Getränkte Kuchen – ein saftiges Vergnügen!

Getränkte Kuchen – ein saftiges Vergnügen!

Der getränkte Zitronencake von Betty Bossi ist legendär – aber er war erst der Anfang! Jetzt ist es Zeit für grössere Löcher im Kuchen, um feines Biskuit noch fantasievoller tränken und füllen zu können. Es ist Zeit für köstlich feuchte «Poke Cakes», die auf keinem Kuchenbüffet mehr fehlen dürfen.

Stich um Stich zum G(en)uss

Jetzt gehts den Kuchen und Cakes an den Kragen – oder besser: ans Innenleben! Die fantasievolle Bäckerin sticht mit Stricknadeln und Kellenstielen mutig Löcher in das fertig gebackene Kuchenbiskuit und übergiesst es mit buntem Saft oder leckerer Creme: Fertig ist die getränkte Herrlichkeit!

In den USA nennt man diese Kuchen «Poke Cake», Stocherkuchen (engl. to poke = stochern, stecken). Bei dieser Beschreibung kommt treuen Betty Bossi Fans sofort der legendäre getränkte Zitronencake in den Sinn. Er ist seit dem Erscheinen des Betty Bossi Backbuchs 1973 ein Klassiker des Kuchenbuffets. Und natürlich stand er unseren neuen Rezepten für getränkte und gefüllte Kuchen Pate.

Tipp: Noch schneller geht das «Poken» mit dem neuen Tränk-Löchli-Profi!

PS: Alle Bilder in diesem Beitrag sind aus dem neuen Betty Bossi Buch Getränkte Kuchen – so saftig wie noch nie! Beide Produkte sind zusammen als vorteilhaftes Kombi erhältlich (siehe unten).

Hier wird «gepokt»! Die Löcher im Kuchen lassen sich mit feiner Creme füllen.
Hier wird «gepokt»! Die Löcher im Kuchen lassen sich mit feiner Creme füllen.

KOMBI Getränkte Kuchen + Tränk-Löchli-Profi

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Video: Getränkte Kuchen

Die 1970er Jahre – so bunt, so süss!

Die neonschrille Disco-Mode machte sich in den 1970er Jahren auch bei den Backtrends bemerkbar: Kuchen aus fertigen Backmischungen, verziert mit kitschig-bunten Zutaten waren besonders in den USA sehr beliebt. Vor über 40 Jahren machte man sich noch nicht gross Gedanken über künstliche Lebensmittelfarben, Aromen aus dem Labor und chemische Haltbarmacher. Besonders beliebte Produkte waren «Jell-O» und «Cool Whip» – und sie sind es auch noch heute.

Der Favorit war damals der knallige «Jell-O»-Wackelpudding, ein durchsichtiger, sehr süsser, roter oder grüner Gelatinetraum – nicht nur für Kinder. Er war als Pulver zum Anrühren erhältlich und konnte in flüssigem Zustand prima über gelöcherte Kuchen gegossen werden. Zu durchsichtigem Pudding erstarrt, erschien er beim Anschneiden des Gebäcks als farbige Eiszapfen (siehe auch Titelbild), sehr zum Staunen der Gäste.

Garniert wurden diese Kuchen zudem mit «Cool Whip», einer Art künstlichem Schlagrahm, der in den USA noch heute zu den beliebtesten «Rahm»-Produkten gehört. «Cool Whip» wird gefroren in Bechern verkauft, besteht zum grössten Teil aus Wasser, Maissirup, Palm- und Kokosöl und enthält höchstens 2% Rahm.

Bunt und süss, doch in diesem getränkten Himbeerkuchen ist garantiert nichts künstlich angerührt!
Bunt und süss, doch in diesem getränkten Himbeerkuchen ist garantiert nichts künstlich angerührt!

Tränk-Löchli-Profi (Set)

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Kunst statt Kitsch? Kitsch ist Kunst!

Das Innenleben getränkter Kuchen darf auch heutzutage noch schön bunt sein, aber die künstlichen Aromen und Haltbarmacher sind zum Glück weitestgehend passé. Wers besonders farbig mag, benützt ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe, aber grüne Kiwis, sonnengelbe Aprikosen und Beeren in sommersatten Rottönen ergeben natürlich schöne Effekte beim Anschneiden.

Ton in Ton oder das ganze Spektrum des Regenbogens? Bei getränkten und gefüllten Kuchen hat man vom Teig über die Füllung bis zur Garnitur alle Möglichkeiten. Erlaubt ist, was gefüllt – äh, gefällt! Dabei darf man sich gerne auch von den knalligen Kuchen der 1970er Jahre inspirieren lassen.

Neben der Farbgebung verdient die geschickte Kombination von Aromen fast die grössere Rolle bei den Backkreationen, denn die Augen lassen sich täuschen, der Gaumen nicht.

Der Aha-Effekt beim Anschneiden dieses natürlich farbigen Himbeercakes ist garantiert.
Der Aha-Effekt beim Anschneiden dieses natürlich farbigen Himbeercakes ist garantiert.

Cakeform «Faltbar»

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Klein und fein getränkt: Beschwipste Madeleines

Einen Erlebnisbericht der süssen Art beschrieb Gabi Seidl, Product Manager Medien bei Betty Bossi, einst in ihrem Blogbeitrag in «Kraut und Rüben»*, als sie sich an eine kleine Variante von getränktem Gebäck heranmachte: an beschwipste Madeleines. Lesen Sie hier ihre Erfahrungen:

«Könnt ihr euch an den getränkten Zitronencake von Betty Bossi erinnern? Ja, ganz bestimmt. Und als ich neulich ein ziemlich trockenes Madeleine gegessen habe, dachte ich mir, dass man dieses Gebäck eigentlich auch tränken könnte, zum Beispiel mit Limoncello (Limoncello ist ein italienischer Zitronenlikör, z.B. erhältlich bei Coop). Gesagt, getan und geschwelgt.

Ich stellte mir schön feuchte und zitronige Madeleines mit Zitronenmelisse vor, dieses Kraut wuchert zurzeit in meinem Garten überall, der nasse Frühling scheint ihm besonders gut zu bekommen. Ich machte mich also mit einer Silikonform erfolgreich ans Werk und tränkte die fertigen Madeleines mit einem Sirup aus Limoncello, Zitronensaft und Puderzucker. Schön feucht und zitronig schmeckten sie, wirklich lecker!»

Gabis Rezept für beschwipste Madeleines hat seinen Weg ins neue Buch gefunden – natürlich inklusive Tipp für «nüchterne» Madeleines.

Rezept: Beschwipste Madeleines (PDF)

*Der Betty Bossi Blog «Kraut und Rüben» wurde Ende Mai 2018 eingestellt.

 

Text: Gina Graber

6. August 2018

Die beschwipsten Madeleines schmecken schön feucht und zitronig.
Die beschwipsten Madeleines schmecken schön feucht und zitronig.

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