugelhopf. Fruchtig erweisen sich der Orangen-Safran-, der Passionsfrucht-, der Birnen- und der Plätzli-Gugelhopf. Im Winterhalbjahr beliebt sind eher der Marroni-, der Lebkuchen- und der Weihnachts-Gugelhopf.
Wer einen Apéro oder Brunch plant, findet auch an den pikanten Rezepten grossen Gefallen, wie z.B. am Tomaten-Kapern-Gugelhopf, am Pizza-Gugelhopf oder am Herbst-Gugelhopf. Sogar Fleischtiger kommen auf ihre Kosten beim Mais-Gugelhopf, beim Chorizo-Oliven-Gugelhopf oder beim Speck-Gugelhopf.
Der Gugelhopf ist die beliebteste Kuchenform. Doch einen schönen Gugelhopf zu backen, ist nicht einfach. Die neue Gugelhopf-Form «one way» macht es Ihnen leicht. Denn das mühsame Einfetten und die Reinigung der Form fallen weg. Das Resultat ist ein perfekt ausgeformter Gugelhopf!
Dank der Gugelhopf-Form «one way» mit der Betty Bossi Geling-Garantie für den perfekt ausgeformten Gugelhopf ist das Gugelhopf-Backen jetzt ein Kinderspiel. Und das gebackene Kunstwerk ist ideal zum Verschenken, denn es kann in der Form sicher transportiert werden. Die Gugelhopf-Form «one way» gibt es im praktischen 8er-Set. Vor dem Gebrauch sind die Formen klein gefaltet und brauchen dadurch nur wenig Platz.