Omeletten: verführerisch fein

Ob luftig leicht oder gehaltvoll bekömmlich: Omeletten liegen ganz im Trend der unkomplizierten Küche und sind alles andere als altbacken. Als leichte Mahlzeit oder edles Dessert sind die vielseitigen Eierspeisen gluschtige Begleiter für jede kulinarische Gelegenheit.

Die Omelette: unverzichtbare Köstlichkeit

Omeletten sind unverzichtbare Grundlage für feine Köstlichkeiten.

Die Omelette: unverzichtbare Köstlichkeit

Omeletten gehören zum Einmaleins jeder Köchin, jedes Kochs. Zu Recht, denn sie sind ein unverzichtbares Pièce de Résistance: Mit Eiern, Milch und etwas Mehl ist man gut bedient, ein Omelettenteig ist schnell angerührt und ergibt mit wenigen feinen Gewürzen und frischen oder getrockneten Kräutern eine unkomplizierte Mahlzeit mit individueller Note. Klein geschnittenes, kurz angedämpftes Gemüse, Champignons oder knackige Sprossen vervollständigen die Omelette zu einer kleinen, feinen Köstlichkeit.

Grundrezept: Omeletten

Tipp: Omeletten gelingen mit minimaler Fettzugabe. Es genügt, die Pfanne mit leicht gefettetem Haushaltpapier auszureiben.

Teig-Blitz

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Grundlage für süsse Gelüste

Die Aprikosen-Konfitüre aus Dörraprikosen und Akazienhonig passt wunderbar zu Omeletten.

Grundlage für süsse Gelüste

Die neutrale, nur leicht gesalzene Omelette ist im wahrsten Sinn des Wortes auch eine wunderbare Grundlage für süsse Gelüste. Erlesener Honig oder die Lieblingskonfitüre schmecken auf einer mit wenig Fett ausgebackenen Omelette ebenso fein wie auf dem Sonntagszopf. Für Nostalgikerinnen und Nostalgiker, die sich zum Znacht gerne ab und zu ein «Café complet» gönnen, eine herrliche Abwechslung.

Noch linienfreundlicher wird der süsse Genuss mit frisch zubereitetem, nur wenig gesüsstem Kompott aus saisonalen Früchten oder mit unserer leichten Aprikosen-Konfitüre.

Rezept: Aprikosen-Konfitüre

Mehl oder nicht - das ist die Frage

Unsere feine Frühlingsomelette wird «à la française», d.h. ohne Mehl zubereitet.

Mehl oder nicht - das ist die Frage

Omelette ist nicht gleich Omelette! Die französische «omelette» und unsere Deutschschweizer Omelette sind - bei aller Einfachheit der Rezepte - zwei verschiedene Gerichte. In Frankreich und in der Romandie gibt man grundsätzlich kein Mehl in die Ei-Milch-Masse. Im Gegensatz dazu gehört in der Deutschschweiz Mehl in den Teig. Unsere Omelette nennt man in Deutschland Pfannkuchen. So schaffen wir zwischen Röstigraben und Rhein die kulinarische Verbindung zwischen dem französischen Namen und dem deutschen Rezept.

Die französische Omelette wird gern zum Frühstück genossen; sie entspricht in der Deutschschweiz eher dem Rührei. Allerdings wird sie in der Pfanne nicht ständig umgerührt, sondern am Stück gebacken, bis sie gestockt ist. Am besten schmeckt die Omelette à la française, wenn sie auf der Oberseite noch schön feucht ist.

Eine kleine Hommage an die französische Variante ist unsere Frühlingsomelette. Sie wird ohne Mehl zubereitet, dafür mit viel frischem Gemüse.

Rezept: Frühlingsomelette

Tipp: Omeletten sind wunderbar wandelbar. Ersetzen Sie die Frühlingsgemüse evtl. mit Sorten aus dem saisonalen Angebot.

Die tolle Rolle
Gerollte Omeletten sind auch fürs Auge ein Genuss.
Die tolle Rolle

Omeletten sind nicht nur vielseitig kombinierbar, auch ihre Präsentation ist wortwörtlich vielschichtig. Am einfachsten und auch für einzelne Omeletten praktikabel ist das Zusammenrollen: Man verteilt die Füllung auf der nicht zu dick ausgebackenen Omelette und rollt sie zu einem appetitlichen Wrap auf. In der Mitte schräg halbiert, offenbart sie ihr Innenleben auf besonders gluschtige Art.

Servier-Tipps:
 

  • Aus Omeletten können Sie ganz einfach feine Apéro- Häppchen machen. Ausgekühlte Omeletten mit Lachstranchen (je ca. 80 g) belegen, diese leicht andrücken. Omeletten satt einrollen, in ca. 2 cm dicke Röllchen schneiden.
  • Omeletten ergeben eine feine Bouillon-Einlage: Satt eingerollte Omelette in Röllchen oder Omelettenresten in feine Streifen schneiden, in vorgewärmte Suppenteller verteilen, heisse Bouillon dazugiessen. Die Flädli können auch portionenweise tiefgekühlt werden.
Omeletten-Überraschung im Päckli

Omeletten-Päckli lassen sich besonders hübsch anrichten.

Omeletten-Überraschung im Päckli

Eine besonders hübsche Omeletten-Variante mit asiatischem Touch ist das Päckli. Hier dient die Omelette als essbares Verpackungsmaterial: Die Füllung wird portionenweise in die Mitte der Omelette gegeben und wie ein Geschenk eingeschlagen. Das fertige Päckli wird gewendet und zugedeckt warm gestellt. Als Dekoration kann man die Omeletten auf der Oberseite auch kreuzweise mit einer Schere einschneiden und kurz vor dem Servieren z.B. mit Rüeblistreifen, Kresse oder Korianderblättchen garnieren.

Bei unseren asiatischen Omeletten-Päckli werden für die Omeletten nur Eier verwendet, Milchwasser und Mehl braucht es für dieses Rezept nicht. Päckli lassen sich aber auch aus herkömmlichen Omeletten und mit beliebiger Füllung formen.

Rezept: Omeletten-Päckli

Schicht um Schicht: die Torte

Die Omelettentorte mit Spinat: Schicht um Schicht ein Hochgenuss.

Schicht um Schicht: die Torte

Bei einer grossen Gästeschar muss es meistens schnell gehen. Hier empfiehlt sich die imposante Omelettentorte, bei der die Omeletten Lage um Lage mit der Füllung geschichtet werden. So entsteht eine Art Omeletten-Lasagne, die dampfend heiss direkt aus dem Ofen serviert wird, damit die hungrigen Mäuler alle gleichzeitig in den Genuss dieses Leckerbissens kommen.

Auch hier offenbart sich die Omelette wieder als köstliche Alternative zu Teigwaren, zu einem Auflauf oder einer Wähe.

Rezept: Omelettentorte mit Spinat

6. Februar 2017