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Tipps & TricksApfelstrudel aus dem Vorrat

Apfelstrudel aus dem Vorrat

Frisch aus dem Backofen, noch leicht warm, schmeckt Apfelstrudel am besten. Der Tiefkühler kann einen echten Beitrag leisten. Wir zeigen Ihnen zwei Möglichkeiten, den Strudel für in den Tiefkühler vorzubereiten - und weitere hilfreiche Tipps zur Herstellung von süssen und pikanten Strudelkreationen.

Strudel für in den Tiefkühler vorbereiten
Strudelteig wie gewohnt zubereiten, auswallen und ausziehen, Strudel nach Rezept fertig machen.
Strudel für in den Tiefkühler vorbereiten
  • Ungebacken einfrieren:
    Strudelteig wie gewohnt zubereiten, auswallen und ausziehen. Damit sich die Äpfel nicht unschön verfärben, diese klein schneiden, portionenweise in wenig siedendem mit Zitrone und Zucker gewürztem Wasser oder noch besser in Apfelsaft kurz aufkochen. Die nicht ganz weichen Apfelstückli gut abtropfen und auskühlen lassen. Strudel nach Rezept fertig machen.
  • Vorgebacken einfrieren:
    Apfelstrudel nur ca. 30 Minuten backen, sofort auf einem Gitter auskühlen lassen.
  • Tiefkühlen:
    Den ungebackenen oder vorgebackenen Strudel auf einem mit Backtrennpapier belegten Blech vorgefrieren. Erst dann zusammen mit dem Papier in Folie oder Plastikbeutel einpacken. So kann der Strudel ca. 3 Monate tiefgekühlt werden.
  • Backen:
    Verpackung entfernen, Strudel mitsamt Backtrennpapier aufs Blech legen, mit flüssiger Butter bestreichen. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Ungebackenen Strudel je nach Grösse 50-60 Minuten, vorgebackenen Strudel 20-30 Minuten backen.
  • Anmerkung:
    Wird statt Strudelteig Blätter- oder Kuchenteig verwendet, ist es von Vorteil, den Strudel nicht aufzurollen, sondern nur wie einen grossen Krapfen zu überschlagen.
Grundrezept und Tipps zum Strudelgenuss
Schinken-Chicorée-Strudel: Pikante Strudelvariante.
Grundrezept und Tipps zum Strudelgenuss

Für den Apfelstrudel mit Vanillesauce und andere Strudelteige gilt: Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Ei mit Öl und Wasser verrühren, beigeben. Mit einer Kelle mischen, dann mit möglichst wenig Mehl von Hand kneten: mit dem Handballen den Teig dehnen, zusammenfalten, wieder dehnen, bis ein elastischer, geschmeidiger Teig entsteht, dessen Anschnittflächen viele kleine Löcher aufweisen. Teig zu einer Kugel formen, mit einer Schüssel zugedeckt, ca. 1 Std. ruhen lassen.

Hinweis: Der Teig lässt sich mit den Knethaken des Handrührgerätes zubereiten. Am Schluss von Hand fertig kneten.

Tipps:

  • Der Teig lässt sich auch am Vortag zubereiten und eingepackt in Klarsichtfolie, im Kühlschrank aufbewahren.
  • Der Teig eignet sich auch für süsse Strudel.
  • Teig kann tiefgekühlt werden


Schneller gehts: mit einem Päckli Strudelteig (120 g). Teig kurz vor dem Backen aus dem Kühlschrank nehmen, sorgfältig auseinanderfalten, auf ein feuchtes Tuch legen. Ein Teigblatt nach dem anderen mit flüssiger Butter bestreichen, alle Teigblätter aufeinanderlegen.

Rezepte: