Blattsalate - farbenfrohe Vielfalt

Blattsalate - farbenfrohe Vielfalt

Frischer Salat belebt die Geschmacksknospen. Bunte Mischungen aus zarten Blättern, von rot bis grün, mild, herb oder scharf im Geschmack, sind der perfekte Frühlingsgenuss.

Die Klassiker - Kopfsalat, Eichblatt und Eisberg

Im Frühling ist unser Körper auf Frühlingsputz eingestimmt. Die wasserhaltigen Salate unterstützen das Ausschwemmen von abgelagerten Giftstoffen. Die zarten Blätter von Kopf- und Eichblattsalat schmecken frisch am allerbesten, deshalb lohnt sich der Gang zum Markt oder zum Gemüsebauern.

Der beliebteste Salat in der Schweiz ist der Eisbergsalat - knackig, leicht nussig im Geschmack und eine ganze Woche im Kühlschrank haltbar. Seine rund geformten Blätter eignen sich als Salatschälchen oder für frische Vorspeisen. Mit gut 3,8 kg* pro Kopf und Jahr liegt er mit grossem Abstand vor dem zweiplatzierten Kopfsalat mit 2,4 kg* jährlich, dessen grosse Blätter auch ideal zum Füllen sind.

 

Quelle: gemuese.ch

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Schnitt- oder Pflücksalat - eine bunte Mischung

In klassischen Schnittsalatmischungen finden wir altbekannte Sorten wie Lollo oder Eichblatt, gemischt mit verschiedenen Zichorienarten, die für einen feinbitteren Geschmack sorgen. Besonders beliebt sind die bereits gerüsteten Jungsalate, oft auch Baby Leaf genannt. Sie enthalten zusätzlich würzige Kräuter wie Rucola oder Kresse, farbige Blättchen von Randen oder Mangold wie auch kräftige asiatische Sorten mit einem senfartigen, scharfen Geschmack.

Ein bunter Blattsalatteller, garniert mit Lachs, geräucherter Forelle, wachsweichen Eiern, frischen Champignons oder gebratenen Morcheln ist ein leichtes, genussvolles Frühlingsgericht. Für die geschmackliche Vollendung sorgt die Salatsauce. Zu Blattsalaten passt eine klare Sauce, sei es eine klassische Vinaigrette oder eine leichte asiatische Variante mit Reisweinessig und Sojasauce.

Mehr zum Thema italienische Frühlingssalate in unserem Schwerpunkt Prima Primavera: italienische Frühlingsgrüsse.

Kraftprotz der Natur - junger Spinat

Der dunkelgrüne junge Spinat ergibt im Frühling einen kraftvollen Salat. Grundsätzlich gilt bei Gemüse und Salaten: je dunkler das Grün, umso reicher die Inhaltsstoffe. Spinatsalat ist eine wahre Delikatesse, solo oder auch als geschmackliche Beigabe zu milderen Blattsalaten. Junger Spinat harmoniert zum Beispiel mit extrahartem Käse wie Parmesan oder Sbrinz, Ziegenfrischkäse, Baumnüssen und gekochten Eiern. Ein Spinatsalat verträgt auch eine cremige französische Sauce.

Spinat behält seine Frische und büsst kaum etwas von seinen Vitaminen ein, wenn man die dunkelgrünen Blätter zum Schluss unter das fertige Gericht mischt. So entsteht eine frühlingshafte Pasta, ein Risotto verde oder ein schmackhafter Linsensalat.

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Blattsalate, auch warm ein Genuss

Ein wahrer Alleskönner ist der Lattich. Wegen seines Ursprungs wird er auch römischer Salat oder Romana-Salat genannt. Durch die dicken Blattrippen ist der Lattichsalat besonders knackig, und er ist wesentlich länger haltbar als andere Salatköpfe. Sein kleiner Nachkomme, der Mini-Lattich oder Little Gem, ist zarter im Geschmack, lässt sich jedoch gleich verwenden. Lattich schmeckt auch gedünstet und geschmort. Erhitzt man ihn nur kurz, behält er seinen Biss. Die grossen Blätter von Lattich oder Kopfsalat eignen sich wunderbar für Päckchen, die zum Beispiel mit Hackfleisch gefüllt werden können.

Die senfartigen japanischen Blättchen, wie Mizuna, Tatsoi und Red Mustard, werden in asiatischen Gerichten im Wok kurz rührgebraten. Die gemischten Fertigsalate sind dafür bestens geeignet.

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Frisch aus dem Balkonkistchen

Schnittsalat lässt sich ganz einfach selber ziehen. Er wird zwischen März und Juni ausgesät, und zwei Monate später darf man sich bereits der ersten Ernte erfreuen. Damit der Salat nachwächst, bestehen zwei Möglichkeiten zur Ernte: man pflückt die grösseren Blätter von aussen her und lässt die Sprossachse stehen, oder man schneidet die Salatblätter gut 3 cm über dem Stielansatz ab, wenn sie eine Höhe von rund 15 cm erreicht haben.

Eine immergrüne Freude ist die Kresse. Nichts gedeiht zu Hause einfacher als Gartenkresse. Dafür etwas Watte oder Haushaltpapier mit Wasser tränken, Kressesamen dicht draufstreuen und nach 5 bis 8 Tagen portionenweise abschneiden und geniessen. Mit selbst gezogener Kresse können Sie sich Frühlingsgefühle das ganze Jahr über nach Hause holen.

 

Text: Silvia Niederberger

21. Januar 2020

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Die wichtigsten Blattsalat-Sorten

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