Zurück
MagazinDossiersSurprise 1: Gespickt mit Überraschungen

Gespickt mit Überraschungen

Was von aussen wie ein gewöhnlicher Cake oder wie ein traditioneller Hackbraten aussieht, könnte so manche Überraschung verbergen! Im Inneren verstecken sich köstliche Zutaten, die man erst beim Anschneiden entdeckt. Unsere kleine Serie «Surprise» verführt mit überraschenden Füllungen. Wir beginnen mit gespickten Köstlichkeiten - süss und pikant.

Mississippi - der Klassiker

Das Innere des Mississippi-Cakes ist süss gespickt.

Mississippi - der Klassiker

Kaum zu glauben: Der Mississippi-Cake von Betty Bossi ist seit über dreissig Jahren ein Hit! 1983 steckten die «Krokodile» in Form von Schokoladestängeln erstmals im mittlerweile legendären Cake. Aber genau diese süsse Überraschung im Cake-Innern sackte manchmal ab. Das Rezept wurde darauf gelingsicher optimiert und auch gluschtig variiert.

Welches sind die beliebtesten Cake-Rezepte? Lesen Sie dazu unseren Schwerpunkt-Beitrag aus dem Archiv: Cakes - die grössten Betty Bossi Hits.

Backwaren aller Art animierten findige Bäcker schon immer zu überraschenden Füllungen. Man denke nur an Berliner, Krapfen oder an den Dreikönigskuchen. Bei den Genannten wird die Füllung gleich mitgebacken oder nach dem Backen hineingespritzt. Damit auch Cakes ein überraschendes Innenleben bekommen, das dort bleibt, wo es vorgesehen ist, bedarf es eines simplen Tricks: Die Füllung muss dingfest gemacht werden, zum Beispiel mit dem Spiess Surprise.

Rezept: Mississippi-Cake - das Original

Spiess «Surprise»

Spiess «Surprise»

Kreativ überraschen!

CHF 9.90
Preis für Nicht-Abonnent/innen: CHF 20.90
Anzahl
Ausziehbare Cakeform

Ausziehbare Cakeform

Klassiker zum einmaligen Super-Preis!

CHF 9.90
Preis für Nicht-Abonnent/innen: CHF 11.90
Anzahl
Pikantes in Cakeform

Der Mediterrane Fleischkäse aus dem Buch Gesund kochen - ausgewogen geniessen ist schnell gemacht und sehr bekömmlich - der Falsche Hase (unten) ist eine pfiffige Hackbraten-Variante.

Pikantes in Cakeform

Eine Cakeform ist so vielseitig - und nur zum Cakebacken eigentlich viel zu schade. Dem Cake der Form nach verwandt ist der Fleischkäse, den man gut in einer Cakeform braten kann. Brät ist eine ideale Basis für fantasievolle Zutaten. So entstehen mit wenig Kosten und geringem Aufwand rustikale Fleischkäse-Varianten und feine Brätbraten.

Auch Hackbraten gelingen in der Cakeform wunderbar saftig. Ausserdem spart man das Öl zum Anbraten, nach den üppigen Festtagen eine willkommene kleine Gelegenheit, sich wieder etwas bewusster zu ernähren. Dafür entsteht beim Garen in der Form weniger Bratenkruste.

Wichtig: Ausziehbare Cakeformen müssen unbedingt mit Backpapier ausgelegt werden, da sonst Bratensatz ausläuft.

Ob Brät oder Gehacktes: Das «Mississippi-Prinzip» lässt sich auch hier anwenden. Beim Falschen Hasen versteckt man hart gekochte Eier in der Masse, beim Pikanten Mississippi-Cake kommen Mini-Zucchini zum Einsatz.

