Mit Flexibilität und Mut zum Ziel

Mit Flexibilität und Mut zum Ziel

Haben Sie in den letzten Wochen Ihr Ernährungsverhalten beobachtet und evtl. ein Esstagebuch geführt? Konnten Sie damit sich und Ihre Bedürfnisse etwas besser kennenlernen? Wichtig ist, dass Sie auf Ihre Vorlieben eingehen und die Gerichte so gestalten, dass sie Ihnen Freude bereiten. Lernen Sie jetzt, auch Nahrungsmittel wieder zu geniessen, die für Sie zu den «verbotenen» zählen.

Kreieren Sie selber neue Rezepte

Kreieren Sie selber neue Rezepte
Kombinieren Sie die fettige Bratwurst mit einer leichten Gemüsepfanne.

Die Rezepte aus dem Buch Gesund & schlank können Sie wie Grundrezepte verwenden, die Sie immer wieder neu abwandeln. Bleiben Sie flexibel und variieren Sie das Gemüse je nach Saison und Ihren persönlichen Vorlieben. Schauen Sie, was im Kühlschrank noch aufzubrauchen ist, blättern Sie im Buch und lassen Sie sich von den Rezepten inspirieren. Vielleicht gibt es eine neue Kreation, die Ihnen noch besser schmeckt als das Original.

Grundsätzlich lassen sich alle Nahrungsmittel der gleichen Gruppe untereinander austauschen. Jedes Gemüse können Sie mit einem anderen ersetzen, genauso Früchte mit Früchten, Getreide mit Getreide usw. Auch Ihre Lieblingsgerichte lassen sich auf diese Weise adaptieren. Wenn Sie zum Beispiel panierte Plätzli mögen, dann suchen Sie im Buch nach einer leichten Beilage und einem leichten Gemüse, damit das Menü in sich wieder ausgewogen wird.

Der Griff zu den «verbotenen Nahrungsmitteln»

Der Griff zu den «verbotenen Nahrungsmitteln»
Was Sie lieben, gehört regelmässig auf den Speiseplan - ganz bewusst.

Fast alle Menschen, die hin und wieder mit dem Gewicht kämpfen, führen innerlich eine Liste mit «verbotenen Nahrungsmitteln», von denen sie überzeugt sind, dass sie sie ganz schnell dick machen. Natürlich gibt es gesündere und ungesündere Nahrungsmittel, aber man kann von keinem Nahrungsmittel so viel essen, dass man davon gleich ein Kilo zunimmt. Oder können Sie vierzehn Tafeln Schokolade aufs Mal verschlingen? Auf der Blacklist stehen neben Schokolade und Pralinés häufig Pommes-Chips, Pizza, Salami, Fondue, Bier, Wein usw. Haben auch Sie Ihre persönlichen «verbotenen Nahrungsmittel»?

Was verboten ist, endet oft in einem unkontrollierten Konsum. Lernen Sie deshalb, die «bösen» Nahrungsmittel wieder lieb zu gewinnen, und geben Sie Ihnen einen festen Platz in Ihrer Ernährung. Essen Sie einmal pro Woche eine Portion von einem «verbotenen Nahrungsmittel». Gehen Sie zum Beispiel in Ihre Lieblingsconfiserie und geniessen Sie ein Stück Schwarzwäldertorte. Oder lassen Sie sich eine Saucisson schmecken, die Sie mit Dörrbohnen und Salzkartoffeln essen. Geniessen Sie die «Verbotenen» mit einem guten Gewissen und wiederholen Sie dabei das Mantra: Einmal pro Woche liegt drin!

3. Januar 2017