Kleine Rouladenträume - ganz gross!

Frische Creme, in zartes Biskuit gehüllt: ein Traum! Die Roulade ist eines der beliebtesten und vielseitigsten Desserts. Im Trend sind Mini-Rouladen nach dem Motto: klein, aber oho. Selbst ein überraschender Rollentausch ist möglich: Als pikante Variante wird die Roulade zum Apéro-Häppchen. Beim zweiten Teil unserer kleinen Serie «Surprise» werden Sie vor Wonne die Augen rollen.

Wahre Biskuitkunst

Wahre Biskuitkunst
Eine rundum verführerische Sache, der man nur schwer widerstehen kann: Apfel-Nuss-Roulade mit Caramel.

Die Roulade ist eine runde Sache, der man selbst nach einem mehrgängigen Menü nicht widerstehen kann! Zartes, luftig gebackenes Biskuit umhüllt eine feine Füllung - mal fruchtig leicht, mal üppig und cremig, je nach Saison und Geschmack. Die raffinierte Kombination von Gebäck und Füllung macht aus einfachen Zutaten ein kulinarisches Gedicht.

Die wahre Rouladenkunst offenbart sich bei der Herstellung des Biskuits: Der Teig soll gleichmässig luftig aufgehen, er soll elastisch sein, aber nicht zäh, und er darf beim Aufrollen nicht brechen. So viel Raffinesse deutet auf eine lange Entwicklungszeit hin, und tatsächlich: Schon die alten Römer assen «biskuit», allerdings noch längst nicht so feines, wie wir es heute geniessen.

Rezept: Apfel-Nuss-Roulade mit Caramel

Backform für Mini-Rouladen (4er-Set)

CHF 8.55 statt 30.55Mehr als 100 Stück lieferbar
Zum Produkt >

Vom Schiffszwieback ...

Vom Schiffszwieback ...
Vom trockenen, harten Reiseproviant bis zum Löffelbiskuit war es ein weiter Weg.

Biskuit nach unserem Geschmack ist ein zartes, weiches Gebäck aus Zucker, Eiern und Mehl, dazu etwas Wasser und eine Prise Salz. Durch die Trennung von Eigelb und zu luftigem Schnee geschlagenem Eiweiss entsteht aus diesen Zutaten ein Traum von einem Gebäck - eine Delikatesse, von der mancher Soldat oder Seemann in früheren Jahhrhunderten nur träumen konnte.

Mit Biskuit bezeichnete man nämlich seit römischen Zeiten ein Gebäck, das zweimal gebacken und dadurch sehr lange haltbar war (lat.: «bis coctus panis», «zweimal gebackenes Brot»). Es war auf langen Seereisen oder Feldzügen ein überlebenswichtiger und leicht zu transportierender Proviant. Erst ab dem 17. Jahrhundert setzte sich dafür im deutschen Sprachraum das Wort Zwieback durch.

Biskuit gebrauchte man weiter als allgemeine Bezeichnung für kleines, leichtes Gebäck, wie zum Beispiel das Löffelbiskuit. In Grossbritannien heissen noch heute die unterschiedlichsten Kekse einfach biscuit, so ähnlich, wie wir alle mundgerechten Kleingebäcke Guetzli nennen.

... zum Desserttraum

... zum Desserttraum
Je raffinierter die Zutaten, desto raffinierter das Ergebnis: Limettenroulade mit Papaya.