Beliebtes Brot aus Frankreich

Baguette ist ein Weissbrot-Klassiker aus Frankreich, der sich auch in der Schweiz grosser Beliebtheit erfreut. Übersetzt heisst Baguette so viel wie «Stäbchen». Umgangssprachlich wird die Baguette in der Schweiz auch oft Parisette genannt.

 

Die Baguette wird in der Schweiz umgangssprachlich auch Parisette genannt: <b>Kernen-Baguettes.</b>
Die Baguette wird in der Schweiz umgangssprachlich auch Parisette genannt: Kernen-Baguettes.

Harte Schale, weicher Kern

Eine Baguette besteht traditionellerweise aus lediglich drei Zutaten: Weizenmehl, Wasser und Hefe. Doch trotz der kurzen Zutatenliste ist es gar nicht so einfach, dass eine selbst gemachte Baguette gelingt. Das Geheimnis liegt in der langen Teigführung und daran, den Teig nach dem Aufgehen nicht mehr zu kneten. Waagrecht eingeschnitten, gelangen die Rohlinge in den Backofen. Springt die Kruste auf, kann man sich wie die Boulangers freuen: «La baguette chante.»

Bei der gekauften Baguette gibt es strikte Vorgaben, damit sie auch als solche verkauft werden darf: Bis 70 cm lang, bis 6 cm breit und 250 bis 300 g schwer soll das Weissbrot sein. In Frankreich besitzt jeder Bäcker sein eigenes, meist zutiefst geheim gehaltenes Rezept für seine Baguette. Wie jedes Weissbrot schmeckt auch Baguette frisch am besten. Egal ob zum Frühstück, als Sandwich gefüllt oder einfach zwischendurch: Baguette passt eigentlich immer.

<b>Baguettes</b> schmecken frisch am besten.
Baguettes schmecken frisch am besten.

Wer hat sie erfunden?

Wer an Baguette denkt, der denkt automatisch an Frankreich. Und werden da nicht wieder Erinnerungen an die letzten Sommerferien an der Côte d’Azur geweckt? Doch wurde die Baguette auch von einem Franzosen erfunden? Wer sie erfunden hat, lässt sich tatsächlich nicht restlos klären. Einige vermuten ihren Ursprung im 18. Jahrhundert am königlichen Hof. Damals galt Weissbrot als verschwenderischer Luxus, der sogar zur Revolution geführt haben soll. Andere orten die Wurzeln der Baguettes im Wien des 19. Jahrhunderts, und wieder andere verweisen auf einen findigen polnischen Bäcker in Paris.

Tatsache ist: Zur Zeit der Weltausstellung 1889 war die Baguette in aller Munde! Doch auch wenn Baguette das nach wie vor beliebteste Brot der Franzosen ist, hat es mit viel Konkurrenz zu kämpfen. Bloss noch ein halbes Stangenbrot, das sind 125 Gramm, isst der Durchschnittsfranzose am Tag. Frauen und Jugendliche sogar ein Drittel weniger. Das mag mit dem aktuellen Gesundheitstrend hin zu Vollkorn-, weg von Weissbrotgebäck, zusammenhängen. Auch dieser Trend wird natürlich findige Bäcker auf neue Ideen bringen.

Schon zur Weltausstellung 1889 war die Baguette in aller Munde: <b>Party-Sandwiches.</b>
Schon zur Weltausstellung 1889 war die Baguette in aller Munde: Party-Sandwiches.

Mini-Baguette mit maximalem Genuss

Weg von den Standardmassen, hin zu einem  Highlight aus dem Hause Betty Bossi. Mit der praktischen Mini-Baguette-Backform von Betty Bossi zaubern Sie sechs kleine Baguettes im Nu. Die Backform funktioniert wie ein Garkörbli, so sparen Sie erst noch wertvolle Zeit, denn Sie müssen den Teig nur einmal aufgehen lassen. Seien Sie kreativ, zaubern Sie körnige, nussige oder glutenfreie Mini-Baguettes – Ihr Geschmack entscheidet! Zur Mini-Baguette-Backform wird Ihnen ein Rezeptbüchlein mitgeliefert mit über 50 Sandwich-Variationen sowie vier Mini-Baguette-Rezepten.

Text: Stephanie Riedi und Christine Buschor
aktualisiert: 14. September 2020

Die Mini-Baguettes sind der Hit bei jeder Sommerparty!
Die Mini-Baguettes sind der Hit bei jeder Sommerparty!