Kartoffelstock ist ein echter Klassiker – simpel, wärmend und vielseitig. Mit ein paar Tricks wird er extra luftig und aromatisch. Wir zeigen dir, wie er sicher gelingt und welche Varianten du auch gleich ausprobieren kannst.
Sofie
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Kartoffelstock – oder Kartoffelstampf, je nach Region – passt zu vielen Fleischgerichten und ist schnell gemacht. Entscheidend sind Kartoffelsorten, der Gargrad der Kartoffeln und die richtige Verarbeitung. Wir führen dich Schritt für Schritt durch die Zubereitung und zeigen dir zudem, wie du aus Kartoffelstock auch Kroketten oder Pommes duchesse im Nu zauberst.
Die richtige Kartoffelsorte
Für Kartoffelstock immer mehlig kochende Sorten (z.B. Agria, Bintje oder Lady Felice) wählen. Diese weisen einen hohen Stärkeanteil auf und sind an ihrer blauen Verpackung leicht zu erkennen. Frühkartoffeln und neue Kartoffeln eignen sich nicht, da sie einen zu geringen Stärkegehalt aufweisen.
Restfeuchtigkeit verdampfen
Wasser abgiessen, Restfeuchtigkeit der Kartoffeln unter Hin-und-her-Bewegen der Pfanne auf der ausgeschalteten Platte verdampfen lassen, bis die Kartoffeln weisslich und trocken sind.
Garprobe für Salzkartoffeln
Kartoffeln offen im Salzwasser bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten weich kochen. Garprobe: Lässt sich ein spitzes Messer ohne spürbaren Widerstand bis in die Mitte der Kartoffeln stechen, sind sie gar.
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Der schnellste Weg zum Genuss
Der Kartoffelstock-Blitz macht die Zubereitung von Kartoffelstock einfacher denn je: Er schält die Kartoffeln automatisch und ist leicht zu bedienen, sodass du grosse Mengen schnell in feines Püree verwandeln kannst.
Kartoffeln portionenweise durch das Passevite treiben. Milch und Butter heiss werden lassen, unter Rühren nach und nach zum Kartoffelstock geben, bis er die gewünschte Konsistenz hat, würzen.
Kartoffeln mit den Schwingbesen des Handrührgeräts zu Püree verarbeiten. Dabei nach und nach die heisse Milch und die Butter darunterrühren, würzen. Auf keinen Fall den Pürierstab einsetzen, sonst wird der Kartoffelstock schleimig! Wird der Kartoffelstock mit dem Kartoffelstampfer zubereitet, müssen die Salzkartoffeln sehr weich gekocht werden.
Kartoffelstock oder Kartoffelschnee?
Der klassische Kartoffelstock wird mit Milch und Butter zubereitet. Um ihn zu verfeinern, kann man statt Milch Rahm, Halbrahm oder eine Rahm-Milch-Mischung und statt Butter Doppelrahm, Mascarpone oder Crème fraîche verwenden.
Für Kartoffelschnee die Kartoffeln portionenweise in eine vorgewärmte Schüssel durchs Passevite treiben oder mit dem Kartoffelstampfer oder dem Schwingbesen grob zerstossen, würzen und evtl. flüssige Butter oder Öl darüberträufeln.
Kartoffelstock mit Eiern und Mehl mischen, zu Tätschli formen und braten. Kartoffeltätschli sind zusammen mit einem Salat auch ein wunderbares vegetarisches Sommergericht. Hier gehts zum Rezept: Lauch-Kartoffel-Tätschli
Ofenguck
Kartoffelgratin mit beliebigen Zutaten, meist mit Käse, Speck und Zwiebeln. Fakultativ mit Vertiefungen, in die z.B. Eier, Tomaten - und bei süssen Varianten - Früchte eingelassen sind. Hier geht`s zum Rezept: Ofenguck
Pommes Duchesse
Mit Eigelb und Butter veredeltes Kartoffelpüree zu Häufchen spritzen, mit Eigelb oder flüssiger Butter bestreichen und im Ofen kurz backen. Hier geht`s zum Rezept: Pommes Duchesse
Käse-Kroketten
Mit Käse, Eigelb, Butter und Mehl angereichertes Kartoffelpüree zu Rollen formen, panieren und frittieren. Hier geht`s zum Rezept: Käse-Kroketten
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Expert:innen Meinung
Die richtige Kartoffel zur richtigen Zeit
Nicht jede Kartoffel eignet sich für jedes Gericht. Frische Kartoffeln enthalten mehr Wasser und weniger Stärke. Mit längerer Lagerung enthält die Kartoffel weniger Wasser und mehr Stärke. Das macht besonders bei Kartoffelstock und Gnocchi einen Unterschied: Diese gelingen von Herbst bis Frühling am besten. Frühkartoffeln führen dagegen oft zu klebrigen oder zerfallenden Ergebnissen.
Achte auch auf die Sorte: Festkochende Kartoffeln (grün) eignen sich für Gschwellti, Kartoffelsalat und Salzkartoffeln. Mehligkochende Kartoffeln (blau) sind ideal für Kartoffelstock, Gnocchi und Gratins. Vorwiegend festkochende Kartoffeln (rot) passen besonders gut zu Rösti, Bratkartoffeln und Pommes frites.
Sie sind heiss begehrt: Kartoffelgratins sind als raffinierte Beilage genauso geschätzt wie als währschaftes Znacht. Sie sind spielend einfach zuzubereiten und praktisch für die Menüplanung, wenn du Gäste erwartest: Während der Gratin fein duftend im Ofen brutzelt, kannst du dich weiteren Leckereien widmen.
Du liebst Rösti und Kartoffelpuffer? Dann wirst du auch Mini-Rösti lieben! Knusprig, handlich und im Nu gemacht – wir zeigen dir die besten Tipps für die Zubereitung.