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Pastasalate: der Hit bei jedem Grillplausch

Sie sind der Hit bei jedem Gartenfest und Grillplausch: köstliche Pastasalate! Ob mediterran, helvetisch oder asiatisch, die beliebten Teigwarensalate dürfen bei keinem Outdoor-Büffet fehlen. Sie sind gut vorzubereiten, machen auf leichte Art satt und schmecken Gross und Klein bei jeder Gelegenheit.

Pasta à discretion: bunt, beliebt, bekömmlich

Teigwarensalate kommen bei Gross und Klein bei jeder Gelegenheit sehr gut an.

Pasta à discretion: bunt, beliebt, bekömmlich

Pasta mit Biss und vielfältigen Zutaten an einer feinen Sauce: Das ist der kulinarische Knaller an der Sommerparty wie auch am Mittagstisch. Ein Abend unter Freunden, ein Tête-à-Tête auf dem Balkon oder ein Kindergeburtstag lässt sich mit diesen beliebten Köstlichkeiten zeitsparend vorbereiten und kulinarisch erfolgreich gestalten, denn Teigwarensalate kommen bei Gross und Klein immer sehr gut an. Sie sind nahrhaft und gesund, sättigen und schmecken und lassen sich auf tausendundeine Art zubereiten: mit Gemüse, Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten, Käse, Eiern - und sogar mit Obst.

Der Schweizer Klassiker: Hörnli-Salat

Die kleinen Krummen eignen sich besonders gut für gluschtige Teigwarensalate.

Der Schweizer Klassiker: Hörnli-Salat

Die beliebten Hörnli kannten schon unsere Grossmütter. Sie haben eine mundgerechte Grösse und eine lustige Form und sind ein wahrer Fitmacher. Denn Teigwaren enthalten Stärke, und Stärke lässt den Blutzuckerspiegel eher langsam ansteigen. Dies führt zu einem länger anhaltenden Sättigungsgefühl. Wer zu wenig Kohlenhydrate (Stärke) aufnimmt, fühlt sich schneller müde und schlapp. Das wussten schon unsere Vorfahren.

Hörnli mit Gehacktem sind ein beliebter Hit in Schweizer Gasthöfen und ländlichen Gegenden, doch auch kalt lassen sich die kleinen Krummen variieren und als gluschtiger Hörnlisalat servieren.

Tipp: Auch Vollkornhörnli eignen sich wunderbar für Pastasalate, sie sind noch ballaststoffreicher als die traditionellen - einfach ausprobieren und geniessen! Und warum nicht einmal die mediterrane Variante zubereiten? Tomaten- und Salatgurkenwürfel, Basilikum, Fetakäse und eine gepresste Knoblauchzehe zaubern im Nu griechisches Inselfeeling auf den Tisch.

Am besten kurz und klein

Die Rotelle (Rädchen) sehen hübsch aus und verbinden sich ideal mit der Sauce.

Am besten kurz und klein

Für die Zubereitung köstlicher Pastasalate eignen sich kleine, kurze Teigwaren am besten: Penne, Orecchiette, Farfalle (Krawättli), Conchiglie (Muscheln), Rotelle (Rädchen), Hörnli & Co. sind schnell und unkompliziert zubereitet und sorgen für Abwechslung und Fröhlichkeit auf dem Teller. Teigwaren mit strukturierter Oberfläche wie zum Beispiel die gerillten Rigatoni oder die spiralförmigen Fusilli binden Saucen und Kräuter noch besser an sich - die perfekte Vermählung von Form und Gout!

Aber auch Linguine oder asiatische Eiernudeln können zur Abwechslung mal ein lohnendes Experiment sein. Die Linguine werden vor dem Kochen einfach in 10 cm lange Stücke gebrochen, dann sind sie mit jeder Gabel zu bändigen.

Oberstes Gebot in Italien: al dente!

Teigwaren für Salate müssen noch Biss haben, dann schmecken sie am besten.

Oberstes Gebot in Italien: al dente!

Im Allgemeinen ist die Toleranzgrenze in Italien relativ gross, doch bei Teigwaren kennen unsere südlichen Nachbarn kein Pardon: Die Pasta muss absolut al dente sein. In Italien sind Pastasalate zwar weit weniger bekannt und beliebt als bei uns, aber sie finden gerade an heissen Sommertagen auch dort ihre Anhänger. Nachdem die Teigwaren in reichlich Salzwasser al dente gekocht und unter kaltem Wasser abgeschreckt worden sind, gehen manche italienische Hausfrauen noch so weit, dass sie sie in ein Küchentuch einrollen, damit keine Restwassermenge auf ihnen haften bleibt. Die Teigwaren würden das Wasser sonst nachträglich absorbieren und weich und klebrig werden.

Tipp: Für Pastasalate eignen sich nur Trockenteigwaren. Frische Linguine, Fettuccine usw. sind zu weich und würden noch zu viel Flüssigkeit aufnehmen nach dem Kochen.

Kein Schreck vor dem Abschrecken

Die al dente gekochten Teigwaren für Salate werden mit kaltem Wasser abgeschreckt.

Kein Schreck vor dem Abschrecken

Es wird immer wieder diskutiert, ob die Pasta nun abgeschreckt werden soll nach dem Kochen oder nicht. Beides ist grundsätzlich möglich, je nachdem, wie die Teigwaren danach serviert werden sollen: kalt oder lauwarm.

Für kalte Büfetts, Garten- und Grillpartys, einen gemütlichen Abend unter Freunden eignen sich Pastasalate, die man einige Stunden vorher schon zubereiten kann. Die Teigwaren werden nach dem Kochen kalt abgeschreckt, mit den verschiedenen Zutaten gemischt und zugedeckt im Kühlschrank aufbewahrt.

Bei kalt servierten Teigwarensalaten gibt man die Sauce erst kurz vor dem Servieren dazu. Nur so bewahrt der Pastasalat bis zum Schluss seinen Biss. Ist der Sommer schon fast vorüber und die Lust auf wärmere Speisen wieder da, kann man die Teigwaren nach dem Kochen auch einfach abgiessen und etwas auskühlen lassen, um sie dann sogleich mit allen Zutaten einschliesslich der Sauce zu vermischen und noch lauwarm zu servieren.

Zutaten-Sinfonie: Thema mit Variationen

Ein feiner Pastasalat lässt sich mit vielerlei Zutaten kombinieren, zum Beispiel mit Brätkügeli.

Zutaten-Sinfonie: Thema mit Variationen

Bei der Wahl der geeigneten Zutaten sind der Fantasie (fast) keine Grenzen gesetzt. Fleisch, Wurst, Schinken- und Speckwürfeli, Fisch und Meeresfrüchte, Gemüse in allen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen, Tofu, Eier und Käse, einheimisches und exotisches Obst, Garten- und Wildkräuter machen jeden Pastasalat einzigartig. Beliebte Zutaten sind bunte Gemüsesorten wie Peperoni, Tomaten, Erbsen und Mais. Schalotten und Knoblauch sorgen für die rassige Komponente, Oliven, Basilikum und Feta setzen mediterrane Akzente, Crevetten und Rucola ebenso. Oder wie wärs mal mit Teigwarensalat auf orientalische Art? Frische Minze, Koriander, Kardamom und Kreuzkümmel entführen die Esser in sagenumwobene, ferne Länder.

Rezept: Pastasalat mit Brätkügeli

Die passende Sauce ist das gekonnte Finish

Der Fusilli-Salat mit Bohnen und Zwiebeln überrascht mit seinem feinen Waldhonig-Geschmack.

Die passende Sauce ist das gekonnte Finish

Die Krönung eines jeden Pastasalats ist die passende Sauce. Sie setzt gekonnt Akzente und verleiht jedem Teigwarensalat Charakter und Geschmack. Die Geschmäcker sind jedoch bekanntlich verschieden, und so haben zahllose Köche und Hausfrauen zahllose Saucenvariationen kreiert, die sich mit den vielfältigen Pastasorten in allen Formen und Farben deklinieren lassen. Die rassige Ingwer-Chili-Sauce ist der feurige Gegenpol zur nordisch kühlen Joghurtsauce, das exotische Soja-Koriander-Sesam-Dressing der fernöstliche Kontrast zur indisch fruchtigen Rahm-Mayonnaise-Curry-Sauce mit Bananen. Dem kulinarischen Kaleidoskop sind keine Grenzen gesetzt, erlaubt ist fast alles, was schmeckt. Das Schöne dabei: Die Saucen lassen sich schnell und einfach zubereiten, sind je nach Zutaten auch mehrere Tage haltbar und finden mit Sicherheit begeisterte Fans.

Wie wärs mit einer leichten Joghurt- oder Quarksauce oder einer feinen, selbst gemachten Kräuter-Vinaigrette? Aber auch ungewohnte Kombinationen sind möglich, wie der Fusilli-Salat mit Bohnen und Zwiebeln an einer Sauce mit Waldhonig beweist.

Rezept: Fusilli-Salat mit Bohnen und Zwiebeln

In der Hülle steckt die Fülle

Pastasalat im Glas macht Spass!

In der Hülle steckt die Fülle

Bekanntlich isst das Auge ja mit, ein guter Grund, den hausgemachten Teigwarensalat mal anders und origineller zu präsentieren. Bunte Peperoni und grosse Tomaten sind im Handumdrehen ausgehöhlt und können mit den selbst gemachten Köstlichkeiten gefüllt werden. Deckel drauf, und fertig ist die gluschtige Überraschung für Klein und Gross.

Tipp: Zur Abwechslung mal Gläser, Schalen, Konfi- oder Weckgläser statt Teller zum Servieren verwenden. Der Wow-Effekt ist garantiert!

Text: Christine Koethe