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MagazinDossiersGlace: Selbst gemacht schmeckt sie am besten!

Glace: Selbst gemacht schmeckt sie am besten!

Cremige Glace oder erfrischende Sorbets in der Hängematte geniessen - kann der Sommer besser schmecken? Noch cremiger, fruchtiger und gluschtiger wird das eisige Vergnügen mit feinen Eigenkreationen: Gartenfrische Beeren sorgen für intensive Geschmacksmomente, und gewagte Aromakombinationen mit Kräutern und Gewürzen eröffnen neue Glacehorizonte.

Eiskaltes Vergnügen mit Tradition

Glace ist keine neue Erfindung, aber ihre Herstellung ist heutzutage sehr einfach.

Eiskaltes Vergnügen mit Tradition

Bereits im antiken China und Griechenland wurden erste Glacekreationen hergestellt. Das eiskalte Handwerk war damals allerdings viel aufwendiger als heute, da Eis von Gletschern heruntertransportiert werden musste. Den Gletscherschnee verfeinerten die Griechen mit Honig, Fruchtmark, Zimt und Milch. Auch die Römer und besonders Kaiser Nero waren grosse Glacefans. Sie mischten Rosenwasser, Veilchen und Nüsse in den Schnee. Für eine speziell würzige Glacesorte benutzten sie aromatisches Baumharz.

Die Araber hingegen waren für die Erfindung des Sherbets verantwortlich, was so viel wie halbgefrorenes Getränk bedeutet und bei uns noch heute unter dem Namen Sorbet beliebt ist. Glace war auch in den europäischen Königshäusern äusserst geschätzt: Als Katharina von Medici den König von Frankreich heiratete, soll sie als Hochzeitsgeschenk einen eigenen Glacemacher für ihren Hof erhalten haben.

Grundrezepte

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Anzahl

Tipps & Tricks: selbst gemachte Rahmglace

Beerenpüree Beerenpüree Pürierte Beeren mit einem Teighörnchen oder einem Löffelrücken durch ein Sieb in eine weite Chromstahlschüssel streichen, die Kerne bleiben so im Sieb.
Schlagrahm darunterziehen Schlagrahm darunterziehen 2 dl Rahm steif schlagen. Die Hälfte des Schlagrahms mit dem Schwingbesen unter die Masse rühren, Rest mit dem Gummischaber sorgfältig darunterziehen, dadurch wird die Masse luftiger.
Gefrieren Gefrieren Masse zugedeckt ca. 4 Std. gefrieren, dabei 3-mal durchrühren.
Servieren Servieren Mit einem Glaceportionierer Kugeln formen, in Waffel-Cornets, auf Tellern oder in Gläsern anrichten. Nach Belieben mit Beeren verzieren.
Frozen Joghurt Frozen Joghurt Statt Schlagrahm 180 g Joghurt, mit 2 EL Puderzucker verrührt, verwenden. Joghurt unter die Masse mischen, nur 1 dl Rahm, steif geschlagen, darunterziehen.
Lässt sich vorbereiten Lässt sich vorbereiten Frucht-Rahmglacen und Frozen Yogurt ca. 1 Monat im Voraus zubereiten. Zugedeckt im Tiefkühler aufbewahren. Ca. 15 Min. vor dem Servieren in den Kühlschrank stellen.
Selbst gemacht schmeckts besser!
Wer kann da widerstehen: Pfefferminz-Sorbet, selbst gemacht!
Selbst gemacht schmeckts besser!

Wer ausgefallene Sorten mag oder Glace ohne chemische Zusatzstoffe möchte, der stösst beim regulären Ladensortiment bald einmal an Grenzen. Dabei gibt es so viele kreative Geschmackskombinationen und Möglichkeiten: cremiges Softeis, erfrischende Joghurtglace, eisiges Sorbet und zartschmelzende Rahmglace. Glacegourmets schwören deshalb auf Eigenkreationen! Selbst gemachte Glace kann zudem mit frischen Fruchtstücken, Schokoraspeln, Blüten, Nüssen, Kräutern oder Süssigkeiten wie Smarties oder Snickers-Stückchen aufgepeppt und verfeinert werden. Selbst gemachte Glace ist am geschmacksintensivsten und am cremigsten in der ersten Woche der Zubereitung.

Rezepte

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Die beliebtesten Glacesorten

Die Nummer drei hinter der Vanille- und der Schokoladeglace: Erdbeerglace.

Die beliebtesten Glacesorten

Vanille ist die beliebteste Glacesorte überhaupt. Nicht nur in Europa, sondern auch in Amerika belegt sie Platz Nummer eins. Sie lässt sich eben auch vielseitig kombinieren: mit frischen Früchten und Beeren, cremiger Schoggisauce oder Nüssen. Auch bei Platz zwei ist man sich auf den beiden Kontinenten einig: Schokolade. In Europa wechseln sich Erdbeere, Stracciatella und Nussglace im Rennen um den dritten Rang ab. In den USA geht die Bronzemedaille aktuell an Cookie Dough, eine Vanilleglace mit rohen Kuchenteigstückchen drin. Andere Länder - andere Vorlieben: Erlaubt ist, was schmeckt! Die Trends zu fantasievollen Kombinationen sind jedes Jahr wieder anders.

Rezepte


Text: Jeannine Hegelbach

8. Juni 2015


Die Schweizerische Lebensmittelverordnung kennt folgende Glacesorten, die nach Fettart und -gehalt unterschieden werden (Quelle: www.glacesuisse.ch):

Die Schweizer Glacesorten und was drin steckt

Rahmglace Rahmglace Besteht aus Rahm, Milch und Zuckerarten. Anstelle von flüssigem Rahm oder Milch können auch Butter, Rahm- oder Milchpulver verwendet werden. Rahmglace enthält mind. 8% Milchfett, bei Zugabe von Zutaten mind. 6%. Doppelrahmglace enthält mind. 12% Milchfett. Milchglace enthält mind. 3% Milchfett und mind. 8% fettfreie Milchtrockenmasse.
Softeis oder Soft Ice Softeis oder Soft Ice Halbgefrorenes Speiseeis, zum unmittelbaren Genuss bestimmt. Seine Temperatur liegt bei -7 bis -10 Grad.
Sorbet Sorbet Sauer und fruchtiger als Glace, wirkt weniger süss und eignet sich daher als Erfrischung zwischen den Gängen. Fruchtsorbet muss mind. 20% Fruchtanteil enthalten, bei Zitrusfrüchten (ohne Zitronen) mind. 10%, bei Zitronen mind. 6%.
Wasserglace Wasserglace Besteht aus Wasser (höchstens 85%), Zucker, Fruchtsaft und/oder Fruchtaromen, kann aber auch Milch und bis 3% Fett enthalten.
Premium-Glace Premium-Glace Keine gesetzlich geschützte Bezeichnung, jedoch erwartet der Konsument eine Glace mit höherem Frucht- und Fettgehalt.