Intervallfasten

Intervallfasten

Unsere Vorfahren haben oft gefastet, wenn auch ungewollt. Manchmal mussten sie tagelang nach Nahrung suchen. Dann assen sie wieder grössere Mengen auf einmal. Die überschüssige Energie wurde in ihren Fettzellen gespeichert, um sie in harten Zeiten wieder anzuzapfen. Unser Leben hat sich seither stark verändert, genetisch sind wir allerdings immer noch darauf programmiert, möglichst viel Energie zu speichern.
 

Doch die nächste Hungerperiode trifft nie ein. Es sei denn, man fastet freiwillig. Derzeit ist das sogenannte Intervallfasten sehr beliebt. Essen ist dabei nur in einem bestimmten Zeitfenster erlaubt. Die beliebteste Variante davon ist die 8:16-Methode. Das heisst: Während acht Stunden wird gegessen, dann folgt ein Nahrungsverzicht von 16 Stunden. Bei der 5:2-Methode wird an 5 Tagen gegessen, dann wird die übliche Kalorienmenge 2 Tage lang auf ein Viertel reduziert. Intervallfasten soll unsere Fettdepots gezielt angreifen, Diabetes und anderen Krankheiten vorbeugen. Weil diese Diätform relativ neu ist, liegen allerdings noch kaum aussagekräftige Studien dazu vor.