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MagazinDossiersRundum reizvoll: Blinis, Pancakes & Co.

Rundum reizvoll: Blinis, Pancakes & Co.

Sie bilden die luftig-leichte Basis für süsse und pikante Köstlichkeiten: Als Blinis, Pancakes & Co. sind die goldbraun gebackenen Teigtaler in aller Welt bekannt. Ob als Fingerfood oder vielschichtige Gabelfreude: Die kleinen feinen Häppchen sind ein rundum reizvoller Genuss.

Chüechli-Genuss rund um den Globus

Die Rondini-Form von Betty Bossi passt in jede Bratpfanne.

Chüechli-Genuss rund um den Globus

In der böhmisch-österreichischen Küche heissen sie Dalken oder Liwanzen, in Amerika Pancakes, in den Niederlanden Poffertjes und in Russland Oladji, gemeinhin Blinis genannt. In der Schweiz sagen wir einfach Chüechli und lieben die goldbraun gebackenen Teigtaler wie alle Welt mal süss, mal pikant.

Ihr gemeinsames Merkmal ist die Zubereitung: Rund um den Globus werden die Chüechli in der Pfanne gebacken. Bereits im 19. Jahrhundert verwendete man dafür in Böhmen eine spezielle Dalken-Pfanne. Sie verfügte über runde Vertiefungen und wurde zum Backen der Teigrohlinge direkt über der Glut des Herdes platziert.

Rondini: die kleinen feinen Häppchen in Talerform

Wir nennen die kleinen feinen Häppchen Rondini.

Rondini: die kleinen feinen Häppchen in Talerform

Betty Bossi hat die clevere Idee weiterentwickelt: Mit der neuen Rondini-Form lassen sich talergrosse Häppchen in einer gewöhnlichen Bratpfanne backen. So wird das Chüechle noch einfacher und lustvoller!

Wir nennen die Blinis, Pancakes & Co. im Mini-Format Rondini, weil sie rundum einen reizvollen Genuss bieten. Ob nebeneinander oder als Stapel auf einer Platte arrangiert, ob von fantasievollen Aufstrichen oder Saucen begleitet, mit den kleinen feinen Häppchen lässt sich immer punkten. Je nach Anlass geniesst man sie süss oder pikant, pur oder opulent, als Fingerfood oder vielschichtige Gabelfreude. Kurzum, der immense Spielraum spornt zu kreativen Höhenflügen an!

Rondini-Form

Rondini-Form

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Der Teig gibt den Ton an

Der Blinis-Teig besteht traditionell aus Buchweizenmehl.

Der Teig gibt den Ton an

Das Gütezeichen der Chüechli ist ihr luftiges Volumen. Dafür verantwortlich ist das Triebmittel. Pancakes werden mit Backpulver und/oder Natron zubereitet, Blinis, Dalken und Poffertjes mit Hefe. Die restlichen Teigzutaten sind dem Geschmack geschuldet. Für Blinis wird traditionell Buchweizenmehl verwendet, Poffertjes bestehen im Verhältnis 1:1 aus Weizen- und Buchweizenmehl.

Damit die Chüechli locker leicht werden wird je nach Rezept steif geschlagenes Eiweiss, Butter- oder Sauermilch oder Rahm unter den Teig gemischt.

Rezept

Süsse Verführung im Kleinformat

Zu Pancakes wird gerne Ahornsirup gereicht.

Süsse Verführung im Kleinformat

Dalken, Poffertjes und Pancakes werden vor allem als süsse Verführungen genossen. Zu den tschechischen Dalken reicht man Pflaumenmus, Rahm und Reibequark (fester Quark, der sich reiben lässt) serviert, zu den niederländischen Poffertjes Butterstückchen, Puderzucker und Zuckerrübensirup. Die amerikanischen Pancakes mit Ahornsirup werden traditionell zum Frühstück gegessen. Inzwischen gibt es aber unzählige Varianten, zum Beispiel mit Früchten und Nüssen.

Rezept

Pikantes zum Picken

Blinis und Kaviar gehören in der russischen Küche zusammen.

Pikantes zum Picken

Blinis kennt man hier vor allem in pikanter Form, sei es mit Hackfleisch, geräuchertem Fisch oder Kaviar. In Russland werden sie oft nur mit Butter und Salz gegessen. Aber die Oladji, wie sie in Russland auch genannt werden, schmecken auch mit süssen Beilagen. Und ein Klacks Sauerrahm gehört auf jeden Fall dazu.

A propos Blinis: Die russischen Chüechli feiern in ihrer Heimat während der Masleniza, wörtlich Butterwoche, ihre Hochsaison. Das Fest findet vor der Fastenzeit statt, die wie bei uns bis Ostern dauert. Seit dem Mittelalter wird mit der Masleniza der Frühling heraufbeschworen. Blinis symbolisieren dabei die Sonne, die der Tristesse des Winters den Garaus machen soll. Wer es sich leisten kann, serviert die Sünneli mit Kaviar.

 

Rezept


Text: Stephanie Riedi, Daniela Rinderknecht

3. Februar 2014