Getrocknete Früchtchen

Trockenfrüchte zählen mit dazu
Trockenfrüchte zählen mit dazu

Trockenfrüchte und -gemüse zählen zu «5 am Tag» dazu. Von Trockenfrüchten spricht man, wenn Früchte nur noch einen Restfeuchtegehalt von etwa 20 Prozent enthalten. Täglich kann eine der fünf Gemüse- und Früchteportion durch eine Handvoll ungezuckerte Trockenfrüchte ersetzt werden. Wie viel einer Portion entspricht, hängt vom Trocknungsprozess ab. 120 g Früchte ergeben meist 20-30 g Trockenfrüchte.
Durch den Trocknungsvorgang verlängert sich die Haltbarkeit, da sich der natürliche Zuckergehalt erhöht und der Feuchtigkeitsgehalt sinkt und Mikroorganismen keine Lebensgrundlage mehr haben. Deshalb sind sie insbesondere in der kalten Jahreszeit, wenn das Gemüse- und Früchteangebot limitiert ist, eine gute Möglichkeit die «5 am Tag»-Bilanz zu verbessern.

Fruchtiges Beigemüse
Fruchtiges Beigemüse

Getrocknete Früchte eignen sich bestens als süsser Snack zum Knabbern zwischendurch. Da der Zuckergehalt in Trockenfrüchten sehr hoch ist, können sie aber auch gut zum Süssen von Desserts, Müsliriegeln oder Müslimischungen eingesetzt werden. Oftmals kann dann auf die Zugabe von Zucker verzichtet werden. Mit einer Handvoll Trockenfrüchten erhöht sich der «5 am Tag» Anteil zudem im Handumdrehen. Aber nicht nur zu süssen Speisen passen Trockenfrüchte. Sie sind auch eine fruchtige Beigabe in salzigen Gerichten wie Salaten, Saucen, Fleischgerichte oder Eintöpfe. Rüebli-Krautsalat mit Rosinen, Pouletragout mit getrockneten Aprikosen und Pflaumen, mit Frischkäse gefüllte Datteln zum Apéro … die Liste lässt sich noch um viele Rezepte verlängern.

Kompakte Energie
Kompakte Energie

Trockenfrüchte werden immer wieder als Kalorienbomben betitelt. Dies ist aber nur zum Teil richtig. Werden Früchten Wasser entzogen, verlieren sie zwar an Volumen, nicht aber an Energie. Der Kalorien- und Zuckergehalt von einer frischen Aprikose bleibt im Vergleich zur Getrockneten also der Gleiche.
Vergleicht man hingegen den Kaloriengehalt von 100 g zeigt sich ein grosser Unterschied: 100 g frische Aprikosen enthalten 48 kcal, 100 g getrocknete Aprikosen 252 kcal. Man sollte deshalb nicht mehr getrocknete Früchte essen, als dass man in frischer Form geniessen würde.

Selbst getrocknet
Selbst getrocknet

Trockenfrüchte lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise selbst herstellen. So kann man sicher sein, dass sie keine Konservierungsmittel enthalten. Zum Trocknen eignen sich insbesondere Äpfel, Birnen und Pflaumen, sowie Aprikosen, Kirschen, Pfirsiche und Erdbeeren. Aber auch exotische Früchte wie Ananas, Mangos, Papayas und Bananen können getrocknet werden. Als gemüsige Alternative gibt es getrocknete Tomaten, Randen oder Rüebli.  
Eine einfache Methode ist die Trocknung an der Luft. Einige Fruchtsorten können in ganzen Stücken getrocknet werden. Bei anderen Früchten bietet es sich an, sie in Scheiben, kleine Stücke oder Würfel zu schneiden. Zum Lufttrocknen die Früchte auf einem Rost oder in der Sonne ausbreiten oder sie auf einer Schnur aufreihen und aufhängen.
Im Backofen oder in speziellen Dörrgeräten trocknen Früchte bei einer Temperatur zwischen 40-60 °C während mehrerer Stunden.

Fünf Portionen, jeden Tag
Fünf Portionen, jeden Tag

«5 am Tag» unterstützt Sie dabei, gesund zu bleiben und zeigt Ihnen, wie Sie Ihren Gemüse- und Früchtekonsum abwechslungsreich und mit viel Genuss steigern können.

Hier erfahren Sie mehr.