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Der kleine Bruder des Rettichs Das Radieschen (lat. radix = Wurzel) gehört wie auch sein grosser Verwandter, der Rettich, zur Familie der Kreuzblütler. Je nach Sorte ist die Knolle rund, oval, zylindrisch oder spindelförmig. Radieschen sind das am schnellsten wachsende Salatgemüse und bezüglich Boden und Klima wenig anspruchsvoll. Durch die Kultivierung im Treibhaus haben die kleinen Scharfen heute praktisch das ganze Jahr über Saison. Aus dem Freiland können sie von März bis Oktober geerntet werden. |
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Radieschen: Ein relativ junges Gemüse Der Urahn des Radieschens ist der Rettich aus Vorderasien. Er wurde bereits 2000 v. Chr. in Ägypten angebaut. Griechen und Römer verbreiteten den Rettich in Europa. Radieschen entstanden wahrscheinlich erst sehr viel später, im 16. Jahrhundert. Es wird heute vermutet, dass sie eine gezüchtete Weiterentwicklung des Rettichs sind. Die Anbaugebiete finden sich vor allem in Europa, Nordamerika, China und Japan. |
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Bunte Vielfalt - aber nur im Garten Radieschen gibt es in einer grossen Vielfalt. Allerdings können in der Regel nur Leute mit eigenem Garten davon profitieren, weil sie aus Samen selber gezogen werden müssen. In den Läden und auf den Märkten sind fast immer nur die kleinen roten Kugeln zu finden. Vereinzelt werden auf Wochenmärkten weitere Spezialitäten angeboten:
Aus Samen lassen sich folgende Spezialitäten selber ziehen:
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Radieschen gedeihen auch auf dem Balkon Radieschen können leicht auch auf dem Balkon gezogen werden. Am besten eignen sich kleine, rund wachsende Sorten. Blumenkiste mit Erde füllen, die Samen im Abstand von ca. 3cm ca. 1cm tief in die Erde stecken. Kiste an einen sonnigen oder halbschattigen Ort stellen, darauf achten, dass die Erde nie austrocknet. Nach etwa 4 Wochen können Sie bereits zum ersten Mal ernten. Radieschen nicht zu gross werden lassen; sie werden sonst holzig. |
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Mehr als nur Dekoration Radieschen werden gerne als Dekoration für Salate und kalte Platten verwendet. Ihr schönes, sattes Rot ist dabei ein ganz besonderer Farbtupfer. Doch die kleinen Scharfen sind mehr als nur Dekoration. Mit Schnittlauch und Salz sind sie fein gehackt oder in dünne Scheiben geschnitten ein würziger Brotaufstrich oder eine knackige Suppeneinlage. Rührgebraten oder gedämpft wie Kohlrabi kann man sie auch als Gemüse geniessen. Gekocht verlieren sie jedoch etwas an Farbe und an Schärfe. Text: Sabine Danckwardt |
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Die scharfe Wurzel putzt gründlich durch Die scharfen Senföle in allen Retticharten sorgen für einen gründlichen Frühlingsputz im Körper. Sie regen die Gallenproduktion an und beugen der Verstopfung vor. Auch blockieren sie die Vermehrung von Bakterien, insbesondere bei Harnwegsinfekten. Weiter reizen sie den vegetativen Vagusnerv, der daraufhin eine vermehrte Flüssigkeitsproduktion in den Schleimhautzellen der Bronchien veranlasst. So kann z.B. besser abgehustet werden. Werden Radieschen zusammen mit Kresse, Senf oder Meerrettich gegessen, so verdoppelt sich der Senfölgehalt und damit auch die Wirkung. In konzentrierten Zubereitungen (z.B. Radiesli-, Rettich- oder Kressesaft) wirken die Senföle stark schleimhautreizend. Diese Säfte sollten daher nur verdünnt getrunken werden. Da Radieschen meistens roh gegessen werden, sind sie ausserdem eine wertvolle Vitamin-C-Quelle. Sie können sich die geballte Reinigungskraft von Radieschen und Kresse zunutze machen, indem Sie die beiden Gemüse in einem Salat mit einer Senfsauce kombinieren, z.B. in einem Brunnenkressesalat mit Radiesli. Den ganz Mutigen sei unser Radiesli-Drink mit Gartenkresse und Milch empfohlen! Ernährungsberatung: Marlène Gautschi |
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Radiesli-Mäuse: Dekorative Mitbringsel Radieschen lassen sich im Nu in Mäuse verwandeln:
An den knackigen Mäusen haben nicht nur Kinder Freude. Zusammen mit einem Stück Käse, mit Folie schön eingepackt und mit einer Schleife verziert, sind die putzigen Radiesli-Mäuse ein dekoratives und schmackhaftes Mitbringsel.
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Preisgekrönte Weltneuheit: Gemüse-Twister Noch dekorativer werden Ihre Radiesli, wenn sie mit dem neuen Gemüse-Twister von Betty Bossi zu Spiralen geschnitten, auf Zahnstocher gesteckt und als Radiesli-Spiessli präsentiert werden. Auch anderem Gemüse wie Rüebli, Kartoffeln, Rettich, Gurken und Zucchini verleiht der Gemüse-Twister einen völlig neuen Look. Die innovative Eigenkreation von Betty Bossi wurde denn auch mit dem renommierten Reddot Design Award 2007 in der Sparte Product Design ausgezeichnet. Die international anerkannte Auszeichnung wird jeweils als Qualitätssiegel für gutes Design verliehen. |
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Mexiko feiert das Radieschen Im mexikanischen Oaxaca wird das Radieschen jedes Jahr gefeiert. Die «Noche de Rabanos» (Nacht der Radieschen und Rettiche) findet jeweils am 23. Dezember statt. Aus riesigen, grossen, kleinen und langen Rettichen bzw. Radieschen entstehen sensationelle, farbenprächti- ge Figuren und Skulpturen. Schauen Sie sich die Fotos an - Sie werden staunen! http://gomexico.about.com/od/festivalsholidays/ig/Radish-Festival-Photos/index.htm |
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