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Glasklar für aufgeweckte Geniesser

Früher waren sie der Inbegriff des Notvorrats. Heute sind sie die Favoriten cleverer Köchinnen und Köche: Die multifunktionalen Weck-Gläser begeistern beim Kreieren und Präsentieren feiner Häppchen, die wiederum beim Schnabulieren neue Horizonte eröffnen. Tauchen Sie ein in die Welt aufgeweckter Ideen und Genusswonnen! Bei Betty Bossi erhalten Sie zu den Weck-Gläsli ein exklusives Rezeptbüchlein mit 20 himmlischen Rezepten.
 

 
     
 
     
 
     
 
     
 
Seiteninhalt
 
Comeback der Weck-Gläser

Minis für maximalen Genuss

Kühle Schönheiten

Wärmstens empfohlen

Im Auftrag des Kaisers

Bülacher Glas: Schweizer Konkurrenz

Von der Konserve zum Kultobjekt

Tipps und Tricks fürs gute Gelingen

Archiv

 

 In Weck-Gläsern können die Häppchen nicht nur schön präsentiert werden. Sie sind auch ideal zum Vor- und Zubereiten, Aufbewahren und Transportieren.
Comeback der Weck-Gläser

An Partys und Picknicks sorgen sie ebenso für Furore wie an gepflegten Gourmet- und Tafelrunden: Weck-Gläser erleben eine Hochblüte wie weiland vor 100 Jahren: Kaum war der Gartensegen damals ausgereift, wurden Früchte und Gemüse im Akkord eingemacht. Je grösser der Vorrat im Keller, desto grösser der Stolz der «tüchtigen Hausfrau».

Heute begeistern die gläsernen Konserven dank Multifunktionalität. Sie sparen Zeit und Ressourcen beim Kochen, da sich fast alles in ein und demselben Gefäss erledigen lässt: Die Häppchen können in Weck-Gläsern vor- und zubereitet, aufbewahrt, transportiert und gewärmt werden. Die Alleskönner halten Tiefkühl- und Backofentemperaturen stand! Und das Beste: Die kleinformatigen Weck-Gläsli von Betty Bossi sorgen für eine effektvolle Präsentation der kulinarischen Kreation.


 Augenschmaus: In den Weck-Gläsli von Betty Bossi können die Mini-Bissen optimal in Szene gesetzt werden.
Minis für maximalen Genuss

Das Auge isst mit! Eine Binsenweisheit, die von unerwarteter Seite Bestätigung bekommen hat: Wissenschaftler belegen in Studien, dass Gefälliges eine nährende Wirkung hat, und zwar psychisch und physisch! Demnach werden selbst kleine Häppchen als abgerundetes Mahl wahrgenommen. Vorausgesetzt, sie sind hübsch verpackt. Die Taille freuts!

Die kleinen Weck-Gläsli von Betty Bossi sind genau richtig, um Mini-Bissen maximal in Szene zu setzen. Schichten und Marmorierungen ergeben charmante Kleinkunstwerke. Mehr noch: Der Augenschmaus entpuppt sich als veritables Genusserlebnis: Gabel und Löffel tauchen in die Tiefe der Komposition - was die Harmonie der verschiedenen Aromen, Texturen und Temperaturen beim Essen wundersam eint und zur Geltung bringt.


 Weck-Gläser eignen sich hervorragend fürs Picknick. Die Köstlichkeiten können sicher transportiert werden und machen auch optisch etwas her.
Kühle Schönheiten

Hinter Glas werden süsse und pikante Schäumchen zu wahren Träumchen! Schon der Anblick der luftigen Konsistenz lässt schwere Gedanken dahinschmelzen. Geschweige denn die Gaumenschmeichler selbst! Das Felchenmousse und das Rhabarbermousse mit Erdbeeren von Betty Bossi sind Hingucker und Hochgenuss in einem!

Auch der Pastasalat mit Gemüse macht in gläserner Schale Staat - selbst nach Stunden im Kühlschrank! Glas hält frisch und ist im Gegensatz zu Plastik geschmacksneutral.

Die Köstlichkeiten können allesamt vorbereitet werden. Dank Gummidichtung und Klammern schliessen Weck-Gläser luftdicht. Zudem sind sie stapelbar und können trieffrei transportiert werden.

Tipp: Weck-Gläsli, gefüllt mit Gewürzsalz oder einer Paste aus pflückfrischen Kräutern, sind beliebte Mitbringsel. Als sonniger Gruss aus der Küche empfehlen sich z.B. Kräutertomaten oder ein Zitronen-Rucola-Pesto.


 Auch der Kuchen zum Dessert kommt natürlich im Weck-Gläsli daher.
Wärmstens empfohlen

Weck-Gläser sind bis zu 230 Grad hitzebeständig und auch für die Mikrowelle geeignet. Im Backofen können Sie beispielsweise niedliche Kuchen im Glas zaubern oder würziges Petersilienbrot respektive herzhaften Kräuter-Fleischkäse backen.

Auch Suppen mit fein geschnittenem Gemüse, Flädli oder Kräutern sind eine Augenweide. Desgleichen Risotto, Kartoffelstock oder Pasta: Im Glas serviert, harmonieren die Beilagen zum Beispiel zu Grilladen oder Salaten. Gemüse kommt selbst bei Kindern gut an, weil sie ihre Gabel in farbenfrohe Schichten tauchen können.

Tipp: Einmachen wie zu Grosis Zeiten ist wieder en vogue! Wer selbst Früchte heiss einfüllt und Gemüse süsssauer einmacht, kann die Zutaten nach persönlichem Gusto wählen. Wissenswertes, Rezepte sowie Tipps und Tricks finden Sie in unserem Archivbeitrag Konfitüre und Gelee: der Sommer im Glas und im Betty Bossi Bestseller «Wunderbar haltbar».


