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Tipps & TricksDas kleine 1x1 der Backformen

Das kleine 1x1 der Backformen

Schnell einen gluschtigen Kuchen backen! Doch wer die Wahl hat, hat auch die süsse Qual: Nicht nur die zahlreichen verführerischen Rezepte von Betty Bossi machen den Entscheid schwer, auch die Wahl der Backform muss getroffen werden. Cake, Gugelhopf, Springform und Förmchen in verschiedenen Grössen und Materialien haben unterschiedliche Backeigenschaften. Unsere Tipps tragen zum guten Gelingen bei.

Formenvielfalt

Das Umrechnen der Zutaten hält den Geist fit - die Belohnung ist der Kuchen!

Formenvielfalt

Bei jedem Backrezept von Betty Bossi ist angegeben, welche Backform sich am besten für die Zubereitung eignet. Nicht immer hat man die passende Form zur Hand, aber das Umrechnen auf eine grössere oder kleinere Menge ist nicht schwierig:

Umrechnen eines 4-Eier-Rezeptes auf ein 3-Eier-Rezept: Alle Mengen durch 4 dividieren und mit 3 multiplizieren. Die Teigmenge beträgt so nur noch ¾ der Ausgangsmenge.

Beispiele:

  • Ein Kuchen für eine Springform von 24 cm kann man einfach auf eine Springform von 26 cm umrechnen: Es braucht für die grössere Springform ¼ mehr Teig (Zutaten durch 4 dividieren und mit 5 multiplizieren).
  • Für eine kleinere Springform von 20 cm Durchmesser benötigt man hingegen nur etwa ¾ der Teigmenge (Zutaten durch 4 dividieren und mit 3 multiplizieren).
  • Ein Rezept für einen Cake von ca. 30 cm Länge (= 1,5 Liter Inhalt) muss für eine Springform von 24 cm Durchmesser (= 3 Liter Inhalt) verdoppelt werden.
Inhalt von Backformen

Die Rosetten-Backform von Betty Bossi hat einen Inhalt von 2,5 Litern.

Inhalt von Backformen

Das Umrechnen ist das eine - aber wie ermittelt man überhaupt den Inhalt von Backformen? Dazu giesst man einfach Wasser aus einem Messbecher bis zum Rand hinein und notiert sich die abgemessene Menge. So kann man jedes Rezept an die eigene Backform anpassen. Springformen oder verschiebbare Cakeformen legt man zuerst mit einem grossen, dünnen Plastikbeutel (Mehrzweckbeutel) aus, damit das Wasser nicht ausfliesst. Oft wird der Inhalt auch bei der Produktbeschreibung, z.B. auf der Verpackung, angegeben. Es lohnt sich, diese Angabe zu notieren.

Formendurchmesser: Der Durchmesser einer Backform wird stets an der Innenseite des oberen Randes gemessen.

Füllen der Backformen: Günstig ist eine Teigmenge bis ca. ? der Randhöhe. Mit weniger Teig verkürzt sich evtl. die Backzeit. Mehr Teig einzufüllen, ist nicht ratsam, weil besonders luftiger oder dünnflüssiger Teig überlaufen kann.

So wird der Cake zum Kuchen oder zu Muffins

Caketeig eignet sich auch für Muffins.

So wird der Cake zum Kuchen oder zu Muffins

Es muss nicht immer ein Cake sein. Für die Geburtstagsparty kann der Lieblingscake auch als Kuchen gebacken werden. Den nach einem Cake-Rezept zubereiteten Teig in die Rosetten-Backform oder in eine Springform von entsprechendem Inhalt füllen, Backzeit evtl. anpassen.

Jede Cakemasse kann man auch in Muffins-Förmchen füllen. Der Teig für einen Cake von 28 bis 30 cm Länge reicht für 12 bis 14 Muffins von ca. 8 cm Durchmesser, je nachdem, wie hoch man die Förmchen füllt. Anschliessend die Muffins ca. 25 Min. in der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens backen.

Vorsicht: Teig, der zum Backen in einer Springform bestimmt ist (z.B. Rüeblitorte), kann nicht in einer Cakeform gebacken werden. Der Teig fürs Tortenbiskuit ist viel zu feucht, so dass der Cake weder durchbacken noch aufgehen würde.

Backen in Silikonformen

Silikonbackformen eignen sich vor allem für kleines Gebäck.

Backen in Silikonformen

Silikonformen sind für kleines Gebäck zu empfehlen (z.B. Minigugelhöpfli, Muffins). Ausnahme: die grosse Gugelhopfform, die gute Backeigenschaften hat.

Silikonformen mit weicher Butter ausstreichen, vor der Weiterverwendung kühl stellen. Silikonformen nicht im Geschirrspüler reinigen.

Nie mehr klebende Kuchen!

Die Backform wird mit Butter ausgestrichen und z.B. mit Mehl ausgestreut.

Nie mehr klebende Kuchen!

Egal, welche Backform man wählt - die optimale Vorbereitung garantiert ein gutes Ergebnis: Die Form mit weicher Butter ausstreichen und vor dem Füllen kühl stellen, so wird die Butter wieder fest und verbindet sich nicht mit dem Teig. Flüssige Butter eignet sich besonders gut, Öl eignet sich nicht, da es im Kühlschrank nicht fest wird.

Die gefettete Form zusätzlich mit Mehl, Griess, Paniermehl, gemahlenen Mandeln oder Nüssen ausstreuen, umdrehen und ausklopfen, so bleibt weniger von der zum Ausstreuen verwendeten Zutat darin, die Gebäckoberfläche wird glatter. Form vor dem Füllen ebenfalls kühl stellen.

Einen Gugelhopf nicht in der Form auskühlen, sonst klebt das Gebäck daran. Den Gugelhopf nach dem Backen nur ca. 10 Min. in der Form etwas abkühlen, dann auf ein Gitter stürzen, auskühlen.