Clever einkaufen, kochen und geniessen

Clever einkaufen, kochen und geniessen

Als Mutter oder Vater kannst du all deine Managerinnen- und Managertalente walten lassen. Zeig, was in dir steckt! Die meisten Frauen und Männer von heute verbinden Beruf und Familie. Sei es mit einem Kind oder mehreren Kindern, ohne geschickte Organisation läuft nichts. Das gilt auch beim Einkaufen, Kochen und Essen. Hier gibts ein paar Tipps und Tricks für gute Laune am Herd.

Die Menüplanung: allem voran die Idee

Beginnt die Menüplanung jeweils erst dreissig Minuten vor der Mahlzeit, dann werden Pasta und Tomatensauce mit grosser Wahrscheinlichkeit deine treuen Lebensbegleiter sein. Wenn du etwas mehr Abwechslung wünschst, dann lohnt sich eine Menüplanung. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Auf der Betty Bossi Website findest du jede Menge Inspiration, beispielsweise in der Rubrik: Was koche ich heute. Dort gibt es für jeden Tag ein passendes Rezept.

Die Betty Bossi Zeitung ist die ideale Lektüre, wenn du abends zu müde bist, um die Wohnung besuchertauglich zu machen. Darin findest du Monat für Monat die neuen Errungenschaften aus der Betty Bossi Testküche - einfach, schnell und saisonal. Die Betty Bossi Zeitung gibt es übrigens auch als Geschenk-Abo.

Du kochst nicht gern? Dann nichts wie hin zu einer Aufteilung des Mahlzeitendiensts mit deinem Partner. Auch grössere Kinder lassen sich sicher gerne beim Zubereiten der Mahlzeiten einspannen. Oder gibt es liebe Freunde oder Familie, die euch gerne regelmässig mit frisch gekochtem Essen beliefern könnten?

Die Zuständigkeit für das Essen muss nicht an einer einzelnen Person hängen bleiben. Eine Aufgabenteilung könnte hier die Lösung sein.
Die Zuständigkeit für das Essen muss nicht an einer einzelnen Person hängen bleiben. Eine Aufgabenteilung könnte hier die Lösung sein.

Der Einkauf: Es geht auch anders

Einkaufsvarianten gibt es viele. Ein nervenaufreibendes Gedränge im Supermarkt muss nicht sein. Es lohnt sich, laufend eine Liste mit den Produkten, die ausgegangen sind, zu führen. Sei es auf dem Zetteli am Kühlschrank oder mit der Einkaufs-App «Bring!». Und es kommt noch besser: Die Einkaufsliste auf deinem Handy kannst du auch ganz einfach mit anderen teilen. Die Managerin merkt sich: Im Gegensatz zum Stillen können Einkäufe bestens an andere delegiert werden.

Falls das Delegieren nicht gelingt, gibt es heutzutage gute Alternativen. Statt durch den Laden zu rennen, einfach die Ware bequem von nach Hause liefern lassen. So verwandelt sich dein Einkaufszettel quasi über Nacht in sorgsam gefüllte Kisten vor deiner Haustür. Oder lass dir mit einem Gemüse-Abo aus der Region wöchentlich erntefrisches Gemüse liefern. Noch umfangreicher sind die verschiedenen Angebote an Menü-Boxen. Du erhältst einmal wöchentlich eine Box mit saisonalen Produkten und obendrauf die passenden Rezepte dazu.

Mit einem regionalen Gemüse-Abo bekommst du jede Woche saisonales Gemüse geliefert.
Mit einem regionalen Gemüse-Abo bekommst du jede Woche saisonales Gemüse geliefert.

Der Vorrat: für alle Fälle gerüstet

Ein verlässlicher Vorrat hilft, den inneren Stresspegel tief zu halten und für unvorhergesehene Situationen bereit zu sein. Hand aufs Herz: Wie häufig verläuft dein Tag wie ursprünglich geplant? Mit diesen Nahrungsmitteln im Vorratsschrank wird dich - zumindest einkaufstechnisch - fast nichts mehr aus der Ruhe bringen.
 

  • Öl
  • Mehl
  • Zucker
  • Salz
  • Teigwaren
  • Reis/Risotto
  • Linsen, Kichererbsen & Co.
  • Frühstücksflocken
  • Gehackte Tomaten in der Dose
  • Pesto
  • Mais in der Dose
  • Getrocknete Apfelringe, Rosinen oder andere Dörrfrüchte
  • Mandeln, Baumnüsse oder andere Nüsse
  • Abgepackte Cracker
  • Zwieback
  • 1 Liter UHT-Milch
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Notfall-Sugus


Ein guter Freund in turbulenten Zeiten ist auch der Tiefkühler. Heutzutage werden viele Gemüse erntefrisch tiefgefroren und haben eine hohe Qualität. Spinat, Erbsli und Bohnen peppen deinen Grundvorrat auf. Auch Fischfilets oder Fischstäbli können die perfekte Rettung in der Not sein. Brot und einige Fertiggerichte sind genauso wertvolle, schnelle Griffe im hektischen Alltag.

Tiefkühlgemüse sorgt für Frische in der Not.
Tiefkühlgemüse sorgt für Frische in der Not.

Kochen: einmal kochen, doppelt geniessen

Die Menüplanung steht, der Einkauf ist gemacht, der Vorrat ist aufgefüllt, und jetzt kommt der kreative Teil, das Kochen. Eins vorneweg: Immer genug Zeit zum Kochen einplanen. Die Chance, dass schon beim nächsten Wenden mit der Kelle jemand an deinem Bein hängt und etwas von dir möchte, ist riesig.

Es lohnt sich, immer ein bisschen zu viel zu kochen, damit die eine oder andere Komponente in der nächsten Mahlzeit übernommen werden kann. Das macht deutlich mehr Freude, als dasselbe nochmals aufzuwärmen.

Zum Beispiel werden:
 

  • Salzkartoffeln zu Bratkartoffeln
  • Gschwellti zu Rösti
  • Reis zu gebratenem Reis oder Reisbällchen
  • Hörnli zu Hörnliauflauf
  • Griess zu Griess-Schnitten
  • Gemüse zu Suppe
  • Gemüse zu gratiniertem Gemüse

 

Diese Gemüse-Sellerie-Rösti mit Bratwurst ist schnell aus Gschwellti gemacht.
Diese Gemüse-Sellerie-Rösti mit Bratwurst ist schnell aus Gschwellti gemacht.

Zeit sparen mit frischen Fertigprodukten und Vorkochen

Frische Fertigprodukte wie frische Pasta, Gnocchi, Tortellini, Spätzli oder Suppen haben heute eine hohe Qualität. Sie sind fertig bis aufs Erwärmen, Backen oder Braten. Aufgepeppt nach eigenem Geschmack mit frischen Kräutern, einem Stück Butter oder etwas vom Lieblingskäse, schmeckt das Fertiggericht einfach besser. Auch Vorkochen lohnt sich. Wenn Tomatensauce, Bolognese-Sauce oder Spätzli in dreifacher Menge gekocht werden, braucht das kaum mehr Zeit. Die zusätzlichen Portionen einfrieren, et voilà: Beim nächsten absehbaren Engpass kannst du am Vorabend ein feines Päckli aus dem Gefrierschrank nehmen und ihm entspannt beim Auftauen zusehen.

Text: Betty Bossi Online-Redaktion
27. Januar 2022

Auch Fertig-Gnocchi ergeben einen feinen Gratin.
Auch Fertig-Gnocchi ergeben einen feinen Gratin.