Nach üppigen Festtagsmenüs, grossen Gästescharen und glitzernder Weihnachtsdeko sehnt sich die Seele nach Stille und Einfachheit und der Körper nach leichten und bekömmlichen Gerichten. Mit unserer kleinen Serie «Lustvoll leicht» verhelfen wir Ihnen zu einem unbeschwerten Start ins neue Jahr. Das neue Buch «Gesund & schlank» liefert Ihnen die passenden Rezepte dazu. Gönnen Sie sich eine Prise Leichtigkeit!
Das neue Buch «Gesund & schlank» bietet viele Erfolgsrezepte fürs Wohlfühlgewicht.
(Alle Bilder in diesem Schwerpunkt-Beitrag stammen aus dem neuen Buch.)
Das neue Buch «Gesund & schlank»
Endlich ein Buch, das sich ganz der Leichtigkeit des Seins widmet. Alle Gerichte gelingen einfach und sind leicht verdaulich. Die knackigen Vitaminspender, gut sättigenden Seelenwärmer und glücksbringenden Desserts werden Ihnen schmecken. Die würzige Peperonisuppe mit Mandeln, das mediterrane Lamm (Buchtitel) oder der luftige Zwetschgenstrudel wird auch Ihre Familie und Ihre Gäste begeistern. Bei dieser ausgewogenen Kost wirds Ihnen an nichts fehlen.
So leicht und verführerisch kann die Januar-Küche sein: Tagliatelle mit Crevetten.
Ballast abwerfen im neuen Jahr
Das neue Jahr lädt uns ein, Altlasten abzuwerfen. Verabschieden Sie sich von Dingen, die Ihnen ein Gräuel sind und lassen Sie Ungeliebtes los. Ob das nun der Speck an den Rippen, der vollgestopfte Schrank oder ein ungelöster Konflikt ist. Wenn Sie nachhaltig an Gewicht verlieren möchten, werden Sie erfolgreicher sein, wenn Sie sich gleichzeitig auch in anderen Bereichen das Leben erleichtern. Hören Sie auf Ihre innere Stimme, erforschen Sie Ihre wahren Bedürfnisse und lasten Sie sich nichts auf, das Sie gar nicht möchten.
Falls Sie lediglich über die Festtage um ein paar Rundungen reicher geworden sind, dann wird sich Ihr Gewicht mit einer leichten Januar-Küche auf natürliche Weise selbst regulieren.
Mit einer ausgewogenen und fettarmen Ernährung lebt es sich leichter - und ohne Jo-Jo-Effekt!
Diät: Vorsicht vor dem Jo-Jo-Effekt
37% aller Schweizerinnen und Schweizer sind übergewichtig. Kein Wunder also, dass der Schlankheitsmarkt ungebremst boomt und mit vielen Angeboten lockt. Aber Vorsicht: Jede Art von einseitigen, einschränkenden und radikalen Schlankheitsdiäten ist zum Scheitern verurteilt, da sie nicht alltagstauglich und bisweilen sogar gesundheitsschädigend sind. Eine extreme Einschränkung der Energiezufuhr, starre Diät- oder Trainingspläne, Verbote, starke Fremdkontrolle anstelle flexibler Selbstkontrolle führen regelmässig zum Abbruch einer Diät. Der sogenannte Jo-Jo-Effekt ist vorprogrammiert; das Körpergewicht steigt schnell wieder auf das Ausgangsgewicht oder sogar darüber hinaus an. Daher wird von kurzfristigen Schlankheitsdiäten dringend abgeraten.
Tipps:
Den Einkauf mithilfe einer Einkaufsliste planen.
Die Lebensmittel bewusst auswählen.
Die Mahlzeiten fettarm zubereiten.
Bewusst, langsam und mit Genuss essen.
Auf das Sättigungsgefühl achten.
Das eigene Essverhalten in verschiedenen Situationen (Langeweile, Stress, Frust) beobachten.
Unser neues Buch «Gesund & schlank» bietet neben gluschtigen Rezepten viele weitere Tipps für einen leichten, beschwingten und genussvollen Alltag.