 Der Erfolg der Weck-Gläser führte dazu, dass sich im Volksmund der Ausdruck Einwecken durchsetzte.
Im Auftrag des Kaisers

Den Anreiz, eine neue Konservierungsmethode auszutüfteln, gab niemand geringerer als Napoleon I. Der französische Kaiser erhoffte sich dadurch die Versorgung seiner Truppen zu sichern. Bis das Verfahren perfektioniert und massentauglich war, dauerte es allerdings weitere 100 Jahre. Louis Pasteur entdeckte Ende des 19. Jahrhunderts das Pasteurisieren und verhalf dem Sterilisieren damit zum Durchbruch.

Beim Sterilisieren werden Lebensmittel zwischen 70 und 100 Grad bis zu 120 Minuten erhitzt. Durch die Wärme entsteht ein Überdruck im Glas: Luft und Wasserdampf dehnen sich aus, wodurch sich beim Abkühlen ein Vakuum bildet. Folglich schliesst der Deckel luftdicht. Schädliche Mikroorganismen bleiben aussen vor. Das Sterilisiergut ist bei kühler und dunkler Lagerung rund ein Jahr haltbar. Im Volksmund wird die Konservierungsmethode Einkochen, Einmachen oder Einwecken genannt.


 Im Gegensatz zum Bülacher Glas konnte sich das Weck-Glas auf dem Markt halten und feiert jetzt ein Comeback.
Bülacher Glas: Schweizer Konkurrenz

Die Lancierung der Weck-Gläser um 1900 kam laut damaliger Werbung «einer Umwälzung in der Küche aller Länder» gleich. Erfunden hatte die gläserne Konserve der deutsche Chemiker Rudolf Rempel. Der Unternehmer Johann Weck erwarb 1897 das Patent und taufte Rempels «Wundergläser» kurzerhand in Weck-Gläser um. Mit Erfolg. Noch heute werden rund eine Milliarde Weck-Gläser jährlich mit Eingemachtem gefüllt.

In der Schweiz erhielten die deutschen Pioniere Anfang der 1920er Jahre Konkurrenz. Das Eidgenössische Departement des Inneren verpflichtete die Glashütte Bülach ZH, den kriegsbedingten Mangel an Sterilisiergläsern durch eigene Produkte zu beheben. Das grüne Bülacher Glas mit Gummiring und Porzellankopf trat seinen Siegeszug durch die Schweizer Küchen an. Binnen weniger Jahre stieg die Jahresproduktion von 10'000 auf rund 2,5 Millionen. Im Gegensatz zum Weck-Glas überlebte das Bülacher Glas die Einführung des Tiefkühlers allerdings nicht. 1972 wurde die Produktion eingestellt.


 Auch wenn es als Kultobjekt Furore macht, am liebsten dient das Weck-Glas als Gefäss für kulinarische Kunstwerke.
Von der Konserve zum Kultobjekt

Was derartige Erfolge zeitigt wie das Weck-Glas, hat natürlich das Zeug zum Kultobjekt. Künstler und Kreative jeder Couleur schwören darauf - und sei es bloss, um Pinsel oder Plunder darin aufzubewahren. Den deutschen Fotograf Falk von Traubenberg haben Weck-Gläser gar zu einer Installation inspiriert: Er bestückte 216 Ein-Liter-Weck-Gläser mit Dias, quasi um Erinnerungen zu konservieren. Die beiden Schweizer Künstlerinnen Regula Poehl und Daniela Villiger wiederum lancierten vor ein paar Jahren das Projekt «Ein-gemachte Träume». Sie luden Passanten in Rapperswil ein, ihre Träume in Weck-Gläser zu bannen.

Übrigens nutzen auch Wissenschaftler Grosis Gläser, wie ein Artikel im Nachrichtenmagazin «Spiegel» verrät: «Was die Welt bewegt, schwappt im Weck-Glas», schreibt der Journalist. Gemeint ist Einsteins Gehirn, das in Formaldehyd verewigt worden ist.

Text: Stephanie Riedi


 Vom Amuse-Bouche bis zum Dessert: Weck-Gläsli sind ideal, um ein Mehrgangmenü vorzubereiten und schön zu präsentieren.
Tipps und Tricks fürs gute Gelingen

Keine Lust, stundenlang in der Küche zu stehen, während die Gäste sich amüsieren? Kein Problem! Weck-Gläser eignen sich hervorragend, um vom Amuse-Bouche bis zum süssen Finale ein Mehrgangmenü vorzubereiten. Hier ein paar Tipps und Tricks fürs gute Gelingen:
  • Heiss einfüllen
    Bei heiss Eingefülltem (z.B. Suppe) Gläser sofort verschliessen. Auskühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.
  • Tiefkühlen
    Gläser für die Aufbewahrung im Tiefkühler mit Dichtung, Glasdeckel und Metallklammern verschliessen.
  • Mikrowelle
    Beim Wärmen in der Mikrowelle Deckel, Gummidichtung und Metallklammern entfernen.
  • Dekorieren
    Erst vor dem Servieren dekorieren oder Saucen darüberträufeln.
  • Pürieren
    Pürierte feste Massen, z.B. Kartoffelstock, mit einem Spritzsack einfüllen.


 Pasta verde: Auf ins Grüne!
Glasklar für aufgeweckte Geniesser
Pasta verde: Auf ins Grüne!
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Grillieren - fürs Bräteln entbrannt
Leichte Geflügelgerichte
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Edle Öle - fein aromatisiert
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