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Tipps & TricksWähen mit dem gewissen Etwas

Wähen mit dem gewissen Etwas

Die Wähe - eine Schweizer Klassikerin - gibt es in vielen Variationen. Aber was macht die Wähe, die Tünne, den Fladen oder Kuchen eigentlich so beliebt? Sicher ist es die Vielfalt, die Möglichkeit, die Wähe immer wieder zu verändern, sie alltäglich oder festlich, pikant oder süss, rund oder eckig zu machen. Neben vielen praktischen Tipps aus der Betty Bossi Tüftelküche finden Sie hier auch die Grundrezepte für die Teige.

Verschiedene Teigarten für pikante und süsse Wähen

Der Kuchenteig ist auch unter dem Namen geriebener Teig bekannt.

Verschiedene Teigarten für pikante und süsse Wähen

Für pikante oder süsse Wähen können verschiedene Teigarten verwendet werden. Wählen Sie nach Ihren Vorlieben und was am besten zum jeweiligen Belag passt.

Häufig verwendet wird der Kuchenteig, er eignet sich für süsse und pikante Wähen. Weil bei seiner Zubereitung Butter und Mehl zu einer krümeligen Masse verrieben werden, heisst er auch geriebener Teig. Auch der Hefe- oder Pizzateig ist beliebt. Für einen buttrigen und knusprigen Geschmack kann man auch Blätterteig verwenden. Selbst Mürbeteig (ohne Zucker!) eignet sich für pikante Wähen; er wird mit einem Ei zubereitet und ist zum Verarbeiten etwas krümeliger als die anderen Teige.

Grundrezepte für Wähenteig

Ein knuspriger Boden - so gelingts!
So kann der Teig keine Flüssigkeit aufsaugen: Vor dem Belegen Eigelb auftragen und trocknen lassen.
Ein knuspriger Boden - so gelingts!

Um einen wirklich knusprigen Teigboden zu erhalten, sollte man den ausgewallten Teig, nachdem man ihn in die Form gelegt hat, mit Eigelb bestreichen und dann eine halbe Stunde im Kühlschrank trocknen lassen. Danach die Wähe wie gewohnt mit den Zutaten belegen und den Guss darübergiessen. Gerade bei saftigen Wähen ist dies ein guter Trick, damit sich der Boden nicht mit Flüssigkeit vollsaugt. Einen ähnlichen Effekt hat es, wenn man vor dem Belegen auf dem Boden Paniermehl, Griess oder gemahlene Nüsse verteilt.

Einfach, aber wirkungsvoll dekorieren
Die Wähe soll nicht nur schmecken, sondern auch schön aussehen.
Einfach, aber wirkungsvoll dekorieren

Mit wenigen Handgriffen kann die Wähe kunstvoller und spezieller gestaltet werden.
 

  • Wellen (Bild 1)
    Teig mit zwei Fingern am Rand festhalten und mit einem Finger der anderen Hand den Teig nach innen ziehen, sodass eine Welle entsteht.

 

  • Carré (Bild 2)
    Teigrand mit der Schere ca. alle 2 cm einschneiden, abwechslungsweise nach innen und nach aussen legen.

 

  • Zöpfchen (Bild 3)
    Zwei dünne Teigrollen miteinander verschlingen, mit wenig Wasser auf den Teigrand kleben.
Profi-Tipps für den Alltag

Mit unseren Profi-Tipps kann nichts mehr schiefgehen.

Profi-Tipps für den Alltag

Gewusst wie: Unsere Tipps erleichtern Ihnen den (Wähen-)Alltag.
 

  • Transportier-Tipp (Bild 1)
    Nach dem Auswallen verzieht sich der Teig oft beim Transport vom Tisch aufs Blech. Wenn der Teig zum Transportieren geviertelt wird, lässt er sich einfach wieder auseinanderfalten und passt genau in die Form.

 

  • Schnitt-Tipp (Bild 2)
    Ränder von gebackenen Teigen sind brüchig. Deshalb schneidet man die Ränder mit einem Brotmesser oder einer Küchenschere sorgfältig bis zum Boden durch. Erst dann lassen sich die Stücke schön schneiden.

 

  • Vorbereitungs-Tipp (Bild 3)
    Teig zubereiten, auf Grösse des Blechs auswallen, auf ein Backpapier legen, aufrollen, gut verpackt tiefkühlen. Haltbarkeit: ca. 1 Monat. Auftauen: ca. 7 Stunden im Kühlschrank (Kuchen-, Mürbeteig), ca. 3 Stunden bei Raumtemperatur (Pizzateig).