Schlank sein ist in. Eine jugendliche, sportliche Körperform wird heute als schön bezeichnet. Das war nicht immer so. Nur gerade zwei Generationen früher entsprachen wohlgenährte Frauen dem Ideal. In der Nachkriegszeit galt ein hagerer Körper als armselig und minderwertig.
Ein 80-jähriger Mann erinnert sich an die Aussage seines Vaters, als er ihm seine schlanke, hübsche Braut vorstellte. «A dere isch ja gar nüt dra», war seine knappe Reaktion auf diese erste Begegnung. Ähnlich wäre es dieser Frau auch in der Renaissance ergangen: Üppige Formen standen damals hoch im Kurs und ein Doppelkinn galt als erotisch.
Ein Mosaik von drei anmutigen Grazien aus der verschütteten Stadt Pompeji zeigt, dass sich die lustvollen Römer von runden Becken angezogen fühlten, denn diese standen für Fruchtbarkeit. Noch heute gilt in Afrika die Leibesfülle als besonders attraktiv, und für brasilianische Hintern gilt: je praller desto besser. Und können Sie sich eine arabische Bauchtänzerin ohne Bauch vorstellen?
Her mit dem Messband: Zu viel Fett im Bauchbereich begünstigt Zivilisationskrankheiten.
Wie viel Schlankheit ist gesund?
Wissenschaftler und Ärzte suchen seit Langem nach einer Formel, um ein gesundes Normalgewicht zu definieren. Einigen konnten sie sich bis heute nicht. Die Weltgesundheitsorganisation WHO erklärt derzeit den Body-Mass-Index (BMI) als Massstab für ein gesundes Körpergewicht. Beim BMI wird das Körpergewicht im Verhältnis zur Körpergrösse betrachtet. Ein BMI zwischen 18,5 und 25 gilt als normal. Die höchste Lebenserwartung haben Menschen, deren BMI zwischen 23 und 25 liegt, denn Fettpolster an Oberschenkeln und Hüften gelten als gesunde Reserve im Krankheitsfall. Die aktuell schönste Frau der Welt, Miss Universe Leila Lopes, hat mit 179 cm und 55 kg einen BMI von 17,2.
Neben dem Verhältnis von Gewicht und Körpergrösse kommt es auch auf den Bauchumfang an. Fett im Bauchbereich belastet den Körper nämlich am meisten und fördert die Entstehung von Krankheiten wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Fettstoffwechselstörungen.
Bei Frauen kann schon ein Bauchumfang von mehr als 80 cm ein erhöhtes Risiko für diese Krankheiten darstellen, bei Männern ist ab einem Bauchumfang von mehr als 94 cm Vorsicht geboten. Den Bauchumfang misst man im Stehen auf Bauchnabelhöhe.
Der süss-saure Linseneintopf schmeckt dem ayurvedischen Vata-Typ bestimmt - aber auch uns Schweizerinnen und Schweizern.
Natürlich schlank - oder auch nicht
Während die westliche Medizin ein ideales Körpergewicht für alle Menschen vorsieht, gehen andere Wissenschaften davon aus, dass für verschiedene Menschen auch unterschiedliche Körper- und Ernährungsformen passend sind. Bei den einen ist die Statur abhängig von der Blutgruppe, bei anderen soll der Stoffwechseltyp entscheidend sein. Im Ayurveda, der indischen Gesundheitslehre, unterscheidet man drei Grundtypen: Vata, Pitta und Kapha. Der luftig-leichte Vata-Typ wird stets auf natürliche Weise dem heutigen Schönheitsideal entsprechen, während der geerdete, gemütliche Kapha-Typ die Nahrung besonders gut zu verwerten weiss und sie in Form von Fettdepots im Körper speichert.
So habens die einen leichter in den fetten sieben Jahren, und die anderen überleben dafür die sieben mageren ohne Mühe. Zu welchen auch immer Sie zählen - nehmen Sie es mit Leichtigkeit!