Rezepte:

Gesund kochen – ausgewogen geniessen

Gesund kochen – ausgewogen geniessen

Das neue Buch steckt nicht nur voller ausgewogener Genüsse – «Gesund kochen» liefert auch Antworten auf Fragen rund um Gesundheit, Planung, Budget usw. Mit den cleveren Tipps und Informationen von Betty Bossi macht gesund kochen richtig Spass – und auch Sie sind bald ausgewogen unterwegs!

CHF 21.90
Mehr
Anzahl
Saftiges Fleisch: gespickt und geritzt

Nicht mit Speck, dafür mit Kräutern und Knoblauch gespickt: Lammgigot.

Saftiges Fleisch: gespickt und geritzt

Spicken im herkömmlichen Sinn ist eine Methode, magere Fleischstücke saftiger zu machen. Spicken heisst nämlich nichts anderes als «mit Speck versehen». Rindsbraten, Rindsfilet, Pouletschenkel, aber auch Wild, zum Beispiel Rehrücken, bekommen dank den Speckstreifen nicht nur mehr Saft, sondern auch mehr Geschmack. Lesen Sie dazu unseren Schwerpunkt-Beitrag Gut gespickt ist das halbe Aroma!, der nicht nur viele Tipps, sondern auch feine Rezepte bereithält.

Beliebt ist auch das Spicken mit Kräutern und Knoblauch, das vor allem beim Lammgigot zur Anwendung kommt. Hier geht es nicht um mehr Saft, sondern um mehr Geschmacksnuancen: Rosmarin, Thymian & Co. werden vor dem Anbraten ins eingeritzte Fleisch gesteckt, so nimmt der Braten die würzigen Aromen langsam auf und wird köstlich!

Rezept: Lammgigot

Das Gegenteil von Spicken: saftig dank bardieren

Die Pouletbrüstli im Speckmantel sind saftig und würzig zugleich.

Das Gegenteil von Spicken: saftig dank bardieren

Beim Spicken wird das Fleisch durch die spezielle, grobe Spicknadel verletzt, aus den Ritzen kann Saft austreten. Wenn es nicht nötig ist, dass das Fleischstück eine schöne Kruste erhält, kann es mit Specktranchen umwickelt werden. Diese umgekehrte Variante des Spickens nennt man bardieren; auch in diesem Begriff steckt der Speck schon drin: Die «barde» (franz.) ist nichts anderes als eine fette, dünne, ungeräucherte Speckscheibe (grüner Speck). Sie bewahrt Braten, Geflügel, ja selbst ganze Fische vor dem Austrocknen in der Ofenhitze, beeinflusst allerdings deren Eigengeschmack. In der Alltagsküche verwendet man meistens Bratspecktranchen (Frühstücksspeck), seltener Rohessspeck.

Rezept: Pouletbrüstli im Speckmantel

Ofenäpfel - variantenreich gespickt

Ofenäpfel mit Haselnuss-Glace (oben) und Ofenäpfel-Cake (unten): zwei herrliche Winterträume.

Ofenäpfel - variantenreich gespickt

Auf der Suche nach süss gespickten Köstlichkeiten drängen sich in der Winterzeit die Äpfel auf. Rotbackige Lageräpfel verführen jetzt weniger zum knackigen Anbeissen als vielmehr zum wohlig-wärmenden Genuss aus dem Ofen: Ofenäpfel sind ein feines Winterzvieri. Ihre fruchtige Säure harmoniert mit gerösteten Mandeln, am besten gleich in die Frucht gesteckt und mitgebraten. Das schmeckt herrlich süss und stellt auf, zum Beispiel nach einem Skitag oder einem ausgedehnten Winterspaziergang.

Um den Kreis zum Mississippi-Cake zu schliessen, überrascht Betty Bossi hier zum Schluss mit einem feinen, saisonalen Rezept: dem Ofenäpfel-Cake. Er schmeckt wie Ofenäpfel, ist aber ein Cake! Aussen ein fruchtiges Apfelaroma - innen ein süsser Kern aus Haselnüssen und Zimt.

Rezepte:


Text: Gina Graber

5. Januar 2015