Wurstguck mit Randen

Wurstguck mit Randen

Was guckt da aus dem Ofen? Randenschnitze und Schweinswürtli. Dazu Kartoffelstock servieren.

Vor- und zubereiten: ca. 45 Min.
Backen: ca. 10 Min.
4 Personen
Nährwert pro Portion:
kcal
578
F
35g
Kh
36g
E
30g

Zubereitung

  • 1 kg
    mehlig kochende Kartoffeln, in Würfeln
  • Salzwasser, siedend
    Kartoffeln offen bei mittlerer Hitze ca. 15 Min. weich kochen, sehr gut abtropfen
  • ca. 2 dl
    Milch
  • 30 g
    Butter
  • 2 EL
    Meerrettich, fein gerieben
    zusammen in derselben Pfanne aufkochen. Pfanne von der Platte nehmen. Kartoffeln durchs Passe-vite in die Milch treiben. Kurz und kräftig luftig rühren
  • wenig
    Muskat
  • nach Bedarf
    Salz
  • nach Bedarf
    Pfeffer
    würzen, Kartoffelstock auf die Teller verteilen
  • 500 g
    gekochte Randen, in ca. 1 1/2 cm breiten Schnitzen
  • 0.5 TL
    Salz
  • wenig
    Pfeffer
    Randen würzen
  • 8
    Schweinswürstli (ca. 60 g), schräg in Sechsteln
    mit den Randenschnitzen in den Kartoffelstock stecken
  • 4 EL
    geriebener Gruyère
    darüberstreuen, Teller auf 2 Bleche oder Gitter stellen
  • Backen: ca. 10 Min. im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen (Heissluft).

Zusatzinformationen

  • Form: Für 4 ofenfeste Teller
  • Was guckt da aus dem Ofen? Wer den Ofenguck erfunden hat, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit sagen, doch aus den Kantonen Ob- und Nidwalden stammen besonders viele Rezepte für süsse und pikante Varianten. Wohl am besten bekannt ist diejenige als Kartoffelauflauf mit Spiegeleiern obendrauf. Das verleitet zur Annahme, dass die Spiegeleier aus dem Kartoffelstock «gucken». Doch die Herkunft des Namens leitet sich anders ab, wie das «Schweizerische Idiotikon» (schweizerdeutsches Wörterbuch) erklärt: Ofen-gugg = Ofenkuchen. Das Gericht aus gehackten oder gestampften Kartoffeln lässt sich fantasievoll ergänzen: mit Birnen oder Äpfeln, mit Speckwürfeli und/oder Käse – oder eben mit Randenschnitzen und Schweinswürstli.

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